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Linkbird: das Tool und der Sitehunter im Test

Was wäre Suchmaschinenoptimierung ohne die nützlichen kleinen Tools, die uns Tag täglich bei unserer Arbeit unterstützen? Von Tools zur Analyse der Platzierung, bis hin zu Backlink-Tools, ist alles dabei. Vor allem, wenn man den Durchblick beim Linkbuilding behalten will, braucht man einen guten Partner an seiner Seite. Deshalb habe ich Linkbird getestet, eines der bekanntesten Linkbuilding-Tools hier in Deutschland.

14 Tage Testlauf mit Linkbird

Auf die Idee mit dem Test bin ich durch die neue Funktion bei Linkbird gekommen. Der „Sitehunter“, bzw. dessen Beschreibung und die Aussagen von anderen hat mich so fasziniert, dass ich einfach nicht anders konnte, als mich selbst von der Leistung zu überzeugen.

Der Einstieg

Nachdem man sich bei Linkbird anmeldet, bekommt man Passwort und Zugang zugeschickt. Anschließend kann es auch schon losgehen. Auf dem Dashboard findet man auch direkt die ersten Anweisungen, wie man mit dem System umgehen kann. Wie man im Screen sieht, gibt es Aufgaben, die einem zeigen, wie man vorgehen soll. Hierzu gehören u. a. das anlegen eines Projektes sowie das hinzufügen von Links.

Die bestehenden Links müssen parallel hinzugefügt werden, da das System diese nicht automatisch erkennen kann. Dies ist vielleicht etwas aufwändig, aber es ist wichtig, denn nur mit allen Angaben, kann man ein vernünftiges Linkprofil aufbauen.

Es reicht allerdings, wenn man einfach die URL einträgt. Alles andere übernimmt das System von selbst. Es findet sogar weitere Links, wenn eine Domain mehr als nur einen Link beinhaltet.

Linkübersicht

In der Linkübersicht sieht man alle eingehenden Links und kann auch hierüber direkt neue Links eintragen, oder sogar welche importieren. Man sieht hier sehr schön, wann der Link entdeckt wurde (dies ist natürlich abhängig von dem Zeitpunkt, wo man ihn angegeben hat). Der Status zeigt an, ob der Link noch aktiv ist. Wäre dort ein Kreuz, würde der Link nicht mehr bestehen. Direkt daneben steht die Herkunft des Links, inkl. einiger weiterer Angaben, wie der Linktext, das Linkziel, die Linkart und so einiges mehr. Nach jedem dieser Kriterien kann man die Backlinks filtern, sodass man schnell sieht, ob man irgendwo von zu viele oder zu wenige hat.

Die Linkakquise

Kommen wir nun zur direkten Anwendung, wie der Linkakquise. Mit ihrer Hilfe kann man neue Backlinks finden und zwar solche, die man für sein Projekt braucht. Vor allem die Filter sind hierbei von besonderer Bedeutung. Immerhin kann man mit ihnen sagen, ob man Links aus Blogs, Webseiten, etc. braucht. Im Feld der „Freitextsuche“ schreibt man das Thema rein, wozu man was sucht. Den Zeitraum habe ich persönlich immer ignoriert, dabei kann er aber ganz interessant sein.

Der Sitehunter

Der Sitehunter war für mich der hauptsächlichste Grund, warum ich Linkbird getestet habe. Die Funktion ist noch relativ neu und es gab direkt zu Anfang positives Feedback. Da ich dem Gerede nicht immer traue, wollte ich es selbst ausprobieren.

Mit dem Sitehunter kann man nach möglichen Backlinkquellen suchen lassen. Das ist ja genau das, was man will. Man will neue Backlinkquellen, doch die sind oft nur schwer zu finden. Das Tool macht es einem da deutlich einfacher, vor allem, da man hier wieder schöne Filter- und Selektionsmöglichkeiten hat.

Wie ihr an dem Screen seht, kann man entscheiden, ob der Sitehunter die Google Ergebnisse nach bestimmten Keywords durchsucht, ob er die Links einer anderen Website durchsucht, oder ob er ähnliche Seiten, wie die eigene herausfindet.

Die erste und letzte Methode läuft über die Google Suche, sprich über eine Google Abfrage statt. Die zweite Methode läuft so ab, dass sich die Links der ausgewählten Website angesehen und ausgeworfen werden.

Wie gesagt, man hat auch hier wieder die Möglichkeit Filter einzusetzen. Z. B. könnte ich sagen, dass ich nur Blogs haben will, aber nur die, die nicht bei WordPress gehostet sind. Ich kann auch Dinge, wie PR & Co. mit integrieren. Eben alles, was man sich vorstellen kann. Das ist super, denn wenn ich eine Website habe, bei der mir auffällt, dass ich noch Links von Blogs aus dem PR 2 Bereich brauche, dann kann ich mir genau diese auswerfen lassen. Das erspart viel Zeit und Nerven 😉

Ich hab das mal für eine meiner Gartenseiten getestet. Im obersten Job seht ihr das Ergebnis von 3 Webseiten die ich analysieren ließ. Der zweite Job ist auf die Google Suche ausgerichtet. Insgesamt zeigt mir das Tool fast 3000 Backlinks an, wo z. T. andere schon Links setzen konnten. Schauen wir uns das mal im einzelnen an:

Hier haben wir einen Ausschnitt der Analyse. Man sieht die Domain, woher man einen Link bekommen könnte und dann noch einige nützliche Zusatzinformationen. Wie ihr seht, kann man nach jeder Info Filtern, so kann man sich genau das raussuchen, was man möchte.

Das E-Mail Feld ganz rechts ist noch grau hinterlegt. Erst wenn ich mir die Seite aufrufe und die E-Mail aus dem Impressum ziehe und hinterlege, wird das Feld schwarz. Die Adresse wandert dann auch sofort in die Linkakquise.

Wer mit einem Partner zusammenarbeitet und dieser mehrere Domains hat, kann man diesen in das Partnernetzwerk eintragen. Dies ist ganz praktisch, wenn man mal jemanden sucht, um schnell nen Link zu einem bestimmten Thema zu platzieren.

Die Linkanalyse

Wichtig in dem Zusammenhang ist natürlich das Linkprofil. Schließlich will man wissen, wo man gerade steht, auch hinsichtlich des Pinguins. Unter Linkprofile kann man sich alle Links ansehen und diese auf Wunsch zeitlich begrenzen, z. B. wenn man nur die neu aufgebauten sehen will. Man kann auch nach Benutzer filtern, um zu schauen, welcher Linkbuilder „erfolgreicher“ ist.

Bei der Linkanalyse sieht man dann die hier aufgezeigten Werten. Da meine Testdomain noch nichts hatte, steht hier erstmal alles auf Null oder etwas drüber. Man sieht hier den PageRank der linkgebenden Domains, die Inlinks der Domains, den Domain-Pop sowie das Alter der Domains. 

Des Weiteren erfährt man wie viele Links dofollow und wie viele nofollow sind und ob diese auf die Startseite oder auf eine Unterseite verweisen.

Etwas weiter unten erfährt man dann noch, von welchen Domain-Endungen, z. B. .de, .com, etc. die Backlinks kommen. Da der Linktext seit jeher, aber vor allem seit dem Pinguin wichtig ist, kriegt man auch hierzu eine Auflistung.

Wenn wir jetzt hier eine andere Domain mit mehr Links gehabt hätten, sähen die Grafiken sicherlich anders aus 😉

Da jeder Link das Ranking einer Seite beeinflusst, bietet Linkbird auch die Überprüfung der Platzierungen an. Hier ein Beispiel mit einem Keyword, dass am 29.04.2013 auf Platz 17 in den SERPs war. Lässt man die Funktion länger laufen, dann sieht man hier natürlich deutlich mehr.

Die Linkakquise

Abschließend möchte ich noch kurz auf die Linkakquise eingehen. Wir haben ja mit dem Sitehunter mögliche Linkquellen gesammelt. Diese wollen wir nutzen und anschreiben. Bevor man die Webmaster jedoch anschreiben kann, muss man ein Template hinterlegen. Hier hinterlegt man den grundlegenden Text sowie ein paar spezielle Angaben. Wie ihr seht, gibt es Platzhalter, die man in den Text integrieren kann, wie z. B. die Erwähnung des jeweiligen Projekts oder die Anrede sowie die Signatur.

Ich persönlich bin ein Fan von individuellen Mailings, allerdings kann man mit einem guten Template auch ruhig mal eine kleine Anzahl an Leuten anschreiben. Ansonsten bevorzuge ich lieber, dass jeder Webmaster seine eigene Mail kriegt. Egal, wie man es handhabt, Linkbird eignet sich für beide Methoden.

Wenn man Mails mit diesem System rausschickt, sollte man vorab  noch eine entsprechende Mail integriert haben, damit nicht plötzlich die von Linkbird zu sehen ist. Mich würde das nämlich irritieren, wenn ich auf einmal ne Mail mit einer Linkanfrage bekomme, die als Absender ne Linkbird Adresse hat, obwohl der Anfragende gar nichts mit Linkbird zu tun hat.

Eine Kleinigkeit muss ich hierzu noch loswerden, und zwar ist das Template schon ne feine Sache, was jedoch fehlt, ist eine „Vorschaufunktion“. Auf Nachfrage sagte mir Christian von Linkbird, dass diese Funktion in Planung ist. Wir dürfen uns also freuen 🙂

Fazit: schnell, einfach & unkompliziert

Mein Fazit zu Linkbird: es ist super einfach gehalten, das mag ich. Man meldet sich an, wird freigeschaltet und kann direkt loslegen. Auch ohne große Einweisung versteht man das Tool. Es kann natürlich nicht schaden, wenn man sich die kostenlose Telefoneinweisung einholt, oder das Webinar mitmacht.

Ich für meinen Teil kann es nur empfehlen, auch wenn man die E-Mails vor der ersten Versendung noch mal kurz testen sollte 😉

Da dies meine Meinung ist, will ich nun wissen, wie ihr zu Linkbird steht. Habt ihr damit schon Erfahrungen gemacht und wenn ja, welche?

14 Comments:

  1. Linkbird ist für mich eines der besten Tools, weil sie trotz ständiger Erweiterungen eine spitzen Usability bieten. Da können sich andere sicherlich noch das ein oder andere abschauen.

  2. Jetzt möchte ich nur noch wissen, ob Du Linkbutler oder Linkbird bevorzugen würdest?
    Getestet hast Du ja beide Anbieter 😉

    • Haha, gute Frage Udo. Getestet hab ich Beide und ich muss gestehen, Beide haben ihre Vorteile. Was die Usability angeht, ist Linkbird klar im Vorteil. Was die Möglichkeiten angeht, steht Linkbutler vorne.

      Ich würde es von dem Job abhängig machen. Je nachdem was für Anforderungen ich habe, wird das Tool ausgewählt. Das ist wahrscheinlich jetzt nicht die Aussage, die du gerne von mir hören würdest, aber so würd ichs machen 😉

  3. Habe die Testphase in Linkbird auch schon durch. Ich finde die Handhabung sehr gut und den Umstieg aus Excel wird einem auch nicht so schwer gemacht.

    Bei dem Sitehunter habe ich aktuell noch folgendes Feature vermisst: Wenn man die Backlinks der Konkurrenz analysiert, dann schaue ich mir immer gerne an, wo und wie diese auf einer Domain verlinkt sind. Dies war in der getesteten Version noch nicht möglich.

  4. Das SEO Management Tool linkbird haben wir uns auch näher angesehen und einen aussagekräftigen Artikel darüber verfasst. Interessierte können den Artikel hier aufrufen: was-ist-seo.biz/tools/linkbird-fuer-ihre-strategie-im-netz/. Für Ergänzungen sind wir immer dankbar. PS: linkbird kann 14 Tage lang kostenfrei getestet werden!

    • Hallo Christoph,
      ich hätte mich riesig gefreut, wenn du nicht einfach nur einen Link platzierst, sondern wirklich was zum Tool geschrieben hättest. Du hast es doch getestet, dann müsstest du ja eigentlich auch ne Meinung dazu haben 😉

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