Das dieswöchige Thema beim Webmasterfriday sind Spam-Kommentare. Ab wann ist ein Kommentar Spam und was kann man dagegen tun. Ich finde, dass ist ein sehr gutes Thema, denn jeder von uns wird tagtäglich mit Spam konfrontiert.
Auch ich bin davon immer wieder betroffen. Vor allem, wenn ich gerade einen größeren Besucherschwung verzeichnen darf, kommen im Nachgang viele Spam Kommentare. Woran ich das erkenne? Ganz einfach, diese Kommentare sind von Leuten, die 1. eine komische E-Mail Adresse nutzen, 2. die Website ist ganz oft google.de, yahoo.de, usw. und 3. der Kommentar ist entweder nur ein zusammengewürfel aus x-beliebigen Buchstaben, oder es ist eine Nachricht, wie toll der Blog ist und dass man mit deren Hilfe Backlinks und viele 1000 an Besucher kriegen kann.
Spam-Kommentare hatten bei mir noch nie Themenbezug und bis jetzt waren es auch keine Menschen, sondern eine Maschine. Woher ich das weiß? Aus Analytics! Ich schaue hier regelmäßig, manchmal sogar mehrfach am Tag rein. Spam-Kommentare kommen bei mir immer erst Abends und mit ihnen steigt plötzlich die Anzahl der Besucher, nicht aber die Anzahl der tatsächlichen Besucher. Somit ist das ganz leicht rauszufiltern.
Damit diese Kommentare nicht die Überhand gewinnen, schaue ich mir jeden Kommentar zuvor an, bevor er veröffentlicht / freigegeben wird. Wenn ich dann auf so einen stoße, schiebe ich ihn entweder in den Spam-Ordner oder direkt in den Papierkorb. Zum Glück halten sich die Spam-Kommentare bei mir noch in Grenzen, sodass ich erstmal mit dieser Methode fortfahren kann. Doch ich mache mir jetzt schon Gedanken, wie es später einmal aussehen wird. Von daher freue ich mich auf die anderen Artikel, die nun dank dem Webmasterfriday zustande gekommen. Hier werd ich sicherlich einige nützliche Tipps und Tricks erfahren, wie man am besten mit Spam umgeht.
Ihr könnt mir auch direkt in einem Kommentar schreiben, wie ihr mit Spam umgeht, aber bitte nicht zu spammig
Ich war ja kurzzeitig versucht, mich Einbauregal zu nennen
Deine drei Hinweise sind selbstredend korrekt, spiegeln allerdings nur einen sehr kleinen Ausschnitt wieder. Oftmals sind es relevante Namen, eine richtige URL und dennoch wird lediglich versucht, ein Backlink einzuheimsen.
Schwierig wird es dann, wenn es contentrelevante Meinungen in anderen Sprachen sind. So hatte ich beispielsweise letzte Woche vermehrt Kommentare auf Englisch, die allerdings in keinsterweise einen Spamgehalt aufwiesen, sondern wirkliches Interesse.
Gerade weil mittlerweile jeder zweite auf eine “sprechende URL” setzt – ich ja auch – wird es immer komplizierter.
Ich finde es manchmal nahezu unmöglich, da ganz klar zu differenzieren und ich bleibe dabei; wenn es wer “geschickt” anstellt, darf er sich auch ruhigen Gewissens auf meinem Blog verewigen
Beste Grüße
Pingback: Handhabung der Spamkommentare im Blog | Infopool für Webmaster und Blogger
Wirklich Nett! Gefaellt mir! Wo ist der Like Button fuer Facebook?
Der kommt noch
Witzig, der Kommi von Fabio war auch in meinen Blogs ca. 4 mal vorhanden, ich würde sagen, die Ironie an sich ist es doch schon, dass der Kommentar von Fabio eigentlich nur Spam ist und das unter diesem Bericht
Er ist so oberflächlich geschrieben und dennoch fühlt sich jeder Autor geehrt. Wieso also nicht freischalten? Eine gute Captcha Funktion und natürlich das händische Filtern minimieren bei mit die Spamkommentare.
Gruß
Ja, der Fabio-Kommentar kann als Spam eingestuft werden, war aber bei deinem Artikel vielleicht auch Absicht von ihm. In diese Kategorie fallen dann auch “Super Blog, %platzhalter-author% und klasse Beitrag zum Thema %platzhalter_article_title%” oder “Klasse wie du diese Thematik erörtert hast, kannst du das noch weiter vertiefen…”
Schön zu sehen ist das in der Regel am Link des Kommentierenden.
Ansonsten habe ich es wie du dahingehend recht einfach, dass nicht deutschsprachige Kommentare zu 99,9% als Spam zu bewerten sind. Ich nutze das “Antispam Bee Plugin”. Kann ich nur weiter empfehlen, worüber ich auch in meinem Beitrag zum aktuellen Webmaster Friday geschrieben habe.
Denn irgendwann ist der Moment da, das der Blog für die Spammer sichtbarer und interessanter wird. Und bei 1000+ Spam-Kommentare im Monat möchte ich das nicht händisch erledigen müssen.
Grüße aus Köthen und einen spamfreien Blog
Daniel
Ich schätze mal so ganz dezent, dass jeder Webmaster seine ganz eigene Vorstellung von Spamkommentaren hat. Mancher reagiert schon verschnupft, wenn man nicht mit Klarnamen aktiv wird und andere wiederum werden maulig, wenn man zu offensichtlich nach einem Backlink giert und thematisch an der Topic vorbeischrammt. Persönlich schreibe ich gern Beiträge zu Themen, die mich interessieren. Falls eine Option besteht, einen Backlink zu ergattern, dann nutze ich diese Option gern, da dies in der Natur der Sache liegt. Was ist daran verwerflich?
Falls dem jeweiligen Webmaster der Input nicht passt, kann er allein darüber entscheiden, ob der Kommentar veröffentlich wird oder nicht. So einfach ist das, was auch der Kommentar von @Fabio untermauert. Bei anderen Blogbetreibern wäre die Verlinkung des Beitrages entfernt worden oder der Kommentar hätte gar nicht erst das Licht der Öffentlichkeit erblickt. Genau aus dem Grund ist es schön, dass es kein Patentrezept gibt, wie Webmaster bei ihren Blogs Spam einstufen und bewerten.
Darf ich ich auch mal was dazu spammen äääh schreiben?
Dieser Fabio hat es geschickt gemacht, das muss man ihm lassen. Klar ist das Spam und keine Absicht. Googlet mal nach “Wirklich Nett! Gefaellt mir! Wo ist der Like Button fuer Facebook?”
Er hätte den Satz wenigstens mal spinnen sollen
Was Spam ist oder nicht, liegt wirklich sehr im Auge des Betrachters. Klar, sowas wie “oh toller Blog, super Artikel” ist ziemlich offensichtlich Spam. Aber viele Leute reagieren irgendwie extrem empfindlich bei Kommentaren, die eigentlich gar kein Spam sind. Das ist zumindest meine Erfahrung. Da reicht es manchmal schon wenn die URL im Website Feld nicht themenrelevant ist und schon ist es Spam für sie. Kann ich nicht nachvollziehen, auch aus Seo Sicht nicht. Jeder Mensch hat viele unterschiedliche Interessen und nur weil jemand z.b. einen Blog über Fische betreibt, heißt das doch nicht das er sich nicht für Seo interessieren kann und in einem Seo Blog kommentieren möchte.
Toller Blog, informativer Text, ich komme gerne wieder.
Nein, mal im Ernst. Die Frage ist natürlich, ist ein Blog-Kommentar inhaltlich sinnvoll und zeigt er, dass sich der Schreiberling den Text (zumindest ansatzweise) durchgelesen hat, oder geht es dabei abermals nur um ein inhaltsleeres Statement, dass für 99% der Artikel zwar passt, doch nicht den Ansatz einer Bereicherung für den Autor oder die mitlesende Blog-Gemeinde darstellt. Ob da nun eine SEO-URL oder keine dahintersteckt, dürfte dann ja zweitrangig sein.
Ja der Fabio ist sehr clever! Nun kann keiner mehr nachvollziehen ob es Spam war oder nicht! *lach…ich könnt mich wegschmeißen!
Dass der Fabio-Kommentar eindeutig Spam ist, kann man leicht erkennen, wenn die verlinkte Webseite besucht wird. Solche URL wie die von Fabio sind fuer mich immer der eindeutige Hinweis auf Spam.
Auch fremdsprachige Kommentare zu einem deutsch-relevanten Thema sind mir (und auch Anti-Spam Bee) im Minimum suspekt. Ich meine, wer meinen deutschen Post lesen kann, muesste auch deutsch kommentieren koennen. Ich kommentiere ja auch auf einem englischen Blog nicht deutsch oder chinesisch…
Eine themenfremde Nischenseite dagegen als Webseite ist doch voellig in Ordnung… und wenn mir der Kommentar gefaellt, weil er sich tatsaechlich auf den Artikel bezieht, kriegt der Kollege auch sein dofollow.