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Mobile friendly? Nur mit CSS und JavaScript !

Vielleicht hast du auch schon die ein oder andere Meldung in der Google Search Console gesehen, die sich auf CSS und JavaScript bezieht. „Der Googlebot kann nicht auf CSS- und JS-Dateien auf http://www….. zugreifen“ – so lautet die Nachricht, die Google an alle Webmaster verschickt hat, dessen CSS und Javascript per robots.txt gesperrt ist. Und nun, nach dem heutigen Hangout mit Johannes Müller wissen wir auch warum 😉

Der Googlebot kann nicht auf CSS- und JS-Dateien zugreifen

Wer diese Nachricht in seiner Search Console vorfindet (ehem. Webmaster Tools), der hat bestimmt die Dateien in der robots.txt gesperrt. Die Meldung selbst sieht so aus:

Bildschirmfoto 2015-08-13 um 14.39.07

Früher war es ganz normal diese Dateien für den Bot auszuschließen. Doch seit dem Google mit CSS und JavaScript etwas anfangen kann, sieht es anders aus. Allerdings ist nicht das der Grund für die Meldung. Denn dann hätten wir sie schon viel früher bekommen müssen.

Google will sehen was der User sieht

Die Suchmaschine hat sich weiterentwickelt. Sie versucht den User immer besser zu verstehen, was uns spätestens beim Hummingbird-Update bewusst wurde. Doch  nicht nur bei der Sprache lernt Google dazu, auch bei der Optik.

Wie eine Website aussieht und ob sie für den User richtig „gestaltet“ ist, dass kann die Suchmaschine nur nachvollziehen, wenn sie alle Daten hat. Und dazu gehören eben auch die CSS- und JavaScript-Dateien. Nur so wird deutlich, wie die Website gestaltet ist. Ob alles da ist (wo es hingehört) und ob alles einwandfrei funktioniert.

Warum ist die Freigabe so wichtig?

Die Frage des „Warums?“ habe ich eigentlich schon mit der Artikelüberschrift beantwortet. Nur durch die Freigabe von CSS und JavaScript kann die Suchmaschine feststellen, ob eine Website mobile friendly ist oder nicht.

Mit dem Tool für „Test auf Optimierung für Mobilgeräte“ weiß man sofort, ob eine Seite mobil optimiert ist oder nicht. Leider nutzt noch nicht jeder dieser Tool. Viele machen den Fehler und denken, dass eine Umstellung auf Responsive Design ausreicht.

Bildschirmfoto 2015-08-13 um 14.55.22Leider nein, kann ich da nur sagen. Ich hatte auch schon den Fall, dass eine Website umgestellt wurde. Mobil sah sie wirklich klasse aus und auf den ersten Blick konnte ich nichts erkennen, warum die Seite nicht mobile friendly sein sollte. Das Test-Tool war da jedoch anderer Meinung und das nur, weil in den robots.txt die Dateien gesperrt waren.

Das Ende vom Lied war, dass dem Bot der Zugriff gestattet wurde und schon gab es ein positives Ergebnis für die Website.

Was passiert, wenn ich den Zugriff weiterhin verweigere?

Ich vermute mal, dass viele die Meldung in der Search Console verweigern werden. Das ist aber grundsätzlich falsch.

Denn solange Google auf die Dateien nicht zugreifen kann, kann auch nicht geprüft werden, ob die Website mobil optimiert ist. Wer also eine Website mit Responsive Design hat, und die Daten sperrt, hätte sich die Version aus Google Sicht schenken können.

Solange Google keine mobile Zuweisung machen kann, kann auch das mobile Ranking nicht ermittelt. D. h. trotz mobiler Version hat man keinen Ranking-Vorteil. Im Gegenteil, man rutscht mit seiner Seite weiter nach hinten, wenn es genug andere mobil optimierte Seiten gibt.

Fazit: Zugriff zulassen und mobile Rankings abkassieren 😉

Aus meiner Sicht, gibt es keinen Grund dafür den Bot nicht auf die Dateien schauen zu lassen. Von daher kann man ihn auch drauf lassen und anschließend von den ggf. besseren mobilen Rankings profitieren.

Hier noch das Video vom heutigen Hangout. Ab Minute 25 gehts mit dem Thema los.

Ein Kommentar:

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