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Meine Erfahrungen mit Statistik-Plugins

Wie ihr wisst, bin ich ein kleiner Zahlenjunkie 🙂 Ich liebe es einen Blick in die Statistik zu werfen und mit den dortigen Zahlen zu spielen. Bei fast jedem Aufruf kommt etwas Neues heraus. Eine Vermutung wird bestätigt, eine andere widerlegt.

In WordPress gibt verschiedene Möglichkeiten für eine Besucherstatistik. Wenn ich mich nicht vertue hat jedes neu aufgesetzte System direkt eine Statistik integriert. Ich persönlich nutze diese jedoch nicht und deaktiviere das dafür zuständige Plugin immer. Warum ich das tue? Weil ich ein Fan von Google Analytics bin und auch dafür gibt es zahlreiche Plugins.

WordPress Plugins für Google Analytics

Wenn man den Tracking Code für Google Analytics manuell im Head-Bereich integriert, hat man ein großes Problem. Sobald es ein  Theme-Update gibt, fliegt der Code raus. Da solche Updates aber wichtig sind – damit das System safe bleibt – ist dies ein ziemlicher Aufwand. Code kopieren, Update fahren und anschließend wieder den Code integrieren – nervig.

Lange Zeit habe ich deshalb Updates weitestgehend vermieden. Doch das ist natürlich keine Lösung, daher habe ich  mich mit den vielen Plugins, die es bei WP gibt auseinander gesetzt.

Google Analytics by Yoast

Bildschirmfoto 2015-03-06 um 10.26.05Da ich das SEO-Plugin von Yoast nutze und damit eigentlich sehr zufrieden bin, habe ich als aller erstes auch das Google Analytics Plugin von Yoast genutzt.

Das Plugin ist sehr umfangreich, was auf den ersten Blick super ist. So kann ich z. B. meinen Tracking Code entweder manuell eingeben oder das Plugin mit meinem Analytics Konto verknüpfen. Außerdem kann ich dem Plugin sagen, dass z. B. „anomyze_IP“ hingezugefügt werden soll. Da ich anomyze_IP nutze, ist dies natürlich ein Plus für das Plugin.

Zu erst habe ich versucht mein Analytics Konto mit dem Plugin zu verknüpfen. Lt. Anleitung hat das auch alles geklappt. Doch bereits am nächsten Tag erhielt ich eine Meldung, dass die Daten nicht übertragen werden konnten. Grund unbekannt.

Daher habe ich es nun mit der manuellen Eingabe versucht. Leider hat auch das nicht wirklich funktioniert. In Analytics tauchten weiterhin keine Daten auf und das obwohl der Code richtig platziert und vorhanden war.

Warum das so war, kann ich mir bis heute nicht erklären und ich bin etwas enttäuscht.

Google Analytics von Kevin Sylvestre

Bildschirmfoto 2015-03-06 um 10.38.16Als nächstes habe ich das Plugin von Kevin Sylvestre ausprobiert. Die Downloads sprachen für sich und ausprobieren schadet ja nicht.

Die Einstellungen des Plugins sind wirklich mega einfach. Denn man braucht nur die Tracking-ID (UA-XXXXXXX) hinterlegen. Leider bedeutet genau dies das aus für das Plugin. Ich muss ja  anomyze_IP integrieren und das konnte ich hier nicht.

Google Analytics Dashboard for WP

Bildschirmfoto 2015-03-06 um 10.42.14Trotz das im Namen das Wort Dashboard auftaucht, wollte ich auch dieses Plugin einmal testen.

Auch dieses Plugin ist sehr umfangreich. So umfangreich, dass es ein Video-Tutorial gibt um es richtig einzurichten. Nach zwei Minuten Video hatte ich schon keine Lust mehr 🙁 Denn im Gegensatz zu den anderen Plugins konnte ich nicht einfach meine Tracking-ID hinterlegen und los gehts. Nein, ich musste das Plugin erst verifizieren und dieser Vorgang war mir ehrlich gesagt zu umständlich.

Das Ende vom Lied …

war, dass ich weiterhin die alte Methode verwende. Ich integriere den Analytics Code schön im Headbereich. Damit nicht wieder das Update-Problem entsteht, probiere ich mich gerade im Bau eines Child-Themes. Mithilfe des Child-Themes werden bei einem Update Änderungen wie die Integration des Analytic-Codes nicht gelöscht werden. Das Theme zu erstellen, war ganz einfach. Jedoch teste ich gerade noch einiges. Bis jetzt läuft es noch nicht so, wie ich das gerne hätte. Das liegt aber wahrscheinlich daran, weil ich nicht programmieren kann 😉

Und wie machst du es?

Weitere Beiträge zu diesem Thema findest du auf Webmaster Friday und ich freu mich schon drauf, alle durchzulesen 😀

8 Kommentare:

  1. Pingback:Blogstatistik - Wie erfasst Du Deine Besucherzahlen?

  2. Pingback:WebmasterFriday - Statistik Tools

  3. Hi,
    heute kommentiere ich hier und da auf den teilgenommenen Blogs beim aktuellen WebmasterFriday und bin auch auf dein Blog gestossen.

    Also ich nutze Google Analytics Dashboard auf allen meinen WordPress-Blogs und habe es mir ganz gut einrichten können. Ich finde es interessant, dass man bereits in WordPress die nötigen Stats angezeigt bekommt. Da ich auch nicht programmieren kann, würde für mich auch nichts anderes in Frage kommen. Mit G-Analytics konnte ich bisher sehr gut arbeiten.

    Früher, noch vor Jahren, nutzte ich für WordPress Blogs das Plugin Wp Statz, aber das zeigte damals viel zu viele Besucher an und ich gehe schon davon aus, dass das Google Tool sehr genau tracken kann. Daher nutze ich es gerne.

    Mein Pingback müsste hier noch ankommen, vom Blog Webmasterwelten.de/blog.

  4. Ich nutze Piwik auf dem eigenen Webspace. Installation ist so einfach wie WordPress zu installieren. Zum integrieren in WordPress gibts ein Plugin welches auch die Daten im Dashboard anzeigt.

  5. Ich nutze Piwik und habe hier auch das Problem, dass der Code weg ist, wenn ich das Theme update. Allerdings habe ich von Haus aus immer viele eigene Anpassungen an den Themes und muss in diesem Fall sowieso aufpassen. Über das Thema Child-Theme sollte ich mir mal Gedanken machen 😉
    LG
    Sabienes

  6. Ok, ich selber nutze nicht WordPress sondern eine andere Blogsoftware und deswegen kann ich nichts zu den oben genannten Tools schreiben.

    Da ich in der Vergangenheit schon unterschiedlichste CMS-Systeme getestet und angewendet habe, habe ich mich meistens dazu entschieden die Codes für die Statistiken manuell einzupflegen.

    Wenn es fertige Plugins oder Module gab für die entsprechenden CMS-Systeme, kam es leider vor das entweder bei einem Update das entsprechende Plugin nicht mehr funktionierte oder wenn der Code manuell eingefügt worden ist, ebenfalls überschrieben worden ist.

    In den letzten Jahren habe ich mich auf eine bestimmte Blogsoftware festgelegt, womit ich mehr als zufrieden bin und dort füge ich die Statistik Codes in eine eigene Datei ein, die ich dann in eine andere Original Datei vom entsprechenden Template include.

    So bin ich immer Save was den Original Statistik Code angeht und das includen dauert nur wenige Sekunden.
    Wobei ich schreiben muss, das ich dies nur machen müsste wenn das entsprechende Template ein Update erhalten würde, nicht die Blogsoftware selber.

  7. Pingback:[Webmaster Friday] Metastatistik | Ja gut, aber …

  8. Pingback:Statistik-Plugins: sinnvolle Tracking-Tools oder Fuß auf der Bremse?

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