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Effiziente Onpage-Auswertung mit OnPage.org Focus

Wer OnPage.org nutzt, der kennt sicher auch die Focus Funktion. Mit diesem netten kleinen Feature kann man sich einen genauen Überblick zu einer URL machen. Dabei ist es vollkommen egal, ob es sich um eine URL der hinterlegten Domain handelt, oder um eine Fremde. Wie hilfreich diese Funktion ist und welche Daten man damit erhält, schauen wir uns jetzt an.

Das OnPage.org Focus Feature

Das Focus Feature habe ich in der Form noch bei keinem anderen Onpage-Tool gesehen. Zumindest kann ich mich daran gerade nicht erinnern. Mit dem Focus kann man eine URL bis ins letzte Onpage-Detail prüfen lassen. Ich habe das einfach mal für den Beitrag „Wer hat das Kirschkernkissen erfunden“ von meiner Nischenseite gemacht. Allerdings hätte ich jetzt auch jede andere URL eintragen können. Ich kann also auch eine, sagen wir mal, Amazon-Produktseite nehmen und diese analysieren 😉

Hinweis: wer die kostenlose Version nutzt, kann das Focus Feature nur 5x im Monat einsetzen. Bei der kostenpflichtigen Variante gibt es (glaube ich) kein Limit.

Wenn ihr in eurem OnPage.org Account drin seid, dann geht ihr links auf den dritten Navigationspunkt. Anschließend müsst ihr nur noch die URL eintragen und schon kann es los gehen.

Die Analyse im Detail

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Wie ihr seht, hat die analysierte URL einen Wert von 60 erhalten. Das ist jetzt nicht wirklich schlecht, aber auch nicht wirklich gut. Grund für die mittelmäßige Bewertung sind die 4 Fehler und die 13 Warnungen.

Die Fehler

Beim Scrollen nach unten werden die Fehler und Warnungen sichtbar. Zu den vier gravierenden Fehlern gehören in meinem Fall folgende:

  • <head>Bereich scheint fehlerhaft zu sein
  • bei der Eingabe mit https:// erfolgt keine korrekte Weiterleitung
  • HTML-Code ist nicht nach w3c Standards valide
  • keine alt-tags bei machen Bildern

Bildschirmfoto 2015-12-09 um 14.59.14Wenn ich mir diese vier Punkte so ansehen, bin ich relativ entspannt. Nur der erste Punkt mit dem fehlerhaften Head-Bereich irritiert mit etwas. Also habe ich mir diese Meldung einmal genauer angesehen. In der ausführlichen Beschreibung vom Tool steht, dass der Fehler z. B. dann zustande kommt, wenn ein Tag nicht richtig gesetzt ist, oder Text vorhanden ist.

Also habe ich mir die Seite aufgerufen und mit dem Addon Firebug geprüft. Und tatsächlich ist hier ziemlich viel rot zu sehen. Allerdings sehen andere Seiten genauso aus. Von daher werde ich wohl nochmals im Detail prüfen müssen, was hier zu einer Fehlermeldung geführt hat.

Die Warnungen

Bildschirmfoto 2015-12-09 um 15.03.59Insgesamt hat diese eine Seite 13 Warnungen. Mit dabei sind Kleinigkeiten, wie ein zu langer Title oder das die Sitemap nicht in der robots.txt ist. Hinweise wie die Server-Signatur finde ich hingegen wieder super spannend. Das ist nichts gravierendes, dennoch kann man durch entfernen dieser, die Sicherheit ein bisschen erhöhen.

Einem wird schnell klar, dass die Warnungen nicht so gravierend sind. Dennoch habe ich sie mir im Detail einmal angesehen. So auf den ersten Blick ist nichts in der Liste dabei, was mir Sorgen bereitet. Um die einzelnen Punkte jedoch besser zu verstehen und den wirklichen Umfang der OnPage.org Funktion „Fokus“ zu erhalten, habe ich mir die vollständige Auswertung angesehen.

Die Auswertung im Detail

Das Fokus Feature bietet eine umfangreiche Analyse der jeweiligen URL. Durch scrollen nach unten, erhalten ich Einblick in alle wichtigen Bereiche. Den Anfang macht die Rubrik „Indexierbarkeit“.

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Wie ihr seht, gibt es zu jedem Punkt eine kleine Beschreibung. Ggf. sogar mit weiterführenden Informationen. An dieser Stelle sehe ich sofort, ob es Probleme mit dem Indexieren gibt und wie der Canonical eingestellt ist.

Nach der Indexierbarkeit geht es weiter mit der Rubrik Inhalt. In diesem Bereich hatte ich zwei Fehlermeldungen. Einmal den Title, der zu lang ist und zum anderen die Sprache. Aktuell verwende ich keine Spracheinstellung. Weder über HTML5 noch über den hreflang. Dies war bis jetzt auch kein Thema für mich, da die Website nur für Deutschland gedacht war.

Neben diesen zwei Punkten bietet die Rubrik noch viele weitere tolle Informationen, wie ihr hier seht:

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Besonders interessant finde ich die Lesbarkeit, weil mir diese sagt, ob ich richtig schreibe. Ich habe mir ja im Vorfeld Gedanken zu meiner Zielgruppe gemacht und daraufhin die Texte erstellt. Für meine Zielgruppe macht es keinen Sinn einen Text zu schreiben, der nur so vor Fachbegriffen strotzt. Daher liegt der Fokus hier auf eine einfache und verständliche Formulierung.

Auch in der Rubrik „Technik“ gab es die ein oder andere Warnung.

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Die bemängelte Sitemap halte ich im Moment für noch nicht so wichtig, daher werde ich sie weg lassen. Bgzl. des Malformed Head werde ich eine tiefere Recherche durchführen. Auf den ersten Blick finde ich, als Laie, den Fehler nicht. Auch die W3C Fehler schaue ich mir dann näher an. Mithilfe des W3C Validators ist das ja relativ einfach.

Was ihr jetzt nicht mehr auf dem Bild sehen könnt, ist der Warnhinweis bei der IP Weiterleitung. Diese besteht für die Website nicht, weil die IP unter der die Domain liegt nicht nur für diese eine gesichert ist. Heißt, es gibt mehrere Domains unter dieser IP und ich wüsste nicht, wie eine Weiterleitung erfolgen sollte.

Außerdem zeigt mir die Analyse, wie ich meine CSS und JavaScript Dateien verbessern kann. Das ist vor allem gut für die Ladegeschwindigkeit. Und wir wissen ja mittlerweile, wie wichtig die Ladegeschwindigkeit ist 😉

Und wo wir gerade schon bei Mobile sind, auch hierzu gibt es eine kleine Auswertung.

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Viel hierzu sagen, muss ich wohl nicht. Das meiste hier ist selbsterklärend. Neben den Punkte aus dem obrigen Screen, zeigt das Fokus-Feature auch  noch Infos zu Apple. So fehlt dieser Seite das Apple Touch Icon. Außerdem ist die URL nicht für den mobilen IE optimiert.

Weiter geht es mit der Rubrik Social:

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Zwar nutze ich kein Social Media, aber mit der Fokus Funktion können auch fremde Seiten/URLs geprüft werden. Da gibt es bestimmt so einige Seite, wo einem die soziale Frequenz interessiert, oder nicht 😉

Zum größten Teil besteht dieser Teil aber aus technischen Daten. Genauso wie die nächsten Rubrik-Punkte App und Markup Stats.

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In diesem speziellen Fall hätte gar keine Analyse für „App“ stattfinden brauchen. Meine kleine Nischenseite ist nicht als App verfügbar und daran wird sich so schnell auch  nichts ändern. Viel wichtiger sind da die Markups. Aber auch hier lediglich die Tags, Classes und CSS-IDS ausgegeben und deren Anzahl notiert.

Wer sich das Scrollen ersparen will, der kann natürlich auch die Subnavi links in der Sidebar nutzen. Einfach auf die jeweilige Rubrik geklickt und schon gelange ich zu den wesentlichen Infos.

Fazit: super für den schnellen Check

Wenn ihr einfach mal einen schnellen und umfangreichen Check einer eurer URLs machen wollt, dann ist das Feature perfekt für euch. Gleiches gilt natürlich auch, wenn ihr mal den Mitbewerbern auf den Zahn fühlen wollt ;-). Selbst in der kostenlose Variante von OnPage.org ist das Feature enthalten. Ihr könnt es dann zwar nur ca. 5 mal nutzen, aber für den normalen Gebrauch sollte das locker ausreichen.

Wenn ihr eine URL mal geprüft habt, dann verschwindet die Analyse nicht. Sie wird weiterhin aufgeführt und kann jederzeit zum Nulltarif wieder betrachtet werden. Lediglich, wenn ihr eine neue URL aufrufen wollt, oder sich etwas auf der Seite getan hat, ist ein neuer Check erforderlich.

Zu guter Letzt möchte ich nun von euch wissen, was ihr von dem Feature haltet und ob ihr es im Einsatz habt?!

2 Kommentare:

  1. Mir ist aufgefallen das inline css bemängelt wird. Nachdem ich mich vor ein paar Wochen intensiv mit der ladezeit Optimierung bei WordPress beschäftigt habe, gibt es Situation wo eine teilweise Verwendung von inline css die Geschwindigkeit verbessern kann. Gerade im sofort sichtbaren Bereich.

  2. Ich kannte das Tool noch nicht mal. Habe mich mal angemeldet und versuche in nächster Zeit, den angezeigten Probleme genauer nachzugehen und abzustellen. Da sind schon einige Aspekte dabei, die ich sonst wohl nie untersucht hätte. Lesbarkeit ist zum Beispiel so ein Aspekt, wobei ich nicht weiß, was eine schwierige Lesbarkeit für Auswirkungen hätte und ob es sich wirklich lohnt, die Texte dafür extra umzuändern.

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