• Anzeige

Die Macht der internen Verlinkung

Jeder der sich mit Linkbuilding beschäftigt, wird sich irgendwann auch mit der internen Verlinkung befassen müssen. Das ist auch gut so, denn die interne Verlinkung hat richtig Power. Spezialisierte Onsite-Optimierer kennen diese Power bereits und nutzen sie aktiv. Doch auf vielen Seiten sieht man immer noch, dass hier fahrlässig gearbeitet wird. Dies muss aber nicht sein.

Die Basics der internen Verlinkung

Wer nicht nur seine Hauptseite bei Google & Co. gut platzieren will, der muss für eine gut strukturierte Seite sorgen. Diese sorgt dafür, dass der Crawler die Seite leicht und vor allem schnell durchsuchen kann. Nur wenn eine Unterseite erfasst und entsprechend bewertet wurde, kann sie auch am Ranking teilnehmen. Basics zum Thema interne Verlinkung findet ihr auch bei seo-united interne Verlinkung.

Wichtig in diesem Zusammenhang ist, dass jeder Link eurer Seite einen gewissen Trust zuweist. Dies gilt auch für interne Links. Wenn ihr also eine Seite zum Thema Hundepflege habt und ihr wollt mit der Seite zum Thema Hundebürsten: Fellpflege beim Hund ranken, braucht diese Seite Power. Diesen könnt ihr der Seite über die interne Verlinkung geben. Jeden Link stärkt die Seite von innen heraus. Dem Crawler wird sozusagen mitgeteilt, dass diese Seite besonders wichtig ist.

Die Breadcrumb Navigation

Eine Methode um die interne Verlinkung strukturiert durchzuführen, ist der Einsatz einer Breadcrumb Navigation. Diese Navigation wird in der Regel unterhalb der Hauptnavi gesetzt und zeigt dem User stetig an, wo er sich gerade auf der Website befindet. Eure Besucher haben somit eine Orientierungshilfe und auch der Crawler findet immer den Web zurück. Selbst dann, wenn die Seite auf der er sich befindet gerade keinen Link beinhaltet (ok, ist selten, geb ich zu 😉

HTML-Sitemap

Eine weitere Möglichkeit, wie ihr euren Besuchern und dem Crawler das aufspüren eurer Seite erleichtert, ist eine HTML-Sitemap. Viele von euch werden die XML-Sitemap kennen. Diese wird genutzt, um sie bei Google Webmaster Tools zu integrieren. Die HTML-Sitemap  ist im Gegensatz zur XML-Sitemap für den User gedacht. Sie gibt die Struktur der Seite wieder und soll dem User bei der Orientierung helfen. Wenn ein User etwas bestimmtes sucht, kann er sie nutzen, um die richtige Seite zu finden. Schließlich hat längst nicht jede Website eine Suchfunktion, deshalb ist die HTML-Variante eine gute Alternative, worüber auch der Crawler froh sein wird.

händische interne Verlinkungen

Die Breadcrumb Navigation sowie die Sitemap Varianten sind beide hervorragend dafür geeignet, dem User die Orientierung zu erleichtern. Nachteil hier ist aber, dass keine gezielte Power an eine Seite weitergereicht wird. Um dies zu erreichen muss man selbst Hand anlegen.

Hat man bereits die HTML-Sitemap so kann man hierauf aufbauen und schauen, wie man die Seiten intern verlinken kann. Vor allem sollte man auf thematische Zusammenhänge achten. Je besser zwei Seiten zusammen passen und sich ergänzen, umso besser ist der Link.

automatische interne Links

Natürlich kann man die internen Links auch automatisch generieren lassen. Je nach CMS gibt es hierfür bereits integrierte Tools oder die Möglichkeit sich Plugins runterzuladen, die dann die Aufgabe übernehmen. Ich persönlich kann von so einer Methode nur abraten. Vor kurzem habe ich selbst an einer Seite mit automatischer Verlinkung gearbeitet. Es gab einen Text mit knapp 500 Wörtern. Hierin kam der Begriff SEO vermehrt vor und somit entstanden fast 8 interne Links die alle den Anchor-Text SEO hatten. Viel zu viele, wenn ihr mich fragt.

Mixe den Anchor-Text

Bei den externen Links achtet man darauf mittlerweile fast automatisch. Doch bei den internen Links wird es oft vergessen. Dabei ist es hier genauso wichtig unterschiedliche Anchor-Texte zu nutzen. Wer immer nur den Begriff SEO verlinkt, wird irgendwann keinen positiven Effekt mehr sehen. Auch hier ist ein gesunder Mix wichtig. Von daher sollte man einige dieser Links Texten versehen wie weitere Informationen hier, zur SEO Seite, usw.

Fazit

Mit einer vernünftigen internen Struktur kann man viel Aufmerksamkeit innerhalb der eigenen Seite schaffen. Gezielt setzt man den Linkjuice auf die Seiten, die man für sich als Landingpages definiert hat. Und schwups erhält die Seite weitere Power und ein besseres Ranking. Natürlich muss der Crawler die Änderungen erstmal erfassen und dann auch richtig zuweisen. Dies kann manchmal etwas dauern und benötigt ab und zu ein gewisses Finetuning. Davon sollte man sich aber nicht abschrecken lassen 😉

Nutzt auch ihr die Macht der internen Verlinkung, oder haltet ihr es für Blödsinn? Ich freu mich auf eure Meinung und wer noch mehr zu dem Thema wissen möchte, dem kann ich den Artikel von den seo-trainees empfehlen.

4 Kommentare:

  1. Hi Sabrina,

    ich verstehe nicht ganz, warum man bei der internen Verlinkung auf (money-)KWs als Anchortexte verzichten sollte. Auch im verlinkten Artikel von den SEO-Trainees steht, daß es bei internen Links keine Gefahr der Überoptimierung gibt.

    • Die Gefahr ist auch deutlich (!) geringer. Dennoch würde ich auch hier auf nen gesunden Mix zählen. Schaden kann’s ja nicht 😉

  2. Hi Sabrina,
    ich denke, die händische interne Verlinkungen ist die, die am wertvollsten ist. Weiterhin kann man damit gezielt aus dem Content auf weiterführende Seiten linken. Erhöht auch die Verweildauer, was auch wieder ein SEO-Pluspunkt wäre.
    Grüße aus Koblenz

  3. Hallo Sabrina,

    ergänzend zu Deinem interessanten Beitrag möchte ich noch erwähnen, wie wichtig auch Verlinkungen in Trichterform sind. Gerade, wenn man sich mit Themen stark machen will, ist es gut, wenn viele Links mit unterschiedlichen Ankertexten auf eine spezielle Seite verweisen. In der Regel wird es nicht nur bei einer Zielseite bleiben. Gut ausgewählte Links aus den Texten heraus bieten hierbei weitaus mehr Trust als zahlreiche Links aus dem Hauptmenü oder einer Linkliste aus Google’s Sicht.

    Links im Footer, sofern sinnvoll gewählt, halte ich ebenfalls für vorteilhaft. Hier lassen sich qualitativ hochwertige Seiten verknüpfen, die sonst erst durch zwei oder mehr Klicks erreichbar sind. Also Seiten aus 2. oder 3 Ebene.

    Grüße
    Steve

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.