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Linkbuilding-Basics: was ist was

Ganz zu Beginn habe ich anstelle des Begriffs „Linkbuilding“ das Wort „Offsite-Optimierung“ gehört. Natürlich verbirgt sich im weitesten Sinne das gleiche dahinter, nämlich den Aufbau von Links. Offsite heißt ja nur, dass eine Optimierung außerhalb der eigenen Seite stattfindet und das einzige worauf man da noch Einfluss hat, sind die Links. Es gibt verschiedene Wege und Möglichkeiten um Links aufzubauen und somit die eigene Seite besser zu vernetzen. Die drei wesentlichen Methoden möchte ich euch hier einmal kurz vorstellen.

1. organischer Linkaufbau

Organischer Linkaufbau kann man leider nicht gleichsetzen mit organischer Suche ;), aber das wisst ihr sicherlich. Mit organischem Linkaufbau ist vielmehr gemeint, dass die Links natürlich wachsen. Die Basis dafür ist, wie bei jedem Linkaufbau, dass man einen genialen und uniquen Content besitzt. Wer diesen hat, muss ihn nur noch Publik machen und damit meine ich jetzt nicht über Newsportale. Vielmehr geht es darum, andere Webmaster zu kontaktieren und diese nach einer Verlinkung zu bitten. Auch hier gilt: die verlinkende Seite sollte thematisch mit der Eigenen übereinstimmen. Dies ist sicherlich keine einfache Methode um mal eben schnell viele Links zu generieren, aber dafür erhält man in der Regel hochwertige Links.

Sasa Ebach hat vor kurzem erst einen tollen Artikel dazu in der aktuellen Ausgabe der Website Boosting veröffentlicht. Er rät z. B. dazu, erst einmal den Kontakt aufnehmen und wenn der andere bereit ist einen Link zu geben, dann sollte man ihn machen lassen. Erst wenn der Link auch tatsächlich gesetzt ist, sollte man sich mit dem Finetuning, wie dem Anchor-Text widmen. Denn im nachhinein sei es viel leichter, den anderen auch noch um diesen kleinen Gefallen zu bitten, als ihn gleich von Anfang an mit Bitten zu bombadieren.

2. Linkmiete

Die doch etwas einfachere Methode ist hingegen die Linkmiete. Wie der Name schon sagt, bezahle ich einen anderen Webmaster dafür, dass er für einen gewissen Zeitraum auf meine Seite verlinkt. Oftmals werden Linkmieten über Agenturen angeboten. Wie gut dies funktioniert, kann ich ehrlich gesagt nicht beurteilen, da ich bis heute noch keine Linkmiete getätigt habe. Wichtig ist hierbei natürlich auch, dass man sich im Vorfeld die Seiten ansieht, von denen man einen Link erhalten wird. Wer das nicht tut, kriegt im schlimmsten Fall Links von einer nichts sagenden Domain, mit einem PR von 0, wo kaum Traffic drauf ist. Zusätzlich  muss einem bewusst sein, dass sobald die Miete nicht mehr bezahlt wird, der Link vom Webmaster gelöscht wird. Fallen plötzlich viele Links weg, dann kann sich das ziemlich auf das Ranking bei Google auswirken.

3. Linkkauf

Augen auf beim Linkkauf! Wie bei der Linkmiete sollte man auch beim Linkkauf direkt zu Beginn darauf achten, wo man den Link herkauft. Damit ist wie vorhin die Website an sich gemeint, aber auch der Webseiten-Betreiber. Beides sollte einen seriösen Eindruck hinterlassen. Der große Vorteil beim Kauf im Vergleich zur Miete ist sicherlich, dass der Link dauerhaft bestehen bleibt, zumindest solange, wie die Seite im Netz ist. Schließlich hat man den Link ja auf unbestimmte Zeit hin erworben. Dies ist aber gleichzeitig auch der größte Nachteil, denn die Kosten hierfür sind meist immenz hoch. Von daher sollte es sich schon lohnen.

Fazit:

Bei allen drei Methoden sollte man stehts wachsam darauf achten, woher der Link kommt. Nichts ist schlimmer als viel Geld zu bezahlen und dann eher noch abgestraft zu werden, als den gewünschten Anstieg zu erreichen. Man sollte immer abwägen, ob es sich auch wirklich lohnt, das Geld und / oder die viele Zeit in den Linkaufbau zu stecken und wenn man sich dafür entscheidet, so sollte man seine Aufgabe gewissenhaft durchführen.

Wer noch mehr zum Thema Linkmiete und Linkkauf hören möchte, dem empfehle ich den aktuellen Podcast von Radio4SEO Ausgabe 74: Linkmiete und Linkkauf runterladen und anhören http://www.radio4seo.de/radio4seo-74-linkmiete-und-linkkauf/

Doch nun seid ihr an der Reihe: Wie handhabt ihr euren Linkaufbau? Macht ihr ihn selbst, oder kauft oder mietet ihr euch auch Links?

2 Kommentare:

  1. Hallo Sabrina,
    der organische Linkaufbau hat schon da sein ende, wo man andere Webmaster bittet, einen Link zu setzen. Organsich wäre es, wenn man niemanden um einen Link bittet und einfach nur durch guten Content die Links so bekommt. D.h. man sucht sich auch nicht die Seiten aus und erst recht nicht die Art der Verlinkung. Ich für meinen Fall stehe auf Linktausch. Hier und da mal nen gekauften, aber eine Hand wäscht bekanntlich immernoch die andere.

    • He Carsten,

      das sehe ich allerdings anders. Ein organischer Linkaufbau, der nicht im Netz promotet wird, ist einfach nicht durchführbar. „Content is King“ hin oder her – es müsste schon eine echte Superidee sein, damit sich das ganze viral verbeitet. Leider kannst du als kleiner Webmaster, genau wie als Inhouse-SEO in einem Konzern nicht einfach mal so einen „Gangnam-Style Dance Creator“ eine Woche nach dem Starten des Hypes programmieren lassen (der dann sicherlich schnell eine riesige Fan-Base bekommt)
      Natürlich hast du mit Deiner Behauptung Recht, allerdings würde ich SEO + organischer Linkaufbau niemals in Reinform definieren. Denn: nur diejenigen, die eben gerade nicht mit dem Fokus „Linkaufbau“ Inhalte im Netz produzieren, bekommen letzendlich die Links und Likes dieser Online-Welt.

      Musste ich gerade mal loswerden. Frohes neues Jahr 🙂

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