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Blogparade: was hat sich für dich geändert?

Auf seokratie.de findet gerade eine Blogparade statt mit dem Thema „Was hat sich für dich geändert?“. Wer SEOkratie kennt, weiß dass es ein SEO-Blog ist auf dem  Julian Dziki fleißig Beiträge schreibt.

Das Thema ist super, die Blogger, die bereits daran teilgenommen haben auch, Grund genug, auch mal ein paar Worte drüber zu verlieren 😉

Was ist eine Blogparade und wie ist diese aufgebaut?

Bei einer Blogparade gibt jemand ein Thema vor, zu dem dann anschließend Blogger dazu etwas schreiben. Teilnehmen kann jeder der Lust und Laune dazu hat. In diesem Fall hat Julian sich aber nicht nur für ein Thema entschieden, sondern gleich einen ganzen Fragenkatalog rund um den Blogger und das Thema SEO gestrickt. Na dann leg ich mal los 🙂

 

Wie bist Du zu SEO gekommen?

Nach meinem BWL-Studium war klar, dass ich irgendwas im Marketing machen will. An SEO hab ich damals nicht gedacht. Ich muss gestehen, Anfang 2010 kannte ich diesen Bereich noch gar nicht. Nichtsdestotrotz habe ich mich bei meiner jetzigen Agentur beworben. Diese hatten damals gerade eine Stelle im Bereich Online Marketing frei. Das sich dahinter SEO und SEA verstecken würde, wurde mir erst viel später klar.

Es war ein bisschen, wie der berühmte Sprung ins kalte Wasser und ich bin dankbar dafür. Denn SEO und alles was sich darum dreht, ist für mich eine richtige Leidenschaft geworden. Seit fast 4 Jahren tobe ich mich hier aus und kann jeden Tag etwas neues dazu lernen. Das ist einfach klasse.

Welches war Dein erstes Webprojekt (wenn Du ein eigenes hattest, ansonsten auslassen)?

Das erste Projekt an dem ich spielen durfte war die Seite urlaub-in-bad-laer.de. Über die habe ich erst kürzlich berichtet, in meinem Artikel „Wie man tote Webseiten wieder zum Leben erweckt„.

Den wirklichen Durchbruch habe ich aber mit einer ganz anderen Seite erzielt, nämlich 150-gute-taten.de 🙂 Hier habe ich zum ersten Mal ein bisschen mit Links rumgespielt. Nichts wildes, es handelt sich um schwache Links aus Blogs und z. T. auch aus Katalogen. Ja, Kataloge! Ich habs ausprobiert und es hat funktioniert und funktioniert übrigens auch heute noch sehr gut.

Hätte ich damals diesen Schritt nicht gemacht, wäre ich heute wahrscheinlich immer noch ausschließlich auf Onpage-Optimierung fixiert. Mir hat die Seite geholfen erste Erfahrungen mit dem Linkaufbau zu sammeln, was ja im SEO immer noch ein wichtiges Thema ist und meiner Meinung nach auch bleiben wird.

Was hat sich für Dich seit dem Beginn von SEO geändert?

Seit dem Beginn von SEO? Hmm, keine Ahnung, wann hat den SEO begonnen 😉

Für mich hat sich mit meiner Tätigkeit als SEO einiges geändert. Mein ganzer Alltag läuft jetzt irgendwie anders ab. Ich liebe diesen Job und meine Projekte, auch wenn sie mir manchmal den Schlaf rauben. Viel mehr Zeit investiere ich seit dem in meine Arbeit, aber dennoch kommen meine Freunde nicht zu kurz. Das ist mir ganz besonders wichtig. Von meinen Freunden werde ich mittlerweile sogar schon als Nerd bezeichnet. Ich weiß nicht, ob mir das zu denken geben sollte …

Wie erklärst Du Unbeteiligten, die sich nicht im Internet auskennen, was Du genau machst?

Eine Zeit lange habe ich versucht meinen Eltern zu erklären, was ich mache. Mittlerweile habe ich aufgegeben. Meine Mutter sagt heute noch, dass ich im Controlling bin, weil sie da zumindest glaubt zu wissen, was ich mache. Die Aussage ist nicht ganz richtig, ich war früher mal im Controlling. Aber meine liebe Mami kann mit Online Marketing und vor allem mit SEO nichts am Hut.

Freunden versuche ich es jedoch  zu erklären. Meistens bleibt es aber beim Online Marketing.

Welche Tools nutzt Du hauptsächlich?

Ist Chrome ein Tool 😉 wenn ja, dann das. Aber mal im Ernst, ich nutze einige Tools, wie Seolytics, Searchmetrics und noch das ein oder andere Plugin. Bis jetzt habe ich mich noch nicht auf ein Tool festgelegt. Ich versuche immer einen gesunden Mix hinzulegen. Das könnte natürlich auch dran liegen, dass mir kein Budget für ein Tool zur Verfügung steht. Deshalb greife ich auf kostenlose Tools zu.

Wie sieht Deine Arbeitswoche aus? Wie viel arbeitest Du?

Meine Arbeitswoche besteht eigentlich aus einer 40 Stunden Woche. Jedoch passiert es mir immer mal wieder, dass ich Abends oder am Wochenende noch kurz eine Statistik prüfe oder eine Seite analysiere und einen Plan erstelle.

Ich muss aber dazu sagen, dass ich während der Arbeitswoche nicht nur mit SEO beschäftigt bin. Nebenbei unterstütze ich meine Kollegen im Projektmanagement. Zum Ende des Monats werden dann fleißig Rechnungen geschrieben und Jobs geschlossen, bzw. neu angelegt. Außerdem bin ich für die Pflege unserer Domains und E-Mails zuständig.

Bei so vielen einzelnen Aufgaben kann es schon mal vorkommen, dass eine Arbeitswoche ziemlich chaotisch ist.

Was gefällt Dir an SEO am meisten?

Eigentlich alles 😀 Für mich ist SEO der Einstieg in eine komplett neue Welt gewesen. Eine Welt, die ich nie wieder missen will. Vor allem, weil es in dieser Branche so super tolle und nette Leute gibt. So etwas hab ich früher nie erlebt, dass Menschen so offen miteinander umgehen und sich austauschen. Deshalb freu ich mich jetzt auch schon wieder riesig auf die SEO Campixx.

Außerdem ist SEO einfach super vielfältig, wodurch man ständig was Neues lernen kann. Es wird einfach nie langweilig und die Ausbaumöglichkeiten in anderen Bereiche SEA, Affiliate, etc. sind super spannend.

Was magst Du nicht an SEO?

Es gibt wirklich nicht viel, was ich nicht mag. Höchstens zwei Dinge. Zum einen, dass mich manchmal Google mit seinen ganzen Updates und vor allem mit den Nebelbomben nervt und zum anderen, dass ich nicht programmieren kann. Ich würd so gern meine eigenen Dinge programmieren und nicht ständig andere Fragen müssen. Aber mit dem richtigen Team, ist das eigentlich nur halb so wild – und das hab ich  ja hier.

Wie sieht SEO in fünf Jahren aus?

SEO wird sich in den nächsten Jahren weiterentwickeln, dafür wird Google schon sorgen. Dennoch glaube ich, dass die Basis weiterhin die gleiche sein wird. Wir werden uns weiterhin um Descriptions und Titles kümmern, Texte optimieren und Links aufbauen.

Allerdings werden die einfachen Methoden zunehmend geringer werden. Linkkauf wird vielleicht wirklich irgendwann nur noch mit „nofollow“ möglich sein. Schneller Linkaufbau wird bis auf ein paar Ausnahmen nicht mehr möglich sein.

Ich denke, SEO wird schwieriger werden. Alles wird ein bisschen aufwändiger und wir werden mehr denn je Tools brauchen, die uns durch die schwierigen und komplexen Vorschriften von Google lotzen. Doch wenn wir uns auf den User konzentrieren und seine Wünsche berücksichtigen, dann sollte eigentlich alles gut werden.

Fazit: Stell den User schon heute in den Fokus, dann kann Google dir auch in 5 Jahren nichts 😉

10 Kommentare:

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