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Alles für dein Linkprofil Teil II – erfolgreiche Linkanfragen

Im ersten Teil der Artikelserie „Alles für dein Linkprofil“ habt ihr erfahren, wo ihr alles nach Links suchen kann. Links, die ihr sonst vielleicht nicht gefunden hättet. Denn Blogs oder Foren kann jeder 😉

Hast du erstmal alle möglichen Linkquellen gefunden, ist der nächste Schritt eine gute Anfrage zu formulieren. Vielleicht hast du schon gemerkt, dass das gar nicht so einfach ist. Wie du trotzdem gute Linkanfragen erstellst und gleichzeitig die Chancen für den Link erhöhst, erfährst du mit den nächsten Schritten.

Die Vorbereitung

Die Vorbereitung ist ein wirklich wichtiger Schritt. Hierbei sprechen wir aber nicht von der Suche nach den Links, sondern von den nächsten Schritten, die wir durchführen, nachdem wir die möglichen Linkquellen gefunden haben. Es geht darum, dass du dir Gedanken machst, wer dein zukünftiger Linkgeber ist. Folgende Fragen kannst du dir dabei stellen:

  • Was für eine Seite hat mein zukünftiger Linkgeber?
  • Welche Interessen hat mein zukünftiger Linkgeber?
  • Was für Beiträge/Artikel, etc. stellt mein zukünftiger Linkgeber online?
  • Auf welchen Plattformen ist er noch unterwegs (facebook, twitter, google+, etc.)?
  • Welche Kontaktpunkte/Gemeinsamkeiten habe ich mit meinem zukünftigen Linkgeber?

Erst wenn du deine Hausaufgaben gemacht hast, weißt du, wie du deine Anfrage formulieren musst.

Die Anfrage vor der Anfrage

Nachdem du dich nun mit deinem zukünftigen Linkgeber beschäftigt hast, kannst du ihn besser einschätzen. Doch bevor es los geht, kannst du die Weichen schon etwas verkleinern. Wie? Ganz einfach, indem du dich noch vor der eigentlichen Anfrage mit ihm in Verbindung setzt. Dies brauch keine Mail sein. Viel besser eignet sich ein kreativer Kommentar in seinem Blog, oder ein Lob bei Facebook für seinen neuesten Beitrag.

Je enger eine Bindung ist, umso bessere Chancen hat eine Linkanfrage. Doch BITTE sei immer ehrlich. Nichts ist schlimmer, wie eine vorgetäuschte Freundlichkeit. Versuch im ersten Moment nicht an den Link zu denken. Versuch lieber eine Art Beziehung auf freundschaftlicher Basis aufzubauen.

Das Anschreiben

Hat man erstmal eine Vertrauensbasis geschaffen, kann man mit der Linkanfrage durchstarten. Auch hierbei ist Freundlichkeit das A und O, doch nicht nur das. Du kennst dein Gegenüber ein bisschen, also sprichst du ihn natürlich auch mit Namen an. Nichts ist schlimmer wie eine Standard-Anrede wie „Sehr geehrte Damen und Herren“. Da man sich schon kennt, kann man ruhig auf eine Vorstellung der eigenen Person verzichten. Was man jedoch tun kann, ist den gesetzten Kommentar oder die vorangegangene Diskussion zu erwähnen.

Anschließend kann man sein eigentliches Vorhaben erwähnen. Dabei sollte aber immer der nutzen beider Seiten erwähnt werden. Hat man zum Beispiel einen Online-Shop mit Schuhen auf dem man einen Artikel über richtige Schuhpflege hat, so kann dieser Beitrag auch für die Leser des zukünftigen Linkgebers interessant sein. Der zukünftige Linkgeber gibt seinen Lesern einen nützlichen Link mit weiteren Informationen und wir erhalten unseren Link.

Bevor du also irgendwas schreibst, überlege dir intensiv welchen Nutzen der andere von dem Link hat und erwähne dies. Was du auf gar keinen Fall machen solltest, ist zu erwähnen, wie wichtig Links doch für die Suchmaschinenoptimierung und das Ranking sind. Das ist altbacken und gehört in kein Anschreiben mehr rein.

Hebe dich ab von Standard-Abfragen

Allein schon dadurch, dass du dich mit deinem Gegenüber beschäftig hast, hebst du dich von den meisten Linkanfragen ab. Nichts ist schlimmer als eine Standard-Anfrage zu bekommen. Sei kreativ und überrasche mit deinen Anfragen und natürlich immer freundlich. Das kann mithilfe eines lustig, kreativ geschriebenen Text sein, oder durch eine passende Grafik. Letztlich sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt.

So sieht die Praxis aus

Wie diese ganzen Standard-Anfragen aussehen, wisst ihr sicherlich aus eigener Erfahrung.  Deshalb werde ich diese hier auch nicht nochmal zeigen. Vor kurzem hat mich aber eine Anfrage erreicht, die mich zum Nachdenken brachte. Die Anfrage war zum damaligen Megaabstauberseo-Contest. Einer der Teilnehmer hat anscheinend an allen platzierten Teilnehmern eine Linkanfrage gestellt. Die Gemeinsamkeit war ja gegeben, die Teilnahme am Contest. Die Anfrage war auch sehr gut geschrieben, sie beinhaltete Namen und Grund für den Link. Ausgelegt war die Anfrage auf die Mitleids-Tour, so zumindest mein Eindruck.

Ich war kurz geneigt einen Link zu geben, denn zu verlieren hatte ich nichts. Ich habe es jedoch nicht getan. Warum? Weil die Anfrage nicht an mich gerichtet war. Der Anfragende hatte sich nicht die Mühe gemacht zu prüfen, wer die Seite betreut und am Wettbewerb teilnimmt. Für euch zur Info, ich bin mit einer Website von meiner Agentur gestartet um einige Dinge zu testen. Demnach stand im Impressum der Name der Firma und als Domaininhaber war deshalb eine ganz andere Person als ich eingetragen.

Hätte sich der Anfragende die Mühe gemacht und sich die Seite angesehen, dann hätte er gewusst, dass nicht der Domaininhaber (eine männliche Person) am Contest teilnahm, sondern eine Frau. Doch diese Mühe hat er sich nicht gemacht und diese Kleinigkeit hat mich dazu bewegt, keinen Link zu setzen.

Ihr seht also, dass bereits Kleinigkeiten ausreichen, um eure Arbeit zunichte zu machen.

Fazit

Damit euch das nicht passiert, werdet ihr jetzt sicherlich genauer schauen, wenn ihr anschreibt und wie ihr in anschreibt. Je besser ihr euch vorbereitet und auf die Wünsche des Linkgebers eingeht, umso größer ist die Chance, dass ihr einen Link bekommt. Eine 100% Garantie gibt es leider nicht, aber ihr könnt eure Chancen darauf drastisch erhöhen.

Ach ja, falls ihr bei einem erhaltenen Link einen anderen Linktext haben wollt, so ist dies oftmals kein Problem. Mit einer erneuten freundlichen Anfrage, wird euer Linkgeber sicherlich noch den Linktext nach euren Wünschen anpassen.

Wer jetzt immer noch nicht genug von Linkanfragen hat, dem kann ich den Gastartikel bei Selbständig im Netz empfehlen. Ich freu mich auf weitere Anregungen, kreative Ideen und eure Kommentare.

3 Kommentare:

  1. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es hilft wenn ich genau weiß wo ich einen Link platzieren möchte. Dieser Ort sollte natürlich realistisch sein. Wenn man dann eine schlüssige Argumentation hat, hat der zukünftige Tauschpartner gar keine andere Wahl, als JA zu sagen! 😉

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