• Anzeige

Neue Funktionen in AdWords

Ok, ich sags gleich vorweg, für den ein oder anderen wird das, was die Überschrift verspricht, nicht wahr. In den letzten Tagen habe ich mich  mal wieder intensiv mit Google AdWords beschäftigt. Grund dafür war unter anderem die Zertifizierung, die man ja jährlich ablegen muss (zumindest einen Teil). Während ich mir so die Unterlagen angesehen habe, sind mir einige neue Funktionen über den Weg gelaufen, die ich bis dato noch nicht kannte. Diese möchte ich einmal ansprechen und hören, in wie weit ihr damit schon Erfahrungen gesammelt habt 😉

Der Modifizierer

Jeder der in AdWords unterwegs ist, kennt die Keyword-Optionen:

  • weitgehend passen
  • passende Wortgruppe
  • genau passend

Der Modifizierer war mir bis jetzt allerdings noch neu. Er bezieht sich auf die Keywords mit der Option „weitgehend passend“. Mit dieser Funktion kann man die Keywords ein Stück weit eingrenzen. Hat man z. B. das Wort „Stiefel“ als weitgehend passend, so kann man sagen, dass die Anzeige nur ausgelöst wird, wenn jemand „Cowboy Stiefel“ eingibt. Hierzu muss man zuvor zum Keyword +Stiefel noch das Keyword +Cowboy hinzufügen.

Ich find die Funktion ganz nützlich, da die weitgehend passenden Keywords ja wirklich alles mitnehmen was geht. So kann man sie etwas eingrenzen, ohne dass man auf die Reihenfolge des Wortlautes achten muss (so wie bei passender Wortgruppe).

Google Shopping

Google Shopping ist nun wahrlich nicht neu. Doch vor einem Jahr fand ich die Relevanz noch nicht so hoch. Google hat ja vor kurzem die Unterlagen hinsichtlich der AdWords Zertifizierung geändert. Waren es früher 3 Fortgeschrittenen Prüfungen, die man machen konnte, so sind es jetzt nur noch 2. Google Shopping führt bei der Prüfung „Suchmaschinenmarketing“ nun ein viel größeres Feld aus.

Das die Bedeutung gestiegen ist, können wir bereits seit Wochen in den SERPs sehen. Immer präsenter werden die Shopping-Ergebnisse in mitten der normalen Textanzeigen dargestellt. Das Prinzip dahinter ist aber immer noch das gleiche. Um Google Shopping zu nutzen, muss man sich im Merchant Center anmelden und dort seine Produkt-Feeds hinterlegen. Diese werden dann auch für die Anzeigen genutzt.

Der Vorteil von Anzeigen mit Produktinformationen liegt lt. Google bei:

  • mehr Zugriffe und Leads
  • relevantere Leads
  • einfache Verwaltung
  • größere Reichweite

Die Kosten werden allerdings genauso wie bei Textanzeigen berechnet, nämlich per CPC.

Dynamische Suchanzeige

Die dynamische Suchanzeige hat mich am meisten überrascht. Google gibt uns nun die Möglichkeit Anzeigen aufgrund unseres Contents zu schalten. D. h. es müssen keine Keywords mehr hinterlegt sein. Man kann dabei eingrenzen, ob Google die ganze Website zur Anzeigenschaltung nutzen soll, oder ob es z. B. nur um einen Teil/eine Kategorie unserer Website gehen soll.

Dieses Verfahren soll vor allem für Webmaster geeignet sein, die viele verschiedene Produkte und Dienstleistungen anbieten, oder wo sich das Angebot stetig ändert. Auch saisonale Aspekte werden in diesem Zusammenhang genannt.

Ich persönlich bezweifle, dass Google wirklich gute Anzeigen herausbringen kann, nur weil die Suchmaschine unseren Content kennt. Vielleicht steht in unserem Content ja was allgemeines zur Erklärung und Google schaltet genau dafür Anzeigen, anstatt für ein Produkt. Jetzt muss ich allerdings gestehen, dass ich es selbst noch nicht getestet habe. Weil mich das Thema aber brennend interessiert, werde ich dies zeitnah nachholen. In der Zwischenzeit kann mir vielleicht jemand von euch sagen, wie gut oder schlecht die dynamischen Suchanfragen funktionieren.

Auto-optimierter CPC (ECPC)

Wer Conversions ermittelt, der kennt natürlich auch das Conversion Tracking. Die Erfassung von Leads und Verkäufen wird hiermit zum Kinderspiel. Bis dato gab es für mich zur Optimierung der Conversions nur das Conversion-Optimierungstool. Wie ich erfahren habe, gibt es noch eine weitere Alternative, den ECPC.

Der auto-optimierte CPC ist – wie man vermuten kann – eine Gebotsfunktion. Die Funktion funktioniert nur im Zusammenhang mit dem Conversion Tracking. Stellt das System fest, dass eine Conversion wahrscheinlich ist, dann erhöht das System das Gebot um bis zu 30%. Ist eine Conversion eher unwahrscheinlich so kann es das Gebot um bis zu 30% senken.

Auch die Frage: wann man das ECPC oder das Conversion-Optimierungstool nehmen soll, wird in den Unterlagen erklärt:

Mit dem Conversion-Optimierungstool verschaffen Sie sich die besten Chancen, Ihre Ergebnisse zu verbessern. Das ECPC bietet dagegen ein gewisses Maß an Kontrolle und Komfort, den einige Nutzer vorziehen.

Fazit: ein kleiner Ausblick

Sicherlich sind dies nur einige „Neuerungen“. Vor allem mit der Umstellung auf die „erweiterten Kampagnen“ hat sich einiges geändert und verbessert. Für mich waren dies aber die wesentlichen Neuheiten. Die ein oder andere werde ich – wie gesagt – auch noch testen.

Welche weiteren neuen Funktionen gibt es noch in Google AdWords, die ich hier nicht erwähnen habe?

One Comment:

  1. Pingback: Top 10 der Woche 33/13 « Wochenrückblicke

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *