Heutzutage gibt es viele Möglichkeiten mit anderen in Kontakt zu treten. Es gibt eMails, Twitter, Facebook, Google+, Blogs und vieles mehr. Bei dieser Vielfalt gehen doch eMails immer mehr unter, oder?
Damals und Heute
Was damals der handgeschriebene Brief war, ist heute die eMail. Heutzutage würde kaum noch einer einen Brief schreiben, es sei den man schreibt gerade eine Rechnung oder ein Angebot
Warum auch, wenn man mit einer Mail schneller und einfacher seine Wünsche äußern kann. Somit hat die Mail einen klaren Zeitvorteil, zudem hat sich im Laufe der Jahre die Sprache bzw. das Wording geändert. Früher wurde alles formell gestaltet, heute sind die Formulierungen weitesgehend umgangssprachlich. Auch Smileys sind kein Thema mehr.
Noch offener geht es in Social Media Portalen zu. Hier wimmelt es ab und zu ja nur von Smileys und Symbolen. Durch die Zeichenbeschränkung, z. B. bei Twitter muss man sich sogar noch kurz und knapp fassen und kann sich somit kaum an Förmlichkeiten halten. Bevor man an 10 Freunden eine Mail schickt und jeden einzelnen ins Empfänger-Feld einträgt, schreibt man einfach ein Post bei Facebook. Geht noch schneller und ist bequemer, denn nun sehen es alle Freunde.
Ohne eMails geht es nicht
Die Ironie an der Sache ist, auch wenn wir immer mehr dazu neigen uns im Social Web mit Freunden und anderen zu kommunizieren, so sind wir dennoch auf Mails angewiesen. Ohne eine eMail-Adresse kann man sich nämlich in keinem der heute so beliebten Social Media Portale anmelden. Zwar nutzen bereits andere Medien, wie z. B. Mr. Wong oder Bitly die Möglichkeit sich über den eigenen Twitter- oder Facebook-Zugang sich anzumelden, doch insgesamt ist dies noch die Ausnahme.
Wer allerdings nicht aufpasst, wird schnell zugespamt. Mit jeder neuen Anmeldung besteht die Gefahr, dass man gleichzeitig auch einen Newsletter erhält (auch, wenn das eigentlich verboten ist). Ich selbst habe mir aus diesem Grund gleich mehrere eMail-Adressen zugelegt. Eine davon nutze ich ausschließlich für Newsletter oder für Anmeldungen, wo ich im Vorfeld noch nicht genau weiß, was im nachhinein auf mich zukommt. Dann gibt es noch eine zweite Adresse für die normalen Dinge und die Dritte ist für wichtige Kontakte. Zum Beispiel für Bewerbungen oder wichtige Dokumentare. Da alle drei Adressen eine unterschiedliche Relevanz haben, werden sie auch in unterschiedlichen Abständen kontrolliert.
Wenn man über Werbung nachdenkt, kommt man kurz oder lang zum Thema eMail-Werbung. Jeden Tag sehe ich ein neues Angebot “So erstellen Sie die besten Mail-Kampagnen”, “Steigern Sie Ihren Umsatz mit effektivem E-Mail-Marketing”, usw. Trügt der Schein? Denn bei so vielen Angeboten muss man doch zwangsläufig denken, dass eMails nicht tot sind, sondern nur nach und nach in den Hintergrund rücken.
Seht ihr das genauso?
Wer noch mehr zum Thema eMails wissen möchte, der muss sich nur bei Webmasterfriday umschauen. Das dieswöchige Thema lautet: Wer nutz noch Emails – und wie?