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Linkabbau – wenn dann aber richtig

Die SEO Szene wird momentan von einem Thema beherrscht und das ist der Pinguin. Linkaufbau, Linkaabau, schlechte Links, Rankingverlust, Sichtbarkeit – dies sind die Begriffe, die im Raum stehen. Wahrscheinlich schauen wir alle gerade täglich nach, ob sich was an unseren Rankings getan hat. Doch was tun, wenn der Pinguin tatsächlich zugeschlagen hat?

Hilfe, mich hat der Pinguin erwischt

Ok, ich muss zugeben, ich bin eigentlich ein schlechtes Beispiel dafür, denn meine Projekte sind zum Glück nicht vom Pinguin betroffen. Dennoch interessiert mich das Thema brennend. Ich bin davon überzeugt, dass man als SEO und Linkbuilder über solche Themen bescheid wissen muss. Nur wenn wir Google verstehen und unseren Verstand einsetzen, können wir gute Ergebnisse abliefern.

Wenn der Pinguin trotzdem zugeschlagen hat, dann hilft nur eines. Seine Links kontrollieren und entsprechend gegenarbeiten. Wie man an Martins Beispiel von brille-kaufen.org sieht, ist es gar nicht so einfach zu bestimmen, ob eine Seite tatsächlich vom Pinguin betroffen ist oder nicht. Grundsätzlich schadet es aber nicht, sich mal ein Bild von den eingehenden Backlinks zu verschaffen.

Schlechte Links finden und bearbeiten

Wie wir wissen, hat es der Pinguin 2.0 auf spammige Seiten, bzw. dessen spammige Links abgesehen. Hat man zu viele schädliche Links, wirkt sich dies negativ auf die Rankings und somit auch auf die Sichtbarkeit aus. Doch woran erkennt man schlechte Links?

Dies sind z. B. Links, die im Footer oder der Sidebar sind, Links von Linkfarmen oder -netzen, oder welche die direkt neben anderen hart verankerten Links stehen, wie „Kredite“. Verlinkt eine Seite wahllos auf andere Seiten, so sollte man von dieser Seite keinen Link haben wollen. Außerdem sollte man nur Seiten für Links heranziehen, die etwas mit dem Thema meiner Seite zu tun haben. Weitere Beispiele für schlechte Links findet ihr auch bei seokratie und seo-book.

Beim Pinguin geht es aber nicht nur darum, den Linkgeber zu analysieren, sondern auch den Linktext. Bereits beim Pinguin 1.0 drehte sich viel um den Linktext und das dieser nicht zu sehr aus Moneykeywords bestehen sollte. Der Brand ist Google wichtig, aber auch eine gute Verteilung insgesamt. Ein sauberes Linkprofil beinhaltet Linktexte mit:

  • dem Brand,
  • einer Brand und Moneykeyword Kombination,
  • dem Moneykeyword und
  • vielen weiteren allg. Begriffen.

Der Mix ist bei den Linktexten wichtig, ebenso wie eine gesunde Mischung von verschiedenen Linkquellen, z. B. ein ausgewogenes Verhältnis der PRs, von inländischen und ausländischen Domains, usw.

Stellt man während der Analyse fest, dass man zu viel von einer Sorte hat, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass der Pinguin deshalb zugeschlagen hat. Um einen effektiveren Wert zu erhalten, kann man sein Linkprofil auch mit dem der Webseiten auf den vordersten Plätzen vergleichen.

Problem erkannt, Links verbannt

Hat man das Problem erstmal erkannt und auf ein paar Links eingrenzen können, taucht die Frage auf, wie man nun weiter vorgeht. Google hat für diesen Fall ja das Disavow Tool ins Leben gerufen. Mit diesem kann man problemlos Links entwerten lassen. Die langfristigen Folgen dieses Tools sind aber noch nicht bekannt. Deshalb trete ich dem Tool ehrlich gesagt etwas skeptisch gegenüber.

Dennoch heißt das Ziel „Linkabbau“! Die schlechten Links müssen weg und am besten neue gute Links her. Dies ist natürlich nicht immer ganz einfach. Manche Links kann man selbst noch löschen, bei anderen muss man den jeweiligen Webmaster fragen. Schwierig wirds dann, wenn man von diesem keine Antwort erhält. Erst als allerletzte Instanz, wenn sonst keine Maßnahme mehr greift, würde ich das Disavow Tool einsetzen.

Unterstützung beim Linkabbau

Auch, wenn die Situation doof ist, man steht zumindest nicht alleine da. Es gibt so einige SEOs, die ebenfalls Linkabbau betreiben. Sei es wegen dem Pinguin oder einem ganz anderen Grund. Und damit die Arbeit etwas leichter wird, hat sich Linkbutler was ganz besonderes überlegt. Seit neuestem gibt es bei Linkbutler ein Linkabbau-Tool, mit dem man schlechte Links nach bestimmten Kriterien finden kann.

Hat man diese erstmal aufgespürt, kann man anschließend alle in eine Liste verfrachten und wer will kann die Webmaster per Sammelmail anschreiben. Ich persönlich halte separate Mails immer noch für die bessere Alternative. Aber das hängt sicherlich auch von der Masse ab, die man anschreiben will.

Gerade in solchen schweren Zeiten ist so eine Unterstützung Gold wert 😉

Fazit: Linkabbau ja, aber richtig

Es spricht nichts gegen den Linkabbau an sich. Immerhin ist dies ein natürlicher Prozess, der bei jeder Seite über kurz oder lang vorkommt. Wenn man selbst etwas nachhelfen will oder muss, kann so ein Tool schon ganz nützlich sein. Dennoch sollte man nicht wahllos irgendwelche Links abstellen, nur weil man oberflächlich glaubt, dass sie schädlich sind.

Tipp: Bevor ihr einen Link abbaut, schaut euch an, ob der Link nützlich ist und ob darüber Besucher kommen. Ist dies der Fall und die User erhalten den ersehnten Mehrwert, dann sollte der Link bestehen bleiben. Ist dies jedoch nicht der Fall, dann kann der Link abgebaut werden.

Ich finde, jeder Link verdient eine persönliche Überprüfung! Oder wie seht ihr das? Und vor allem, was haltet ihr von Linkabbau?

PS: Euch interessiert die Meinung anderer Experten? Dann seht euch den Beitrag von seo-united.de an: Was tun bei Rankingverlust

3 Comments:

  1. Pingback: Top 10 der Woche 23/13 « Wochenrückblicke

  2. Pingback: Google´s Rankingfaktoren auf einen Blick « Shortcuts - TopicHeads

  3. Hallo Sabrina,

    ich mich dem Thema Linkabbau auch mal angenommen und muss gleich mal ein bisschen Gegenrudern, denn man sollte die Begriffe Penguin und Linkabbau nicht immer ein einem Atemzug nennen. Meiner Meinung nach sollte der Linkabbau immer nur als letztes Mittel gesehen werden: Dazu habe hier mal eine kleine Grafik erstelle

    http://www.linkhammer.de/linkabbau-so-gehts-richtig/

    Ich denke das es alleine aus Kosten/Nutzen-Sicht her schon mehr Sinn macht Links aufzubauen. Vor allen Dingen bei algorithmischen Update.

    Grüße

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