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Linkaufbau für Nischenseiten

Im Moment habe ich so das Gefühl, dass Linkbuilding ein heißes Thema ist. Klar, in diesem Bereich ändert sich gerade eine ganze Menge. Links aufzubauen wird immer schwieriger, dennoch ist es nicht unmöglich. Durch die vielen Diskussionen wird man gerade als Einsteiger abgeschreckt, eine eigene Website auf den Markt zu bringen, so zumindest mein Gefühl. Aus diesem Grund möchte ich hier mal meine kleine Linkaufbau-Strategie für Nischenseiten zeigen 😉

Linkaufbau für kleine Nischen

Linkaufbau ist aufwändig und kann schon ziemlich kompliziert sein. Für mich muss der Linkaufbau allerdings zur Seite passen. Wenn ich nur eine kleine Nischenseite habe, dann muss ich hier nicht so viel Energie reinstecken, wie in einem großem Projekt. Ich finde, man muss hier abwägen und den Aufwand gem. des späteren Ertrags anpassen. Natürlich kann man immer mehr machen und wer will, darf das auch gerne, aber es geht auch einfach(er) 😉

Meine Strategie orientiert sich sehr stark an dem was Sebastian Czypionka in seinem Blog bonek.de geschrieben hat. In seinem Artikel „Mein funktionierender Backlinkaufbau“ beschreibt er, wie er das Thema angeht und geht auf einige wichtige Fragen ein. Sebastians Vorgehensweise hat mir damals sehr geholfen, um meine erste eigene Nischenseite nach vorne zu bringen. Ich will jetzt hier nicht lang drum rum reden, deshalb hier meine Linkbuilding-Punkte:

1. Webkataloge

Direkt der erste Punkt, bringt reichlich Zündstoff für eine Diskussion mit sich. Viele sagen, dass Webkataloge tot sind und dass man hier keine Links mehr setzt. Dem stimme ich allerdings nicht ganz zu. Denn seien wir mal ehrlich, ein Webmaster der keine Ahnung von SEO hat, der würde einen Webkatalog nutzen um seine Seite bekannter zu machen. Allein aus diesem Grund, kann so ein Eintrag schon wieder natürlich wirken.

2 – 3 Einträge in guten Webkatalogen setze ich deshalb, bei den meisten Seiten. Ich denke, solange es nicht zu viele Einträge sind, spricht hier auch nichts gegen. Außerdem zählt diese Linkart zu den Schwächeren und wird wohl kaum einen Penalty auslösen.

2. RSS-Feeds

Wer einen Blog hat, auf dem auch wirklich regelmäßig was neues erscheint, kann diesen zusätzlich noch in RSS-Feed-Verzeichnissen eintragen. Dies sind zwar ebenfalls schwache Links, schaden aber bei geringer Anzahl nicht.

3. Blogkommentare

Ich gebe es ganz ehrlich zu, ich nutze auch Blogkommentare für Nischenseiten. Da die meisten Blogs „nofollow-Links“ ausgeben, achte ich ganz bewusst auf dofollow-Blogs. Auf dofollow.de gibt es z. B. eine Liste mit Blogs, die weitesgehend regelmäßig schreiben. Ein Nachteil dieser Methode ist sicherlich die geringe Themenrelevanz. Aus Erfahrung weiß ich jedoch, dass nicht jeder Link einen wirklich Themenbezug haben muss. Natürlich ist es besser, wenn, aber es geht auch ohne.

4. die Top 50

Ebenfalls sehr einfach und sogar themenrelevant ist mein 4. Tipp. Googelt nach euren Top-Keywords und setzt bei den Seiten wo es möglich ist einen Link. Befindet sich z. B. ein Blog in den Top 50 zu eurem Begriff, dann wird hier ein Kommentar hinterlassen. Bei einem Forum erfolgt eine Anmeldung und anschließend ebenfalls ein Link (aber bitte ein richtig guter).

Bei dieser Methode hat man den Vorteil, dass man seine Konkurrenz schon mal etwas näher kennenlernt. Wie viele Inhalte haben diese auf ihrer Seite und vielleicht findet ihr bei eurer Recherche auch schon heraus, was diese besser machen, bzw. was ihr besser machen könnt.

5. Forenlinks

Ich habs ja gerade schon erwähnt, Forenlinks. Sie sind eine tolle Möglichkeit um mit der Zielgruppe in Verbindung zu kommen. In Foren erfährt man, was die Leute wirklich bewegt und euch wird ein Anreiz für neue Inhalte für eure Seite gegeben. Nutzt diese Chance und erstellt dafür speziellen und erstklassigen Content (heißt: löst ein Problem). Anschließend könnt ihr diesen Content im Forum verlinken.

Was überhaupt nicht geht, ist eine spammige Verlinkung, die z. B. über die Signatur erfolgt. Auf kurz über lang wird Google dies erkennen und im schlimmsten Fall eure Seite dafür abstrafen. Wenn ihr Forenlinks setzt, dann macht es richtig!

6. Gastbeiträge

Gastbeiträge werden momentan heiß diskutiert. In den USA sollen sie sogar schon für Abstrafungen gesorgt haben. Ein Fall in Deutschland wäre mir jetzt noch nicht bekannt. Wer näheres weiß, bitte melden.

Zum jetzigen Zeitpunkt würde ich immer noch auf Gastbeiträge setzen. Schreibt Content, wo der andere Websitebetreiber nicht „Nein“ zu sagen kann und lasst euch verlinken.

7. Presseartikel

„Tu Gutes und sprich darüber“, ist ein bekanntes Sprichwort. Hierfür werden Presseportale gerne genommen und das zurecht. Aber auch hier gilt, die Menge machts. Ich finde, es bringt nichts, wenn man ständig neue Pressemitteilungen herausgibt, die wenig bis gar keinen Mehrwert haben. Dann doch lieber hin und wieder ein guter Artikel, wo der Backlink auch gerechtfertigt ist.

Und noch etwas, wenn ihr verschiedene Presseportale nutzt, dann schreibt für jedes Portal einen eigenen Artikel. Das Problem mit DC brauch ich hier ja sicherlich nicht weiter ausführen, ihr wisst schon warum 😉

Fazit: 7 kleine Tipps, die funktionieren

So, dass waren jetzt 7. Backlinktipps, die ihr für eure Nischenseiten nutzen könnt. Ich rede hier ganz bewusst von Nischenseiten, denn je größer und umfangreicher eine Seite ist, umso mehr Backlinks braucht sie. Ich selbst habe mehrere kleine Nischenseiten, die überweigend mit schwachen Links bedient sind und bis jetzt funktioniert es super. Natürlich kann ich damit keine großen Einnahmen erzielen, aber ein paar Euros hin und wieder sind schon drin.

Ich hoffe, dass ich mit diesem Beitrag einigen Einsteigern etwas Mut machen konnte. Linkbuilding kann unheimlich kompliziert und aufwändig sein, muss es aber nicht. Ich finde, man sollte seine Messlatte dem Projekt anpassen, oder wie seht ihr das?

Wie sieht euer Linkaufbau für Nischen aus?

30 Kommentare:

  1. Hallo Sabrina, Sehr guter Artikel und mache ich fast ähnlich.

  2. Hallo Sabrina, wieder mal ein schöner Artikel. Im Moment hat man ja fast den Eindruck, dass jeder selbst gesetzte Link ganz böse ist.

    Ich finde übrigens auch, dass Webkataloge durchaus noch gut sind. Natürlich keine Netzwerke (also m mit einem Eintrag automatisch in 40* weitere). Das Problem bei Webkatalogen sind aber oftmals die „Eintragenden“ die es absolut nicht verstehen wollen oder können, dass es suboptimal ist, wenn sie ihre Seiten mit wortgleixchen Beschreibung in mehrere Kataloge eintragen. Da verliert man auch asl Katalogbetreiber schnell die Lust, wenn man 80 – 90 % ablehnen muss und das natürlich nicht auf Verständnis stößt.

    Angenehmen Tag noch und einen herzlichen Gruß

  3. Kataloge: „Außerdem zählt diese Linkart zu den Schwächeren und wird wohl kaum einen Penalty auslösen.“

    Dem kann ich widersprechen, ich betreue mehrere Projekte, deren gesamtes Backlinkportfolio aus solchen Links besteht. Sie wurden abgestraft, waren für die wichtigen Keywords nicht mal mehr in den Top 100.

    • Hallo Dominik,

      schön, dass du es erwähnst. Wenn ein Linkprofil nur aus schwachen Links besteht, die überwiegend aus einem Bereich stammen (z. B. Webkatalogen), dann kann eine Abstrafung erfolgen. Was ich hier allerdings meinte, war eher, dass es nicht schlimm ist, wenn man ein paar schwache Links aufbaut.

      Wenn ich z. B. 5 Links aus Webkatalogen habe, dann wird das meiner Seite nicht schaden. Habe ich natürlich 100 davon und sonst nichts, dann kann das schon etwas spamy wirken und negative Folgen haben.

      Für mich ist deshalb Masse und die Relation zueinander entscheidend.

    • sehe das wie Sabrina – es gibt keinen Grund zur Furcht wenn man ein ausgewogenes Linkprofil hat. Wer nur auf Webkataloge setzt ist natürlich auf dem falschen Pferd unterwegs. Was würde derjenige auch machen wenn Google sagt – Linkkraft von Webkatalogen nun = 0. Es wären alle Rankings weg und again von vorn.

      Old Shool Rocks sometimes

  4. Hey Sabrina, vielen lieben Dank für deine Super Tipps und die Liste mit den Links.

  5. Danke für diesen Beitrag!
    Ich habe speziell zu den Pressemitteilungen noch mal eine Frage: Entsteht durch eine PM nicht immer DC? Denn viele Presseportale senden die Nachricht an viele unterschiedliche News-Seiten – am Ende ist der Text auf 30-40 verschiedenen Newsportalen mit dem Backlink zu meiner Seite! Kann mir nicht vorstellen, dass diese Links meiner Seite nicht schaden sollen…???

    • Hi Uli,
      wenn das Portal die Mitteilung weitergibt, dann kann DC vorkommen. Deshalb achte ich sehr auf eine gute Auswahl meiner Portale. Openpr ist zum Beispiel so ein Portal 😉

      • Sehr schönes Thema. Ich bekomm schon wieder Lust, mal ne Handvoll Projekte zu starten und jeweils mit verschiedenen Billig-Strategien starten zu lassen und das Ganze zu analysieren.

        Aber den günstigen bzw. mit wenig Aufwand verbunden o.g. Mix werd ich für mein neuestes Projekt busfahrer-gesucht.de, das derzeit noch fast gänzlich ohne Links auskommen muss, auch wieder als Fundament nutzen.

        Zu den Presseportalen:
        openpr ist ja eh klar, bei livepr und pressebox gibt’s immer (malwieder?) die Möglichkeit den Dienst gratis auszuprobieren 😉 und n Kollege betreibt mit newscomm.de ebenfalls ein pr-portal, das zwar auch als Aggregator wirkt, aber bei dem „Selbsteinsteller“ nicht weiter geschleudert werden.

        Tschö mit Ö
        Eric

  6. Servus Sabrina!

    Danke für den dofollow.de Tipp, habe ich nicht gekannt! Mann lernt ja nie aus!

    Mein kleiner Beitrag zum Thema Linkbuilding:
    Linkbuilding – mit 59 Fragen und Aufgaben zu Deine Links! http://wordweb.ch/linkbuilding.html und für sozialen Medien http://byte.at/news/landkarte-social-media.html (Da sind auch so ein Par Links zu holen 😉

    Liebe grüsse aus Baden!
    Leo

  7. Ein guter Artikel Sabrina der mir wieder ein bisschen mehr Wissen gebracht hat, danke dafür. Als Betreiber einer Nischenseite kenne ich die Problematik nur zu genau. Ich denke, solange die Mischung stimmt und man nicht zu einseitig Links setzt, wird Google einen auch nicht abstrafen. Deshalb kaufe ich auch keine Links per Paket oder so ein, das kann meinem Gefühl nach am Ende ja nur schief gehen. Dann lieber langsam aber stetig und mit brauchbarer Qualität.

  8. @Dominik, sind deiner Einschätzung nach die Portale schuld an der Abstrafung, oder wurden die Portale, in denen die Seite eingetragen war von einer Penalty betroffen.

    Nach meiner jüngsten Untersuchung wurden viele Webkataloge und Artikelverzeichnisse von einem, meistens aber gleich von beiden Updates getroffen. Somit liegt es also nicht an der grundsätzlichen Qualität von Webkatalogen – da gibt es auch noch gute – sondern an der Art, wie Links aufgebaut wurden.

  9. Interessanter Artikel. Vielen Dank die Infos!

  10. Ich finde hier sogar etwas mehr Inhalt als im Blogbeitrag von Jens Petersen bei Projektieren.

  11. Der Beitrag widerspricht doch in vielen Bereichen dem, was SEO-Agenturen empfehlen, wenn einen eine manuelle Strafe erwischt hat. Da soll man dann zum Beispiel alle Links aus Pressebeiträgen oder Artikelverzeichnissen entfernen. Ich glaube allerdings auch nicht, dass eine Pressemitteilung zu einer manuellen Strafe führt. Die Presseportale werden in der Regel schon algorithmisch von Google entwertet, so dass man da automatisch seine Abwertung bekommt. Im Übrigen lässt sich bei Pressemitteilungen DC kaum vermeiden, denn solch eine Mitteilung darf von jedem verwendet werden. Und wenn sie gut ist, besteht schon die Gefahr, dass sie sich vervielfacht.

  12. Auch von mir ein Dank für den tollen Beitrag an dich Sabrina! Ich bin relativ neu in dieser Branche und lernte deine Tipps quasi als Basis für „kleine“ Seiten kennen.

  13. Bei den Webkatalogen kann ich nicht zustimmen. Würde soclhe Links nicht mehr aufbauen. Der Link wird von dir selbst aufgebaut und wird von Google wohl kaum als natürliche Empfehlung angesehen. Ähnlich ist es mit den Presseportalen. Wobei es noch einige wenige Presseportale gibt, die okay sind.

    Das diese Links einen nicht weiterbringen sieht man schon anhand der Sichtbarkeit bei Google. Die haben alle stark verloren.

    Den Beitrag hätte man vor 2 Jahren gut nutzen können. Was mir fehlt sind die wertvollen Links von Wikipedia. Oder von Online-Magazinen, die gern auch mal Informationen von einem Experten in der Nische aufgenommen werden.

    Dazu dann Social-Signals, mit denen übrigens auch Links eingesammelt werden. Auch Content-Marketing wurde hier als Methode gar nicht erwähnt, ohne dieses kommt man an die guten Links aber gar nicht mehr ran.

  14. Pingback:Wochenrückblick KW49 - Popularity Reference

  15. Schöner Artikel – jedoch kommt es mir so vor dass es jeden Tag schwieriger wird überhaupt noch gut zu ranken. Was hinzukommt ist, dass sobald Google Werbung für das Nischenkeyword schalten kann die eigene Seite trotz Platz 1 z.b. auf kleineren Displays erst auf der hälfte der Seite zu finden ist. Hab langsam den Spaß daran verloren. Bin sehr froh dass ich damit nicht mein Geld (Hauptberuflich) verdienen muss…

  16. Ich halte auch nicht viel von Webkatalogen! Keiner kann genau sagen ob es etwas bringt und der Zeitaufwand hierfür ist es nicht (mehr) Wert.

    Ich benutzte meistens Foren- und Blogkommentare… Aber auch bei youtube unter die Videos setzte ich oft Links, wenn die passend sind! Auch habe ich mir bei wordpress.com einen Blog aufgesetzt, wo ich regelmässig etwas poste und meine nischenseiten verlinke! Das gleiche mache ich auch mit meinem richtigen Blog.

    Für den nächsten Schritt möchte ich youtube Videos erstellen und dann dort auf meine Nischenseiten verlinken… Denke hier hat man viel Potenzial

    Aber trotzdem eine schöne Zusammenstellung

  17. Tolle Liste! Bei den Webkatalogen kann ich auch nur zustimmen, es funktioniert.

  18. Interessanten Beitrag, danke Sabrina für die Tipps, bisher hat alles reibungslos funktioniert…. „Daumen hoch und ein riesen Dankeschön“

  19. Sehr gut zusammengefasst, viele Zahrleiche Tipps erhalten, und dank Zwischenüberschriften sehr übersichtlich und selbstverständlich sehr angenehm zulesen…. Danke

  20. Hallo Sabrina,

    bin auf der Suche nach Möglichkeiten bei Google besser zu ranken. Da ist das Thema Backlinkaufbau natürlich ganz groß. Wie kann ich denn erkennen, ob der Blog, das Forum oder anderen ein „nofollow“ wirkt?

    Auf meiner Nischenseite http://www.blutdruck-am-handgelenk.de (Vergleich von Blutdruckmessgeräten fürs Handgelenk) habe ich nur wenig Traffic. Eine AdWords-Aktion hat nur Kosten verursacht. Gibt es weitere Möglichkeiten?

    herzliche Grüße
    Stefan

    • Hallo Stefan,

      ob ein Link auf nofollow steht oder nicht, siehst du im Quelltext. Schau doch z. B. bei dem Blog nach, wie dort ein bereits vorhandener Link aussieht. Wenn dieser das Attribut „nofollow“ nicht enthält, ist er automatisch dofollow.

      Grund für den noch geringen Traffic deiner Seite würde ich zunächst einmal dem Alter schulden. Ich habe mir die Seite gerade einmal angesehen. Für mich sieht es noch stark danach aus, als würdest du die Seite erst ausbauen. Das ist auch gar nicht schlimm, denn jeder fängt ja irgendwann mal an 😉

      An deiner Stelle würde ich noch gar nicht so viele Backlinks aufbauen. Ich würde mich viel mehr mit dem Contentaufbau beschäftigen. Sorge dafür, dass du mit Longtails gefunden wirst. Wenn du das erreicht hast, kannst du mit dem Linkaufbau weiter machen. Ohne guten Content gibt es nun mal keine guten Backlinks 😉

      Lieben Gruß
      Sabrina

  21. Pingback:Linkbuilding für Nischenseiten – Geld verdienen im Internet – Ressourcen

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