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GIMP: Das umfassende Handbuch im Praxistest

Jeder der eine Website betreibt, kommt irgendwann an den Punkt, dass man eigene Grafiken braucht. Sei es ein Button, eine Infografik oder die Bearbeitung von vorhandenen Bildern. Wer sich, wie ich keine teuren Programme zur Bildbearbeitung holen will, der nutzt GIMP. Gimp ist kostenlos, umfangreich und weit verbreitet. Allerdings hat das Tool auch so seine Tücken und damit ich als Grafik-Laie mit denen besser klar komme, habe ich mir das umfassende Handbuch vom Galileo Verlag geholt.

Arbeiten  mit Gimp

Wie ihr seht, ist Gimp ein umfangreiches Bildbearbeitungsprogramm. Man kann hiermit jedes Standard-Format, wie jpeg, png & Co. bearbeiten oder eigene Bilder entwerfen. Da das Tool kostenlos ist, ist es für mich die perfekte Alternative zu Photoshop. Photoshop-Nutzer werden jetzt sicherlich was anderes sagen, aber wer offen ist, der wird auch Gimp zu schätzen lernen.

Da ich für meine Webseiten vor allem Buttons oder kleinere Grafiken brauche, habe ich mich für das Tool entschieden. Schnell auf „Neu“ geklickt, die Maße eingegeben und schon habe ich ein passendes Feld zur Bearbeitung. Im Nu kriegt man hier einen Bestellbutton fertig. Auch meine Werbebanner (s. rechts) habe ich mit Gimp gezaubert. Über die Farbwahl lässt sich sicherlich streiten, aber das ist nun mal Geschmackssache 😉

Das Handbuch

Hier ein paar Fakts zum Buch:

  • Titel: Gimp 2.8 – das umfassende Handbuch
  • Seiten: fast 1.000 Seiten umfangreichem Bildbearbeitungswissen, inkl. DVD
  • Autor: Jürgen Wolf
  • Verlag: Galileo
  • ISBN: 978-3-8362-1721-7
  • Preis: 39,90 Euro

Das Buch selbst ist in 15 Teile untergliedert. Von den Grundlagen bis hin zur Typografie, Filtern, Effekten und Tricks findet man hier alles, was das Herz begehrt. Vor allem auf die Bearbeitung vorhandener Bilder und Fotos wird hier viel Wert gelegt.

In diesem Buch erfährt man wirklich alles, was man als kleiner Grafiker und Gimp-Gestalter wissen muss. Sogar die Farblehre ist hier in Teilen vertreten. Anhand von vielen Bildern wird hier gezeigt, was man alles aus seinen Werken herausholen kann. Z. B. über den Kontrast, dem Farbenspiel schwarz&weiß  und vielen weiteren tollen Sachen.

Das Arbeiten mit dem Buch

Ich als absoluter Gimp-Neuling und grafisch unerfahrener Mensch habe zu erst versucht mit Schritt für Schritt durch das Buch zu arbeiten. Die Einleitung in das System hat der Autor wirklich gut gemacht. Vieles habe ich hierbei kennen gelernt, was mir im späteren Verlauf geholfen hat. Man merkt, dass vor allem ein guter Einstieg wichtig ist, um mit einem solchen Tool richtig arbeiten zu können.

Im weiteren Verlauf bin ich allerdings immer wieder über Schritte gestoßen, die für mich eher uninteressant sind. Hierzu gehört u. a. die Bearbeitung von Farbstichen. Für Fotografen ist dieser Schritt enorm wichtig, für mich leider nicht. Mein Wunsch war es, dass ich mithilfe dieses Buches schnell und einfach kleinere Grafiken und Buttons entwerfen kann.

Bevor ich jedoch zu diesem komme, musste ich viele Seiten durchblättern. Einige Kapitel habe ich dabei komplett ausgelassen, weil sie mich einfach nicht interessierten. Mit anderen habe ich  mich dafür ausgiebiger beschäftigt. Was mir dabei ganz besonders gefallen hat, sind die nützlichen Tipps, die am Rand einer Seite stehen. Hier mal ein kleiner Einblick in das Buch:

Fazit: ein Nachschlagewerk mit viel Know-how

Bei dem Buch merkt man richtig, dass sich der Autor viele Gedanken gemacht hat. Schritt für Schritt erklärt er einem, wie man mit Gimp umzugehen hat. Vor allem die vielen Bilder helfen den Überblick zu behalten.

Allerdings sind fast 1.000 Seiten schon eine harte Nuss. Diese alle durchzuarbeiten, ist mir persönlich viel zu aufwändig. Wenn ich Fotograf wäre, sähe dies vielleicht anders aus 😉 Für mich ist das Handbuch wirklich umfassend und trumpft mit viel Know-how. Nichtsdestotrotz bleibt es ein Nachschlagewerk. Wer schnell mal wissen will, wie was funktioniert, ist mit dem Buch gut aufgehoben. Wer jedoch eine vollständige Einleitung wünscht, der sollte vielleicht auf die Video-Tutorials zurückgreifen. Das Buch könnt ihr entweder direkt beim Verlag bestellen, oder aber bei Amazon.

Nun bin ich natürlich auf eure Meinung gespannt. Welche Erfahrungen habt ihr mit Gimp gemacht?

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