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Linkbutler – ein Tool im Praxistest

Jeder der sich mit Linkaufbau beschäftigt (also jeder SEO), wird früher oder später über die Unterstützung eines Tools nachdenken. Linkbuilding-Tools helfen bei dem strukturierten Aufbau von Links. Sie machen Vorschläge von Websites, wo man Links platzieren kann und beinhalten Funktionen mit den man Massenmailings verschicken kann. So kann man schnell und zeitsparend viele User gleichzeitig anschreiben.

Eines dieser Tools habe ich in den letzten Wochen für euch ausführlich getestet. Es geht um Linkbutler, eines der bekanntesten Linkbuilding-Tools am deutschen Markt. Welche Erfahrungen ich mit dem Tool gemacht habe, könnt ihr hier nachlesen 😉

Linkbutler – der Platzhirsch

Linkbutler ist neben Linkbird eines der Tools, welches als sog. Platzhirsch im Bereich Linkanfrage-Tools bezeichnet wird. Und ich finde, diese Beschreibung passt sehr gut, denn Linkbutler ist hervorragend für die Linksuche und -anfrage geeignet.

Doch Vorsicht, das Tool hat es in sich!

Alles Einsteigen bitte

Linkbutler hat 4 unterschiedliche Versionen im Angebot, so dass für jeden Geldbeutel und jeden Bedarf etwas passendes dabei ist. Für meinen Review habe ich mich für die 3 Variante, der Professional Version entschieden. Die Version ist zwar nicht ganz billig, bietet aber umfangreiche Funktionen.

Der Einstieg in Linkbutler

Nachdem ich mir eine Version ausgesucht habe, konnte ich zusätzlich wählen, ob ich die Version auf meinem eigenen Server haben will, oder die Software miete. Da ich ehrlich gesagt keine Lust habe, etwas auf meinem Server zu ziehen, war ich dankbar für die SaaS-Lösung.

Nachdem ich diese Hürde genommen hatte, tat sich leider direkt die Zweite auf. Die Anmeldung hat mich zu Beginn doch ziemlich verwirrt. Denn nachdem ich mich angemeldet hatte, kam ich auf eine Landingpage. Diese beinhaltet Punkte, wie eine Anleitung, wie man das Tool richtig nutzt, Funktionen und oben links ist der Button versteckt, wo es dann endlich zur eigentlichen Anwendung geht. Am Anfang hab ich den Button übersehen und es hat mich tierisch geärgert, dass ich nicht an meine Linkbutler-Version ran kam.

Ich bin drin und nun

Ist man erstmal drin, eröffnet sich einem eine komplett neue Welt 😉 Zu aller erst sollte man ein Projekt anlegen, also habe ich das auch so gemacht. Immerhin ist dies die Basis um durchstarten zu können.

Um ein Projekt sorgfältig anzulegen, muss man neben der Domain noch einige Fragen beantworten. Hiermit wird versucht zu klären, was für eine Art von Links für einen interessant sind und wonach gefiltert werden muss. Zuvor jedoch kann man die Keywords importieren. Hierfür gibt es 2 Möglichkeiten, entweder man nutzt die Sistrix-API oder die von SEOlytics.

 

 

 

 

 

 

Neben den Keywords gehört noch eine Projektbeschreibung hinzu. Hat man die Daten erstmal drin, beginnt das eigentliche Spiel, die Auswahl der Links. Immerhin will man ja nicht irgendwelche Links, sondern ganz bestimmte. Links, die von hochwertiger Qualität sind. Links, die von Seiten mit hohem PR und einer guten Sichtbarkeit kommen, usw. Die Auswahl wird einem hier durch eine weitere Funktion erleichtert.

Hier kann man auswählen, wie wichtig einem diese Vorgaben sind. Zudem kann man hier festlegen, ob man bereits ist für einen Linktausch oder Artikeltausch und wie viel Budget man für Kauf & Co. zur Verfügung stellt. Ebenfalls ein wichtiges Kriterium ist die Wahl der Kategorie. 

Natürlich kann man für jede Seite mehrere Kategorien auswählen, allerdings sollte man beachten, dass sich all diese Thematiken auch auf der Zielseite befinden. Je näher ein Link an dem Thema ist, umso besser wird er von Google gewertet, aber das wisst ihr ja alle 🙂

Alle hier gemachten Angaben kann man jederzeit ändern. Jedoch empfehle ich für jede Aktion ein neues Projekt anzulegen. Legt man 1 Projekt für 1 Domain an, so verliert man schnell den Überblick. Zumindest ergeht es mir oftmals so.

Ist alles hinterlegt, heißt es erstmal warten, damit das Tool seine Arbeit tun kann. Je nach Thema und Anforderungsprofil erstellt das Tool eine Liste von potenziellen Linkgebern.

Ich hab das Ganze mal an meiner Weihnachtsmärkte-Seite getestet und das erste was ich sehen konnte war die Sichtbarkeit.

 

Was ihr hier seht, ist eigentlich ein trauriges Bild. Denn die Sichtbarkeit dieser Seite liegt quasi bei Null. Dies liegt vorwiegend daran, dass die Seite nur sehr wenige Links hat. Die unteren Grafiken stellen das Linkbudget dar. Weil ich hier ein Budget von 0,00 Euro genommen habe, sieht man hier nichts. Ich wollte prüfen, was mir das Tool für Links zeigt, die ich nicht kaufen kann, sondern die ich mir, z. B. durch genialen Content, verdienen kann.

Wer möchte, kann sich parallel zum Linkaufbau auch seine Rankings ansehen. Diese findet ihr natürlich auch unter dem Punkt „Rankings“ 🙂 Zur Erklärung, der Screen stammt von der Zeit, vor dem Linkbuilding und ist somit eher unspektakulär. Eure Screens sehen im Zeitverlauf sicher um einiges interessanter aus.

Der Linkaufbau

Nachdem wir nun alle Daten im System haben und die ersten Vorschläge für potenzielle Linkgeber kennen, können wir nun richtig durchstarten. Linkbutler ist so konzipiert, dass man seine Linkgeber direkt aus dem Tool heraus anschreiben kann. Man kann somit ein Massenmailing verschicken, indem jeder Ansprechpartner auch seinen Namen (und nur seinen Namen) in der Anrede findet. Wer hingegen lieber Einzelmailings an jeden persönlich versendet, ist in diesem Tool ebenfalls bestens aufgehoben. Hier werden alle Wünsche erfüllt.

Die Daten der Mailings werden anschließend gesammelt und können weiterverarbeitet werden. Hat man z. B. eine positive Antwort erhalten und ein Link wurde gesetzt, kann man dies direkt vermerken. Dies bietet die wunderbare Möglichkeit zu prüfen, wer letztlich einen Link gegeben hat und wer nicht. Anschließend kann man in einem zweiten Rutsch versuchen alle Verweigerer doch noch zu einem Link zu überzeugen 😉

Im Laufe des Linkaufbaus sollte man immer wieder das Linkprofil prüfen. Zum Glück hat Linkbutler auch hierzu eine passende Statistik. Ich persönlich hatte mir für solche Dinge einen Report eingestellt. Was nicht nur praktisch ist, es sorgt auch dafür, dass man seine Projekte nicht vergisst.

Fazit: ein sehr umfangreiches Tool was sein Geld wert ist

Linkbutler ist ein mächtiges Tool mit dem man so allerhand machen kann. Während meines 30-tägigen Tests hat es mir tolle Einblicke geboten und mir so einige interessante Linkmöglichkeiten gezeigt. Sicherlich reichen 30 Tage keinesfalls aus, um dieses Tool wirklich im Detail kennen zu lernen, dennoch kann den Test jedem empfehlen, der gerade auf der Suche nach einem Linkbuilding-Tool ist.

Ein Manko hat das Tool allerdings. Es ist so komplex gestaltet, dass es für Anfänger leicht überfordernt wirkt. Ich habe spaßeshalber eine Kollegen gebeten, sich Linkbutler ebenfalls anzuschauen und einfach mal zu testen. Da sie noch Anfängerin auf diesem Themengebiet hat sie sich an manchen Stellen ein bisschen schwer getan. Dafür ist der Support bei Linkbutler einsame spitze. Man kann sich jederzeit an ihn wenden und erhält schnell und zuverlässig Antworten. Dennoch würde ich jedem empfehlen zum Einstieg das Webinar zu besuchen, welches regelm. angeboten wird.

Jetzt seid ihr gefragt: habt ihr Linkbutler auch schon getestet und wenn ja, wie sind eure Erfahrungen mit dem Tool?

Und zu guter Letzt noch der Link zu Linkbutler, ich wünsch euch viel Spaß beim Testen 🙂

13 Kommentare:

  1. kann dir nur recht geben, linkbutler ist echt ein richtig cooles tool und sein geld wert. aber wie du schreibst, braucht man etwas zeit zum einarbeiten. wer nur mal schnell antestet, wird die wahren potentiale von linkbutler nicht erkennen. die vollen vorteile sieht man erst, wenn mal alle daten im system sind, dann ist es aber so richtig genial.
    ich hab vor einiger zeit die version 1.0 ausführlich unter die lupe genommen, seit dem hat sich aber schon wieder sehr viel getan: http://www.webmarketingblog.at/2012/07/12/linkbutler-testbericht/
    wir arbeiten jeden tag mehrere stunden damit und sind damit nun richtig produktiv und happy.

    • Genau, ich hab ein bisschen gebraucht, bis ich mich in dem Tool zurecht gefunden habe. Der 30 Tage-Test zeigt einem schon sehr gut, was man mit dem Tool machen kann. Die wirklichen WOW-Effekte wird man, aber wohl erst dann haben, wenn man es längere Zeit im Einsatz hat.

  2. Auweia, falscher Ansatz: „Enthält Funktionen für den Massenversand von Mails“??

    Kein seriöser SEO würde jemals auch nur im Traum dran denken, auf diesen Knopf drücken. Jeder Webmaster erkennt, wenn er mit Copy&Paste Texten angeschrieben wird, denn es gibt in jeder Linkanfrage immer etwas, das individuell erwähnt werden will…

    • Individuell ist auf jeden Fall besser. Zumindest kommt es besser an. Allerdings glaube ich, dass man hin und wieder den Aufwand abwägen sollte.

    • Entscheidend ist das Wort „Enthält“. Linkbutler ist auch „nur“ ein Tool, dass für die verschiedenen Workflows Funktionen bereit stellt. Wie du es dann einsetzt, bleibt dir überlassen. Wir verwenden auch keine spammigen Methoden, jedoch hat sich die Textbausteinfunktion als extrem hilfreich und zeitsparend erwiesen, ohne spammig zu sein. Wie gesagt, es liegt ganz beim Benutzer…

      • Danke für die hilfreiche Ergänzung, Oliver. Letztlich entscheidet wirklich der Nutzer selbst in wie weit er das Tool nutzen will.

        • ja genau, entscheidend ist ja, dass man das tool an seine eigenen prozesse anpasst und nicht umgekehrt. und dafür muss das tool möglichst viele funktionen bieten, auch wenn man diese dann nicht verwendet. oft macht es aber durchaus auch sinn, neue funktionen zu testen, und diese in die eigenen prozesse zu integrieren.

    • Hi. Erstmal vielen Dank an dieser Stelle für den Bericht. Wie schon erwähnt wurde, enthält der linkbutler die Funktion für Massenmailings. Zum einen kann diese Funktion sicherlich für Spam „missbraucht“ werden. Die Funktion kann aber auch zum Newsletterversand verwendet werden, da die Empfängerlisten auf schöne und einfache Weise zusammen gestellt werden können. Darüber hinaus kann die Funktion Mailing auch im Einzelversand genutzt werden, so dass lange Empfängerlisten step by step abgearbeitet werden können.

      Im Webinar erklären wir regelmäßig die unterschiedlichen Einsatzzwecke, und wie die unterschiedlichen Empfängerlisten zusammen gestellt werden können.

      Die Anmeldung findet ihr hier:

      https://www.linkbutler.de/anmeldung-zum-webinar

  3. Danke für die Einblicke in Deinen Praxistest. Es scheint ein wirklich mächtiges Tool zu sein. Hast Du denn erfolgreich Links damit aufgebaut, oder nur mal hineingeschaut? Werden die eigentlich aussagekräftigsten Bildschirmfotos, ähnlich dem unwichtigsten Screenshot (Bild 1 mit der Preisliste), noch anklick- und anschaubar? Wäre schade, wenn nicht…

    Gruß
    andreas

    • Hi Andreas, jap mit dem Tool hab ich auch den ein oder anderen Link aufgebaut. Wenn man sowas schon mal testen kann, dann muss man das natürlich auch ausnutzen 🙂 Deine Frage mit den Bildern versteh ich leider nicht ganz. Kannst du mir das noch mal kurz erklären? LG, Sabrina

      • Die folgenden Bilder kann ich nicht vergrößert betrachten.
        Bildschirmfoto-2012-11-19-um-10.36.30.png
        Bildschirmfoto-2012-11-19-um-10.49.16.png
        Bildschirmfoto-2012-11-19-um-10.52.36.png
        Bildschirmfoto-2012-11-19-um-10.37.59.png

        Dieses hier beispielsweise lässt sich anklicken,
        vergrößern und somit lesen.
        Bildschirmfoto-2012-11-19-um-10.46.11.png

        lg
        andreas

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