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Die ersten 500 Links und woher sie kommen sollten

Vor kurzem bin ich über einen extrem spannenden Artikel von Rand Fishkin gestolpert. Eigentlich lese ich nur ungerne englische Artikel, aber dieser hat mich wirklich gefesselt. Es geht um die ersten 500 Links, die eine Website erhalten sollte und darum woher sie stammen sollten. Weil ich den Artikel so genial finde wie einfach finde, habe ich ihn hier einmal für euch (frei) übersetzt.

Seit dem Pinguin wissen wir, dass Google immer strenger wird, was Links angeht. Hat es ganz früher einfach die Masse ausgemacht, so muss man heute schon drauf achten, wie viele Links man hat, woher diese kommen und und und. Rand Fishkin stellt in seinem Beitrag die Hypothese auf, dass man mit der folgenden Strategie halbwegs sicher fahren kann.

Ich hoffe, dass ich die Infografik richtig übersetzt habe, falls ihr jedoch noch eine Verbesserung habt, immer her damit 😉

Auf der sicheren Seite

Rand Fishkin ist der Meinung, dass wenn man zu Beginn – also bei einer frischen Seite – einen der unteren Linktypen findet, dass dann die Wahrscheinlichkeit sehr hoch ist, abgestraft zu werden. Durch die Verbannung in die sog. Sandbox rankt man natürlich unterhalb der anderen Seiten und hat keine Chance nach oben zu kommen.

Dumm nur, dass viele junge SEOs oftmals die Praktiken in lila, gelb, orange und rot durchführen, um schnelle Erfolge zu erzielen. Vielleicht auch, weil sie es nicht besser wissen. Auch ich muss gestehen, dass ich frische Seiten mit dofollow Links aus Blogkommentaren versorgt habe.

Rand empfiehlt allen die eine junge Seite haben, die ersten 500 Links mit der blauen Methode durchzuführen. Gegebenenfalls auch mit ein bisschen Hilfe aus dem grünen Bereich. Aber auch wenn man eine Seite hat, die bereits mit guten Links versorgt ist und ein gewisses Alter erreicht hat, so sollte man trotzdem nicht zu viel von der roten Linkbuilding-Methode nutzen. Ebenso kann ein zu höher Einsatz von Grey-Hat SEO zu einem negativen Effekt führen.

Die perfekte Methode

Sicherlich ist das Modell von Rand Fishkin keine Musterlösung, aber ein meiner Meinung nach sehr guter Ansatz, wie man mit dem Linkbuilding verfahren sollte. Viel zu oft, wollen wir schnelle Erfolge und nehmen so ein hohes Risiko in Kauf. Manchmal wissen wir es aber auch gar nicht besser, doch die Folgen können fürchterlich sein.

Aber wir können aus unseren Fehlern lernen und mit dieser kleinen Grafik haben wir jetzt zumindest ein Indiz, wie wir es ab sofort besser machen können. Oder wie seht ihr das?

Das Original findet ihr hier: http://moz.com/rand/the-first-500-links/

23 Kommentare:

  1. Super Artikel – vielen Dank für die Übersetzung. Den Ansatz finde ich sehr interessant, wobei die blauen und grünen Links nicht ganz so einfach zu bekommen sind..

  2. Ganz so super finde ich den Artikel nicht. Der Titel hält nicht das, was der Artikel verspricht! Die „Infografik“ ist keine sondern eine Tabelle; enthält Fehler in der Übersetzung und die Rechtschreibprüfung (Unterstreichung) stört in der Darstellung. Tipp: Nächstes Mal Screenshot im Fullscreen machen dann passiert das nicht. Nicht nur „junge“ SEOs machen diese sog. farbigen Praktiken, sondern Leute die sich SEO auf den Hut schreiben aber es in Wirklichkeit gar nicht sind. U.a. diejenigen, die bei Seo-United jeden Artikel per nofollow-Kommentar deeplinken… Die Verallgemeinerung auf das Alter stimmt also nicht. Frischer Linkaufbau für neue Seiten macht man nach wie vor mit schwachen Linkquellen á la SBs, WKs und AVZs sowie natürlichen Linktexten (und/oder Longtails & Branding).

    • Hallo Bastian,

      schade, dass ich deinen Geschmack nicht treffen konnte.

      Die Infografik hab ich ja auch nicht groß angekündigt, aber ich geb dir Recht, dass die Darstellung im Full-Screen sicher besser aussehen würde. Ich versprech Besserung!!!

      Mit „jungen“ SEOs meinte ich eigentlich nicht das Alter, sondern vielmehr die Erfahrung, die man sich ja im Laufe der Zeit ansammelt. Nun aber zum Linkaufbau, denn hier kann ich dir nur bedingt zustimmen. Natürlich sammelt man zu Anfang schwache Links, aber ich glaube, dass zu viele Links von WKs, AVZs und Co. sind gefährlich. Nicht umsonst hat Google angefangen einige AVZs abzustrafen. Die besten Links zu Anfang sind einfach die, die man von anderen Blogs und Webseiten erhält.

      Logisch, dass das zu Beginn i.d.R. keine Seiten mit einem PR von 5 un höher sein werden. Aber es sind gute und vor allem saubere Links und am besten Textlinks 😉

      • Du vergisst beim Linkaufbau den Gesamtkontext! Bevor man schwache Linkquellen benutzt sind diese natürlich davor händisch auf ihre Eignung zu überprüfen. Wer wahllos in (AVZ) Portale von Treppenlifte über Online-Casinos seine Artikel klopft und/oder Webkataloge auf Expired Domains bespaßt verdient den temporären Filter gerechtfertigterweise. Textlinks müssen aufs themenrelevante Umfeld gesehen werden. Zwischen dem „was auf dem Papier steht“ (aka. Nebelbomber-Cutts: „organische Links setzen Webmaster bei guten Quellen von alleine“) und der Realität liegen Welten. P.S. Deine verschachtelten Kommentare werden immer kleiner…

  3. Jap Da muss ich Bastian zustimmen.

    Gerade im ECommerce Bereich und sehr vielen Nischen können „nur“ durch great Content keine wirklichen great Links erzeugt werden.

    Das Problem ist wie immer die Zeit. Wenn wir nach der Optimalen Methode Links aufbauen, dann dauert es oft sehr sehr lange bis sich Erfolge einstellen.

    Die Auftraggeber, verlassen sich aber nicht gern auf „vieleicht“ und „müste, könnte, sollte“ man will Fristen und man will Messbarkeit.

    Mit great Content alein wird man in den „normalen“ eCommerce Gefilden kaum weit kommen, bzw. braucht man dafür recht viel zeit, zeit die man in der Regel nicht hat.
    Die andere Methode ist die Contentbasierte Akquise. Diese Art von Linkbulding ist wohl die beste, allerdings aber auch die aufwendigste und teuerste. Genau diese Methode können sich auch die „Wenigsten“ leisten.

    Was der breiten Masse also nur übrig bleibt, ist meist nur der Weg in Richtung lila, gelb und rot.

    Ich denke der „Teufelskreis“ ist ersichtlich.

    Mal davon abgesehen, dass der „Great Content“ vorallem in den eCommerce Nischen sehr endlich ist

    Grüße

    Maxim

  4. So ganz kann ich das nicht nachvollziehen. Google hat etwas gegen gekaufte Links, weil diese das Ranking falsch darstellen, keine Frage. Aber den Grey Hat Aspekt sehe ich anders. Warum sollte ich von Google bestraft werden wenn ich auf fremden Blogs mit meiner Website kommentiere? Was hat das für einen Sinn?

    Ich persönlich kommentiere auf jedem Blog wo es einen interessanten Artikel gibt, ob er nun dofollow ist oder nicht. Und jedes mal hinterlasse ich meine Website. Meinem Ranking hat das nicht geschadet. Also den Punkt verstehe ich nicht ganz.Aber vielleicht erklärt ihn mir jemand 🙂

  5. Pingback:Monatsreport August 2012 - SEO-Diaries

  6. Hallo Sabrina – ich finde deinen Artikel ganz gut und verständlich – habe dazu folgende Frage:
    Ich bin noch relativ neu in diesem Thema, aber frage mich jetzt schon wie man diese organische Strategie verfolgen soll, wenn die Branche in der man sich befindet, einfach keine einigermaßen interessanten Themen bietet. Weder für die sozialen Netzwerke, noch für die redaktionell geschaffene Informationen? Lg Alex

  7. @Sabrina: Den Artikel habe ich auch vor einiger Zeit gesehen. Das Problem an diesen Artikeln ist aber immer wieder das gleiche: Alle sagen Dir was Du machen sollst, aber keiner wie. Aus diesem Grund helfen Sie auch nicht den Leuten, die versuchen alles richtig zu machen und nicht das Geld investieren können, um ein Seminar bei Profis zu besuchen oder sich eine Agentur leisten können. Mal wieder grosses SEO-Voodoo.

    • Sagen wir es mal so, Malte. Solche Artikel sollen anregen. Wie du weißt, gibt es keine Musterlösung. Wenn man jedoch einmal intensiv drüber nachdenkt, fällt einem sicher was ein. Natürlich wäre es einfacher, wenn mir einer sagen würde, dass die ersten 500 Links aus 200 Blogkommentaren, 100 Webkatalogen, 150 Gastartikel und 50 Social Media Links, bestehen sollten. Aber so funktioniert das leider nicht 🙁

      Manchem kann es schon helfen, solche Vorgaben einfach mal auszuprobieren und schauen was passiert. Die Erfahrung ist hierbei sicherlich der wichtigste Punkt 😀

  8. Es gibt zwar immer Branchen wo man nur begrenzt was zu schreiben kann, aber welche wo es gar keine Möglichkeit gibt, die gibts nichts 😉 Vielleicht ist ein Thema für bestimmte Leute nicht interessant, aber jede Branche und jedes Thema hat seine Zielgruppe. Deshalb gibt es ja auch die Branche.

    • Zu schreiben gibt es immer was. Mit der Zeit kann einem auch schon mal das Thema ausgehen – ok.

      Aber es gibt durchaus Branchen wo man nicht verlinkt wird (oder nur sehr, sehr gering) weil einfach niemand da ist, der einen verlinken könnte.

  9. Das ist richtig, jede Branche hat auch ihre Themen. Mir geht es vor allen Dingen darum, dass jeder nur schreibt, was nicht gut geht oder gefährlich sein könnte.
    Mir geht es um die Art der Artikel, in denen dann zu wenig erzählt wird. Dem ungeübten User helfen solche Texte dann wenig, weil er genauso schlau wie vorher ist und der SEO beübte sollte wissen, was er macht.

  10. Denke es kommt da eher auf die Masse an oder, ich meine ist doch klar dass ich eine neue Seite abschieße wenn ich 500 AVZ Links in kurzer Zeit draufhaue oder 100, 200 oder 300 Blog Kommentare. Aber das macht ja auch keiner denke mal mit einem guten Mix aus ein paar langsam und von Hand aufgebauten Katalogen, Branchenbüchern, Social Bookmarks ohne Keyword verlinkung usw. kann man nix falsch machen.

    So geht doch eigentlich jeder hier am Anfang vor oder? Zumindest empfehlen es alle so und ich denke auch das Google es nicht als schlimm empfindet wenn man seine Seite in Verzeichnisse einträgt und sie bookmarked.

  11. Jetzt mal ne ernste Frage an euch „SEOs“.
    Wie kommt es denn, das immer wieder Seiten bei Google, auch auf Dauer nach vorne kommen, die ohnen jeden Sinn erstellt wurden. Die haben kaum Backlinks, die haben einen schlechten Quelltext, zT. noch Tabellen ohne ausgelagertes CSS.
    Es gibt dann 5-10 Unterseiten im gleichen Stil und verlinkt werden die nur von ein paar Toplisten…….
    Ich denke mir immer, SEO ist nötig bei hart umkäpften Keys, wie „Versicherungsvergleich“ – „Urlaubsreisen“ – „Kontaktmarkt“. Aber wenn ich zB. Begriffe wie: „Motorenoele in Kassel“ bewerbe, habe ich als halbwegs erfahrener Webmaster, jede Chance auf die erste Seite zu kommen. Und dann ist es völlig egal, ob und wieviele Links ich habe. Ich habe schon Seiten erstellt, die ich über eine meiner anderen Seite bewerbe und schwupp, kommen 200 Besucher/Tag durch dieses Keyword.
    Ich denke Google unterscheidet zwischen erster, zweiter und dritter Klasse Begriffen/Keys. Und bei den weniger wichtigen Begriffen ist SEO völlig uninteressant…….ist meine Erfahrung nach 12 Jahren Webmaster

  12. Ich muss mal mein gesamtes Konzept überdenken… Hatte den Risikopart bisher immer nicht im Kopf, wenn Ich gleich nach Start eines neuen Blogs ein paar dutzend Russenlinks draufgeschmissen habe 🙂 klappt trotzdem immer wieder…

  13. Das Wichtigste ist ein vernünftiges Optimierungskonzept. Hier sollte man auf Backlinks (dofollow und nofollow) aus Blogs, Websites und Webkatalogen setzen und was immer wichtiger wird sind sog. SocialMedia´s. Lasst die finger vom Backlink kauf bei ebay und co. und bietet lieber einen hochwertigen Content und kostenlose Produkte. Dadurch werden Ihre automatisch von anderen verlinkt. Ebenfalls sind eine on und offpage optimierung wichtig. Man kann dies online selber erledigen und braucht keine teuren agenturen. So kann man z.b. auf seitentool.de/webseitenanalyse.php kostenlos seine Website nach SEO kriterien analysieren. Kostenlose Bachklins erhaltet Ihre z.b. auf backlink-generator.de. Hoffe ich konnte helfen.

  14. Guten Abend,

    schöner Beitrag und sehr informativ! Schön wäre es zu erfahren, ob die Linkbuilding-Regeln auch im Jahr 2015 und vor allem nach den vergangenen Updates weiterhin Gültigkeit haben…?

    Gruß aus Berlin,

    Woldemar Junker
    http://umzugsfirma-junker-berlin.de

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