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6 Fehler, die man beim Affiliate vermeiden sollte

Da ja gerade die Nischenseiten Challenge anfängt und ich voll und ganz mit meinen kleinen Affiliate-Seiten beschäftigt bin, dachte ich mir, ich schreib mal ein paar Worte zu den Fehlern, die man bei solchen Seiten machen kann. Oh ja, jeder der eine eigene Affiliate-Seite hat, weiß was man alles falsch machen kann. Das ist so einiges, angefangen von der falschen Nische, bis hin zu schlechten Links. Ein paar dieser Fehler möchte ich deshalb einfach mal aufzeigen, damit ihr diese nicht macht.

1. Das falsche Thema ist schnell gefunden

Das Thema einer Seite ist immens wichtig! Hat man sich einmal falsch entschieden, kann das das Todesurteil für die Seite sein. Aber was ist ein falsches Thema? Das wäre z. B. eines, was einen als Webmaster nicht anspricht. Ein Thema kann ein noch so hohes Suchvolumen haben, wenn es aber nicht richtig oder nur halbherzig aufgegriffen wird, bleiben die Besucher aus.

Denn seien wir mal ehrlich, wer liest sich einen Text von jemandem durch, der keinerlei Bezug hat. Solche Texte sind langweilig und lieblos, genauso wie die Seite. Seid mir jetzt bitte nicht böse, aber so ist es. Ich hab selbst schon mal versucht eine Seite aufzubauen, zu der ich Null Bezug hatte und es ging in die Hose! Die User merken einfach, ob man sich mit dem Thema auseinander setzt und mit Leidenschaft arbeitet, oder ob man nur die Kohle haben will.

2. Thin-Affiliate-Websites

Es gab mal eine Zeit bei mir, da wollte ich an das schnelle Geld ran. Hat natürlich nicht funktioniert, soviel schon mal vorweg. Damals hatte ich eine Seite aufgebaut, die Produkte von Amazon per API darstellte. Alles kam von Amazon, Bilder und Text, ja sogar der Title sah so ähnlich aus wie bei Amazon.

Es dauerte gar nicht lang, da bekam ich eine Meldung in Webmaster Tools, dass es sich bei der Seite um eine Thin-Site handelt. Zunächst habe ich nicht verstanden worum es ging, doch dann wurde es mir ganz schnell klar. Die Website hatte nur Inhalte, die es auf anderen Seiten bereits gab. Dazu kam noch der Affiliate-Link und so war Google recht schnell klar, dass hier kein DC vorlag (was natürlich der Fall war), sondern dass es sogar eine Thin-Site war.

Seit diesem Zeitpunkt bin ich vorsichtiger geworden. Zwar kann man mit Amazon schnell viele Seiten aufbauen, aber viele Seiten lohnen sich nicht, wenn keine eigene Inhalte vorweisen kann. Wenn ich jetzt Amazon Produkte integriere, passe ich alles manuell an und vermeide somit die Verwechslungsgefahr mit Amazon. Meine Seiten bekommen nur noch Unique Content 😉

3. Cloaking – macht man nicht, oder?

Unter cloaking versteht man die Vertuschung einer Zielseite. Z. B. wenn man Google eine ganz andere Seite zeigt, als dem User. Hier die Definition laut Google:

Cloaking bezeichnet die Vorgehensweise, Besuchern einer Website und Suchmaschinen unterschiedliche Inhalte oder URLs bereitzustellen.

Auf seiner Seite hat man einen Link und sagt: „Hey Suchmaschine, der geht auf Seite X“, aber wenn der User tatsächlich drauf klickt, wird er im Gegensatz zur Suchmaschine nicht auf Seite X weitergeleitet sondern auf Seite Y. Diese ist dann meist voll mit Angeboten, oder ähnlichem.

Wer seine Affiliate-Links, wie die z. B. von Amazon nicht offen zeigen will, könnte in WP mittels einiger Plugins die Links so abändern, dass der Link auf den ersten Blick auf der Website bleibt. Tatsächlich aber leitet der Link weiter auf eine externe Seite.

4. Die Verweildauer ignorieren

Mittlerweile zählt die Verweildauer – Punkt. Sie ist vielleicht nicht das mächtigste Rankingkriterium, aber sie ist wichtig. Je länger die Leute auf deiner Website bleiben umso besser. Dennoch ignorieren viele Affiliates dies und lassen es zu, dass die Besucher schnell auf den Affiliate-Link klicken und weg sind.

Fabian Haubner schrieb vor ein paar Tagen einen Bericht, der u. a. dieses Thema aufgreift. Ihr findet den Artikel bei den Internet Kapitänen unter Affiliate TactixX: Die wichtigsten Punkte aus Publisher-Sicht. Aber nicht, dass ihr jetzt sofort auf den Link klickt, dass würde meine Absprungrate total ruinieren 😉

5. Schwacher Content

Ein weiteres Problem, was man immer noch auf vielen Affiliate-Seiten sieht, ist schwacher oder sogar schlechter Content. Ich geb zu, ich bin keine gute Texterin, wahrscheinlich noch nicht mal ne schlechte 😉 aber ich gebe mir Mühe und versuche meinen Lesern etwas zu bieten. Egal, ob es sich dabei um meinen Blog handelt, oder um eine Nischenseite.

Ich weiß, guter Content ist aufwändig und anstrengend. Dennoch möchte ich auch bitten, darauf nicht zu verzichten. Langfristig hat man nämlich eine ganze Menge davon. Zum einen brauch man sich  nicht um den Panda kümmern, der rauscht einfach an einem vorbei. Und zum anderen reagieren auch die Besucher darauf. Wenn der Content richtig geil ist, dann konvertieren sie und das ist es ja, was wir wollen.

6.Schlechte Conversion = noch mehr Werbung

Wer eine Seite hat die kaum Umsätze macht, neigt dazu einfach mehr Werbung oder auffälligere zu schalten. In einigen Fällen funktioniert das sogar und die Conversion-Rate steigt an. Doch das wahre Potenzial ist damit noch lange nicht erreicht. Es kann nicht sein, dass man nur mehr Werbung setzen muss und schon gibt es mehr Geld. Wenn man das immer so machen würde, wie sähen denn dann unsere Seiten aus? Vollgeklatscht mit Werbung!

Als User würde ich von so einer Seite ganz schnell wieder verschwinden. Werbung ist doch eigentlich was nerviges. Denken wir nur an Fernsehwerbung. Wir wollen doch den Film sehen und nicht die Werbung. Ich schalte dann auch immer um oder hole das Smartphone raus und mache in der Zwischenzeit was anderes. Wenn es uns also beim Fernsehen schon so ergeht, warum sollte es dann im Internet anders sein?

Es gibt so viele Möglichkeiten um seine Conversion zu verbessern, mehr Werbung muss nicht sein. Es ist zwar aufwändiger, aber dafür besser. Man vergrault keine potenziellen Kunden und fällt auch keinem Algo von Google zum Opfer. Denkt mal drüber nach.

Fazit: es gibt viel zu tun

Die Zeiten in denen es schnell und einfach ging, sind meiner Meinung nach vorbei. Klar einige Sachen funktionieren immer noch, aber wer langfristig Erfolg haben will, muss sich Gedanken machen und viel Energie in seine Projekte stecken. Schnell, schnell ist einfach nicht mehr, oder wie seht ihr das?

Natürlich gibt es noch weit mehr Fehler, die man beim Affiliate machen kann. Wenn euch noch einer einfällt, dann schreibt ihn doch einfach in einen Kommentar, so haben alle was davon 🙂

12 Kommentare:

  1. …sympathisch – und natürlich korrekt.

    Gruß
    Miladin

  2. Mein Reden. Die von dir aufgeführten Punkte sind alle richtig. Den Amazon-DC-Quark habe ich auch mal probiert. Mit ähnlich ausbleibendem Erfolg. 🙂
    Seit dem schreibe ich, und schreibe und schreibe und schreibe. Nicht alles was ich schreibe ich gut, genügt sogar nur grenzwertig meinen eigenen Ansprüchen, aber ich bleibe unique. Das ist alles was ich will.

    Die Sache mit „weniger Conversion, mehr Werbung“ stellt mich immer wieder vor die Qual, was ich wie lange ausprobiere. Ich teste viel, aber nicht zielgerichtet. Etwas, woran ich selbst noch arbeiten muss.

    Insofern ist dein Post hier ein guter Rückhalt, denn ich merke wieder mal, dass ich nicht allein mit meinen „Problemen“ bin. 🙂

    Sonnige Grüße vom Bodensee
    Jörg

  3. Schöne Aufstellung. Welche Plugins wären das, die Du unter Punkt 3 (Cloaking) ansprichst?

  4. Für wie wichtig hälst Du es die eigenen Seiten auf verschiedenen Servern zu hosten?

    Bist Du nun für oder gegen das Cloaking?

    • Hi Geek,
      bei einer großen Anzahl von eigenen Domains würde ich diese irgendwann auf verschiedenen Domains hosten lassen. Jetzt sind gerade mal 50 Domains in meinem Fundus und da lohnt sich das noch nicht. Was das Cloaking angeht, es ist von Google verboten. Somit ist die Antwort doch eigentlich klar, oder 😉

      • Hallo Sabrina,
        in diesem Fall ist es kein 100% Cloacking.
        An für sich würde Suchmaschine und User die selbe Seite erhalten. Wenn du der Suchmaschine verbietest die „interne“ Seite zu crawlen erhält diese auch nicht die Informationen der Weiterleitung. Hier versuchst du nur die Anzahl der externen „affiliate“ Links zu minimieren. Aber das will Google natürlich auch nicht. Im Gegensatz zu Javascript Weiterleitung ist diese Methode eher schwerer zu erkennen und wird dann durch Quality Rate bestraft.

  5. Lass doch deine Links in einem neuen Fenster öffnen, dann hast du auch kein Problem mit der Absprungrate.

    Ansonsten schreibst du kurz zusammenfasst: Auch oder gerade Affiliates müssen gute Inhalte schreiben (!)

  6. Pingback:Top 10 der Woche 10/14 - SEO-united.de Blog

  7. Hallo,

    netter kurzer Artkel, das schlimmste finde ich ist Unique Content, das kostet wirklich viel Zeit, Energie und Kraft und es ist absolut von Vorteil, wenn man Kreativ ist denke ich, was mir leider ein wenig bis dato fehlt

    VG

    • Hi Bernd,
      Gutes kostet nun mal Zeit. Aber ich kenn dein Problem. Mir selbst liegt das auch nicht so. Ist ja auch nicht jeder ein Textprofi 😉 Ich hoffe aber, dass sich das mit etwas Übung von selbst erledigen wird.

  8. Danke dafür
    Also mit dem cloaken ist ja so eine Sache.

    Momentan cloacke ich auf einer Nische meine links zu amazon
    Bislang keine Probleme

    Schön wäre aber raus zu bekommen ob gecloackte links gut gewertet werden oder ob ich mehr Punkte bekomme wenn ich nicht cloacke

    Ja Google mag es nicht stimmt zahlen sie dann auch nicht?

    Wenn das der Fall ist kann ich auch das amazon Plugin wechseln denn das was ich verwende hatte den Vorteil links schön einzubauen und darzustellen gleichzeitig localisation
    Ich spreche von easy azone aber ich denke es gibt bessere tools die direkt die codes von amazon nutzen.
    Da wäre es dann nur schön wenn diese Plugins nofollow den iframes und co einfügen was bei links einfach geht bei amazon iframes aber nicht

    Die nächste Nische wird mit einem anderen tool aufgesetzt bzw ich nehme direkt die links von amazon. Wie gesagt schade das die anzeigen im iframe sind und kein nofollow einsetzen

    Ich habe bei selbständig im Netz gesehen das Peer mal cloaked mal normal einfügt

    Nun ist die Frage sind die Beiträge einfach alt und die neuen ohne cloacked und oder mischt er einfach

    Eine E-Mail an ihn ist raus bin gespannt was er sagt.

    Danke für deinen tollen beitrag

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