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Kirschkernkissen-ABC Monatsreport Oktober

Die Nischenseiten Challenge ist ja nun schon ein paar Wochen her. Das heißt aber nicht, dass ich nicht mehr an meiner Nischenseite weiter arbeite. Im Gegenteil, ich bin ständig dran, die Seite zu optimieren. Und da immer wieder die Frage aufkam, wie sich die Seite aktuell entwickelt, habe ich beschlossen euch monatlich auf dem Laufenden zu halten.

Der erste Monatsreport zum Kirschkernkissen-ABC

Ab sofort werde ich euch jeden Monat einen kleinen Statusbericht zu meiner Website verfassen. Darin erfahrt ihr, was ich gemacht habe und was für Auswirkungen die Änderungen hatten.

Ich mache das aus zwei Gründen. Zum einen will ich mich mit euch austauschen und hoffe, dass für euch ein paar Tipps dabei sind, die euch weiterhelfen. Zum anderen will ich das Projekt aber auch nicht vernachlässigen. Der monatliche Report soll mir dabei helfen an der Nischenseite dran zu bleiben. Denn so kurz vor Weihnachten beginnt eine heiße Phase für die Seite 😉

Status Quo

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Im Grunde genommen hat sich seit der Nischenseiten Challenge (#NSC15) nicht viel geändert. Meine Website (www.kirschkernkissen-abc.de) ist weiterhin auf WordPress-Basis. Als Theme nutze ich TwentyFourteen. Allerdings habe ich so einige Probleme mit der farblichen Anpassung, weil das Style-Plugin nicht so will wie ich.

In den zukünftigen Reports werde ich auch auf solche Probleme eingehen und die Lösungen vorstellen. Sollte das Thema komplexer sein, wird es einen eigenen Beitrag geben. So wie ich es bei den H-Tags gemacht habe (H-Tags im WordPress Theme Twenty Fourteen anpassen). In diesen speziellen Fall war es so, dass ich den H1-Tag mehrfach auf den Beitragsseiten hatte. Wie ich das gelöst habe, könnt ihr hier nachlesen.

SEOlytics zur Überwachung

Damit ich die Website immer im Blick habe, habe ich SEOlytics im Einsatz. Für meine Nischenseite nutze ich die kostenpflichtige Version. Wer zu Beginn aber noch kein Geld ausgeben will oder kann, dem kann ich die kostenlose SEOlytics Version nur empfehlen.

Mithilfe des Tools kann ich die Sichtbarkeit bei Google prüfen, sowie die Rankings und Backlinks.

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Anhand der Sichtbarkeitskurve kann ich sehen, wie sich meine Seite grundsätzlich bei Google entwickelt. Wie ihr seht, ist da ordentlich Bewegung drin. Was mich jetzt gerade ganz besonders freut, ist dass die Sichtbarkeit aktuell wieder nach oben geht. Im August hatte ich ein kleines Tief, was ich mir ehrlich gesagt noch nicht ganz erklären kann.

Bildschirmfoto 2015-10-07 um 14.36.06Bei den Rankings gibt es immer noch einige Schwankungen. Die kann ich dank SEOlytics ebenfalls gut einsehen. Von daher weiß ich, bei welchem Keyword ich ggf.  noch etwas nacharbeiten muss und wo nicht. Besonders spannend wird es immer dann, wenn sich plötzlich die Landingpage, seitens Google, für ein Keyword ändert. Wenn sowas passiert schaue ich immer nochmals genauer hin.

Insgesamt haben sich die Rankings aber sehr schön entwickelt. Vor allem im Longtail-Bereich habe ich einige gute Positionen gewonnen.

Entwicklung der Besucherzahlen

Sicherlich wird sich der ein oder andere Fragen, wie sich die Besucherzahlen in der Zwischenzeit entwickelt haben. Ich kann nur sagen: „Prächtig!“, aber schaut selbst  😉

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Fast jeden Monat konnte ich bisher die Besucherzahlen verbessern. Einzige Ausnahme war der August. Aber das schiebe ich dem Sommerloch und dem Thema meiner Nischenseite zu. Immerhin war es im August sehr warm und wer sucht dann schon nach „Kirschkernkissen“.

Mit der Entwicklung bin ich bis jetzt zu 100% zufrieden und hoffe, dass ich den Trend in den nächsten Monaten halten kann.

Was wurde seit dem Ende der Challenge gemacht?

Nach dem die Nischenseiten Challenge zu Ende war, ist gar nicht mehr so viel passiert. Vorher war man ja „gezwungen“ jede Woche etwas zu berichten und das hat natürlich ordentlich motiviert. Diese Motivation hat danach gefehlt, weshalb ich mit meiner kleinen Seite noch lange nicht dort bin, wo ich gerne wäre.

Rechte Sidebar

Wer sich vielleicht noch an den alten Stand erinnert, der weiß, dass die rechte Sidebar erst nach der Beeindigung der Challenge zustande kam. Hier habe ich das CWP Top Products Widget integriert. Dieses stellt mir automatisch die Top 5 Produkte dar. Aktuell findet man die Ansicht auf jeder Seite und jedem Beitrag.

Individuelle Sidebar

In der Kategorie „selber machen“ habe ich die Sidebar im Vergleich zu den anderen Kategorien individualisiert. Mithilfe des Plugins „Content Aware Sidebars“ habe ich eine neue Sidebar angelegt in der Amazon-Produkte genannt werden, die man zum Nähen eines eigenen Kirschkernkissens benötigt. Ich hoffe, dass sich dadurch die Einnahmen etwas erhöhen.

Cookie Hinweis

Da Google in der Zwischenzeit bekannt gegeben hat, dass jede AdSense-Seite einen Cookie-Hinweis braucht, habe ich diesen auch hier integriert. Zwar nutzt die Nischenseite kein AdSense, schaden kann es meiner Meinung nach aber trotzdem nicht. Umgesetzt habe ich das mit dem Plugin „WF Cookie Consent“.

Neue Inhalte

Die wichtigste Aufgabe bei der Nischenseite war es jedoch neue Inhalte zu erstellen. Denn Google interessiert es herzlich wenig, wie die Sidebar aussieht. Google will vor allem Content und dies habe ich versucht der Suchmaschine zu liefern. Überwiegend indem ich verschiedene Kirschkernkissen vorgestellt habe.

Es gab aber auch zwei Artikel, die ich verbessert habe. Diese hatten bereits gute Platzierungen in den Top 20 und ich wollte sie in die Top 10 kriegen. Also habe ich mich hingesetzt und überlegt, was den Usern an Infos noch fehlte und diese dann auf den jeweiligem Artikel ergänzt.

Die nächsten Schritte

Aktuell gibt es drei Dinge die mir besonders wichtig sind. Das Hauptziel liegt darin die Einnahmen weiter zu steigern.

Als Zweitwichtigstes habe ich mir die Onpage-Optimierung vorgenommen. Ich will die Seite Onpage-Seitig so gut es geht verbessern. Da ich bisher mit WordPress nur redaktionell gearbeitet habe, ist dies die größte Herausforderung für mich. Zur Unterstützung habe ich mir die kostenlose Version von OnPage.org geholt. Den ersten Crawl hab ich auch schon hinter mir. Was dabei raus kam könnt ihr im vorherigen Artikel nachlesen.

Conversion-Optimierung steht bei mir an dritter Stelle. Auch dieser Punkt dient meinem Hauptziel. Denn wenn ich es schaffe, die Conversions zu optimieren, dann erziele ich natürlich auch mehr Einnahmen. Vor allem aber interessiert mich, wie meine Besucher so ticken und was ich für sie noch besser machen kann. Hier tun sich für mich ganz neue Welten auf 🙂

Die Einnahmen vom Kirschkernkissen-ABC

Zu guter Letzt möchte ich euch noch die Einnahmen verraten. Diese waren ja das Hauptaugenmerk während der ganzen Challenge. Da ich bis dato nur Amazon als Einnahmequelle nutze, ist die Auswertung ganz einfach.

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Seit Start der Nischenseite konnte ich ganze 19,04 Euro generieren. Um ehrlich zu sein, ist das nichts. Das deckt vielleicht gerade einmal die Kosten der Domain und des Webspaces. Viel mehr aber nicht. Die investierte Zeit in das Projekt hat sich bisher noch nicht in Euros bemerkbar gemacht.

Allerdings ist das kein Grund, warum man die Nischenseite abschalten sollte. Denn jetzt fängt der Spaß ja erst so richtig an. Die Website entwickelt sich gerade prächtig und da es sich hierbei um ein saisonales Produkt handelt, gehe ich weiterhin ganz stark davon aus, dass die Seite in den kalten Monaten boomen wird.

12 Kommentare:

  1. Pingback:Wachstum ohne Arbeit: Nischenseite Lichtmikroskop.net | Seo-Blog : tagSeoBlog

  2. Hi Sabrina,
    danke für die detaillierte Zusammenfassung und Glückwunsch zu der positiven Entwicklung der Seite 😉
    Sag mal hast Du „offpage“ auch ein wenig nachgeholfen oder hast Du Dich rein auf die Inhaltserstellung konzentriert?
    lg, Leszek

    • Hi Leszek,

      erstmal Danke 🙂

      Offpage habe ich rein gar nichts gemacht. Ich muss gestehen, dass mir der Aufwand zu groß ist. Und wie man sieht, geht es auch ohne 😉 Ich überlege zwar immer wieder, den ein oder anderen Link zu ergattern. Hab es bis jetzt aber noch nicht durchgesetzt. Falls ich mich mal anders entscheiden sollte, wirst du und alle anderen es hier erfahren.

      LG
      Sabrina

  3. Die Enwicklung der Besucher kann sich wirklich sehen lassen, danke für das Update!

    Die Anzahl der Besucher und die Anzahl der Käufe stehen kaum im Verhältnis. Ich denke hier kannst du noch deutlich mehr rausholen, wenn du CTA’s in Form von Buttons innerhalb der Inhalte oder wenigstens am Ende einbaust.

  4. Sehr schön. Wie man bei mir im Blog sehen kann, war ich – zum damaligen Zeitpunkt – mit meiner Lichtmikroskop-Seite fast genau so weit wie Du. Jetzt kommt eine sehr wichtige Phase: die Seite hat sich etabliert und schon Besucher. Jetzt musst Du noch etwas investieren, damit das eine runde Sache wird.
    Versuche mal ein paar Artikel zu schreiben, die besonders aktuell oder niedlich oder infromativ oder was auch immer sind, die einfach ein paar Links generieren. Es gibt doch bestimmt Themen, die bei der potentiellen Zielgruppe besonders gut ankommen. (Tipp: schau mal, was zu Deinem Thema im englisch-sprachigen Raum gut läuft).
    Ich würde denken, so 6 – 8 gute, umfangreiche Artikel und 2-3 Linkmagneten reichen aus, damit Du zum Jahresende auf ca. 10.000 Besucher pro Monat kommst.
    Viel Erfolg 🙂
    Gruß, Martin

    • 10.000 Besucher pro Monat. Das hört sich an, wie ein Traum 😉

      Ein paar hochwertige Artikel braucht die Seite auf jeden Fall noch. Ich bin mir aber nicht, wie ich den „Linkmagneten“ erschaffen soll. Dazu muss ich mir unbedingt noch ein paar Gedanken machen. Deine Idee mit der Recherche im englisch-sprachigen Raum hilft mir da sehr weiter 🙂

      Ich geb auf jeden Fall mein bestes und halte dich und all die anderen auf dem Laufenden.

  5. Etwas verstehe ich nicht:

    Da Google in der Zwischenzeit bekannt gegeben hat, dass jede AdSense-Seite einen Cookie-Hinweis braucht, habe ich diesen auch hier integriert. Zwar nutzt die Nischenseite kein AdSense, schaden kann es meiner Meinung nach aber trotzdem nicht.

    Wenn Du eh kein AdSense nutzt, warum dann der dämliche Cookie-Hinweis? Das ist der typische Bürokraten-Bullshit. Frisst nur Platz auf Seite, verdeckt evtl. wichtige Elemente und jeder ist genervt, weil er den Cookie-Hinwies wegklicken muss. Was bringt’s für den Enduser? Nichts, die „bösen“ Cookies liegen eh schon auf dem Rechner.

    • Hi Tobi,

      der Hinweis ist trotzdem drauf, weil es ja noch andere Cookies neben AdSense gibt. Z. B. nutze ich für die Seite Analytics und auch dafür wird ein Cookie genutzt. Über kurz oder lang wird jede Seite diesen Hinweis haben. Denn es gibt kaum noch Seiten, die nicht irgendwas tracken.

      Für den Enduser bringt der Hinweis nichts. Die meisten werden ihn entweder nicht beachten (übersehen) oder sie klicken auf „ok“, damit der blöde Banner endlich verschwindet. Aber, da es ja nun mal EU-Gesetz ist, können wir da wohl nicht viel gegen machen.

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