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Buchrezension: Einstieg in JavaScript

So kurz vor Weihnachten  möchte ich euch noch ein Buch vorstellen. In den letzten Tagen und Wochen haben mein Kollege und ich uns mal etwas mit JavaScript beschäftigt. Ja genau, mit JavaScript. Denn nur, wenn man weiß wie man es richtig einsetzen kann, wird es auch vernünftig. Auf die Frage, ob JavaScript für die Suchmaschine lesbar ist oder nicht, werde ich allerdings nicht eingehen. Das wisst ihr eh 😉

Einstieg in JavaScript von Thomas Theis

Wie der Buchtitel bereits verlauten lässt, geht es um den „Einstieg in JavaScript“. In dem rund 438 Seiten langen Buch steckt aber noch deutlich mehr.

So wird nicht nur auf die JavaScript-Grundlagen eingegangen, sondern auch auf „jQuery“ und „jQuery mobile“, wenn auch – eher in Kürze. Das tut dem ganzen meiner Ansicht nach jedoch keinen Abbruch, da es ja eigentlich um „Grundlagen“ geht und „jQuery“ und Co. den Rahmen für ein Grundlagen-Buch deutlich sprengen würden.

Trotzdem klingen 438 Seiten natürlich erstmal nach einer stattlichen Hausnummer. Da kann ich Entwarnung geben. Es handelt sich hier nicht um 438 Seiten Prosatext, sondern hier wird das Programmieren mit JavaScript erklärt. Dementsprechend viel Quellcode ist natürlich auch enthalten, der die Seiten ordentlich aufbläht. Hier und da finden auch unterstützende Bilder ihre Anwendung. Wer allerdings ein Bilderbuch erwartet ist hier nicht gut beraten.

Das Inhaltsverzeichnis

  1. Einführung
  2. Grundlagen der Programmierung
  3. Eigene Objekte
  4. Ereignisse
  5. Das Document Object Modul (DOM)
  6. Standardobjekte nutzen
  7. Browserobjekte nutzen
  8. Ajax
  9. Cascading Style Sheets (CSS)
  10. jQuery
  11. jQuery UI
  12. jQery mobile
  13. Cookies
  14. Beispielprojekte
  15. HTML 5
  16. Anhang

Zum Buch

Der Schreibstil ist für ein Programmierbuch (ich selbst komme eher aus dem Gestaltungsbereich) überraschend eingängig und verständlich. Es wird nicht viel drum herumgeredet und man wird nicht ohne Ende mit fremden Begriffen bombardiert, die zuvor nicht erklärt bzw. definiert wurden.

Natürlich werden gewisse Vorkenntnisse vorausgesetzt, z. B. in den Bereichen HTML und CSS. Aber es ist nunmal ein Praxisbuch. Wer gerade gelernt hat, wie man den Computer hochfährt hat mit diesem Buch nur wenig Freude.

Begleitet wird das ganze durch eine beigefügte DVD, die neben zahlreichen sehr praxisnahen Beispielprojekten auch ein Softwarepaket enthält.

Einziges Manko an dieser Stelle: Die Programme liegen nur für Windows-Rechner vor. Wer einen Mac sein Eigen nennt (was ich mal von einem Großteil aus der Branche und potenziellen Lesern zuschreiben würde) , muss hier anderweitig zusehen, dass er/sie an entsprechende Software kommt. Es muss zwar nicht zwangsläufig die Software von der CD genommen werden, da zwischen den erklärenden Texten und der Software kein direkter Bezug besteht und alle Funktionen, die in diesem Buch beschrieben werden, für einfachste Texteditoren und alle modernen Browser  gültig sind, aber die Software für mehrere Plattformen mitzuliefern hätte die CD auch noch ausgehalten.

Fazit

Alles in allem kann man sagen, dass genau das drin ist, was drauf steht. Für webaffine Mitarbeiter einer Agentur oder einer Marketingabteilung und Hobbyprogrammier, die jeweils bereits Vorkenntnisse im Aufbauen von Websites mit HTML und CSS haben und nun ihre Kenntnisse um den Bereich JavaScript erweitern möchten, ist dieses Buch ohne Einschränkungen geeignet.

Alle anderen sollten eher etwas weiter vorne anfangen und sich mit Grundkenntnissen für Webdesign und HTML/CSS auseinandersetzen, denn da findet JavaScript in erster Linie Anwendung.

Das Buch könnt ihr übrigens beim Galileo Computing Verlag oder bei Amazon kaufen.

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