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NSC15 – 6: Wichtige SEO Onpage-Faktoren für die Nischenseite

Und schon wieder ist eine Woche bei der Nischenseiten Challenge um. Dieses Mal möchte ich mit euch besprechen, in wie weit SEO wichtig für die Website ist. Braucht man SEO heutzutage noch, oder funktioniert es auch ohne. Ich zeige euch, wie ich das Thema auf meiner Seite umsetze und gebe ein paar Tipps.

Die Onpage-Basics für die Nischenseite

Kurz vorweg: unter Onpage Optimierung versteht man alle Optimierungen, die man auf der eigenen Seite durchführen kann. Dies können z. B. inhaltliche Anpassungen sowie technische sein. Schritt für Schritt werde ich jetzt mit euch die (für mich) wichtigsten Punkte durchgehen.

Title-Tag und Meta Descriptions

Zu den absoluten SEO-Basics gehören der Title-Tag und die Meta Description. Diese tauchen beide in den SERPs als Suchergebnis auf und haben von daher eine ganz besondere Bedeutung.

kirschkernkissen_serps

Mithilfe des Plugins WP SEO von Yoast lege ich diese zwei Faktoren für jede Seite fest. Zwar gibt es keine Garantie, dass Google diese auch tatsächlich übernimmt, aber es ist nicht verkehrt. Denn je besser man Title und Description auf den User abstimmt, umso höher ist die Klickrate in den SERPs. Und die Klickrate kann den entscheidenden Pluspunkt geben, um zum Keyword auf Platz 1 zu landen 😉

In Google Webmaster Tools wird mir übrigens angezeigt, dass Title und Description gut gepflegt sind. Wäre das nicht der Fall, dann würde unter „Darstellung der Suche -> HTML-Verbesserungen“ ein Hinweis stehen.

Übrigens: auf die Meta Keywords verzichte ich vollständig. Google liest diese eh nicht aus, es sei denn man ist an Google News angebunden. Da das bei meine Nischenseite nicht der Fall ist, kann ich mir den Aufwand auch sparen.

Die interne Verlinkung

Interne Links sind eine kleine Wunderwaffe im SEO. Durch sie kann man Google sehr gut zeigen, welches die wirklich relevanten Seiten sind, nämlich die mit den meisten internen Links. Außerdem kann man mit ihnen dafür sorgen, dass Google auch Seiten findet, die z.B. über die Navigation nicht erreichbar sind.

Da meine Nischenseite recht schlank ist, mache ich mir jedoch wenig Sorgen darüber, dass Google die Seite nicht vollständig erfassen kann. Aus diesem Grund verlinke ich immer dann, wenn ich merke, dass es gerade passt. So z.B. auch auf der Startseite im Text. Da sind einige Themen aufgegriffen, die ich in separaten Artikeln weiter behandle. Diese habe ich natürlich direkt verlinkt.

Damit Google auch wirklich alle Seiten erfasst, die meine Website hat, habe ich eine XML-Sitemap (ebenfalls mithilfe eines Plugins erstellt) und diese in Google Webmaster Tools hinterlegt. Falls Google Probleme damit haben sollte, sehe ich das in dem Tool und kann entsprechende Anpassungen vornehmen.

Content is King

Einer der bekanntesten Sprüche im SEO ist: „Content is King“. Das stimmt sogar, denn Google misst dem Content eine hohe Relevanz zu. Von daher sollte z.B. ein Inhalt nicht unter zwei unterschiedlichen URLs gefunden werden. Am häufigsten taucht dieser Fehler auf, weil die Domain mit und ohne www. erreichbar ist. Für Google sind das zwei unterschiedliche URLs mit dem gleichen Inhalt. In einem solchen Fall tritt duplicate content (kurz DC) auf und der sollte auf jeden Fall vermieden werden. Aus diesem Grund habe ich meine Domain so eingestellt, dass sie nur mit www. erreichbar ist.

Die Textmenge ist ein weitere Kriterium. Man hat herausgefunden, dass Google viel Text bevorzugt. Grund dafür ist sicherlich, dass man in einem umfangreicheren Text mehr Informationen zu einem Thema unterbringen kann, als in einem kürzeren. Von daher habe ich versucht alle Texte so ausführlich wie möglich zu gestalten. Vermeiden sollte man dabei aber irgendein „bla bla“. Es bringt nichts, einfach nur um den heißen Brei zu schreiben, das merkt Google und für den User ist so ein Text auch nicht angenehm zu lesen. Mein Motto hierbei lautet: „So lang wie nötig und so kurz wie möglich“ 😉

Und bitte fangt jetzt nicht mit Keyworddichte an. Die Keyworddensity ist ein Thema, welches bereits von Google begraben wurde. Sie war früher vielleicht mal relevant, ist es heutzutage aber nicht mehr. Wenn ihr einen ausführlichen und informativen Inhalt erstellt, dann habt ihr alle wichtigen Begriffe drin. Dann ist es auch egal, ob euer Hauptkeyword eine Dichte von 5% oder nur 1% hat.

Den Content richtig anreichern

Grundsätzlich wird unter Content ein Text verstanden. Diesen kann man aber auch durch weitere Elemente anreichern, wie z.B. Bilder oder Videos. Im Grunde genommen ist auch ein Video ein Content oder eine Infografik.

Diese Elemente dienen dazu, die Optik etwas aufzulockern, denn wer will schon eine Seite durchsehen, die nur aus massig Text besteht. Außerdem schaffen sie vertrauen. Der User fühlt sich wohl und auch Google merkt, dass man sich mit dem Thema befasst  und weitere Medien speziell dafür angefertigt hat.

Kann die Suchmaschine deine Seite erfassen?

Kommen wir nun zu den technischen Aspekten. Das wichtigste ist sicherlich, dass Google die Website erfassen kann. Nichts ist schlimmer, als plötzlich zu erfahren, dass die Suchmaschine die Seite überhaupt nicht „sehen“ kann. Um dies herauszufinden kann man die Seite in Google Webmaster Tools anmelden und mithilfe der Funktion „Abruf wie durch Google“ testen. Gebt einfach die URL ein und guckt euch den Status an.

kirschkernkissen_wmt_abrufgoogle

Ich hab das hier mal für die Startseite gemacht und wie ihr seht, ist beim Status ein grüner Haken. Dieser zeigt mir, dass Google die Seite erfassen konnte. Jetzt habe ich zusätzlich die Möglichkeit die Seite an den Index zu schicken. Diese Funktion ist prima für neue Seiten oder Seiten auf denen ich gerade was geändert habe. Nachdem ich „an den Index senden“ angeklickt habe, wird die Seite in den nächsten Stunden von einem Google Crawler besucht und bewertet. Neue Seiten könnt ihr so viel schneller in den Index bringen.

Die Ladegeschwindigkeit

Eine weiteres wichtiges Kriterium ist die Ladegeschwindigkeit. Google bevorzugt mittlerweile schnelle Seiten. Zum einen, weil so der User schneller die Inhalte sieht und zum anderen, weil Google schneller die Seiten erfassen kann. Google selbst gibt jeder Seite nur ein gewisses Kontingent. Ist dieses aufgebraucht, werden keine weiteren Seiten einer Website gecrawlt. Schlussfolgerung: es dauert länger, bis Google eine komplette Seite erfasst hat. Mit einer schnellen Seite hat man also einige Vorteile. Um zu testen, wie schnell die eigene Seite ist, gibt es PageSpeed Insights:

Bildschirmfoto 2015-03-27 um 12.36.21

Mit dem kostenlosen Tool habe ich auch die Startseite meiner Nischenseite überprüft. Wie ihr seht, kann ich bei der Desktop-Version noch einiges tun. Auch bei der mobilen Version sieht es nicht besser aus, im Gegenteil. Mit nur 55 von 100 möglichen Punkten gibt es noch einiges zu verbessern.

Mobile Website

Und wo wir gerade bei Thema mobile sind 🙂 Google wird ab dem 21.04.2015 mobile als Rankingfaktor einführen. D. h. Seiten die nicht für mobile Endgeräte optimiert sind, werden in den mobilen SERPs auch nicht aufgelistet.

Da meine Nischenseite auf WordPress aufgesetzt ist, habe ich direkt zu Beginn ein Responsive-Theme ausgewählt. Dies sorgt dafür, dass meine Seite auf allen Endgeräte gut aussieht. Wer ebenfalls WP nutzt und noch kein Responsive-Design hat, der sollte dies schnellstens ändern.

Wer sich nicht sicher ist, ob eine Anpassung notwendig ist, sollte kurz in Analytics nachsehen. Dort wird einem ja angezeigt, wie viele Besucher über mobile Endgeräte kommen. Bei einem hohen Anteil (für mich alles ab 20%) sollte auf jeden Fall eine mobile Version her.

Wenn ihr bereits eine mobile Version habt, dann könnt ihr diese mit dem Tool hier testen: Testtool – Mobile Friendly.

Weitere Onpage-Faktoren

Wer zusätzlich auch in der Bildersuche von Google gefunden werden will, sollte seine Bilder optimieren. Martin hat hierzu einen tollen Beitrag geschrieben, wie man dies angeht.

Außerdem solltet ihr darauf achten, dass ihr sprechende URLs habt. D. h. das eure URL nicht so aussieht: kirschkernkissen-abc.de/index=155 sondern so: kirschkernkissen-abc.de/kaufen. Durch die sprechenden URLs weiß auch der User, was sich hinter der URL versteckt.

Da SEO nicht nur aus Onpage besteht, werde ich im nächsten Beitrag auf die Offpage-Optimierung eingehen. Ihr dürft also gespannt sein 😉

Kosten, Einnahmen und Zeitaufwand

Kommen wir nun zu den Zahlen:

  • Zeit: 20,00 Std. (KW: 8+4+2+4+2)
  • Kosten: 4,00 EUR
  • Einnahmen: 0,00 Euro

In der letzten Woche habe ich lediglich 2 Stunden investiert. Davon ging eine Stunde für einen neuen Artikel drauf und die andere für die Recherche nach Herstellern. Ich habe mir nämlich überlegt, dass ich einige Hersteller anschreiben will und sie um ein Interview bitte. Vielleicht ergibt sich dadurch ja auch noch mehr.

So geht’s weiter

Aktuell warte ich immer noch auf eine Bestellung. Ich habe Stoff und Kirschkerne bestellt, die ich für meine Anleitung brauche. Sobald diese da sind und das wird hoffentlich diese Woche sein,  werd ich mit der Anleitung beginnen. Ich hoffe, dass ich genug Zeit dafür finde, weil ja auch Monatsabschluss ist und da braucht man die Zeit häufig für andere Dinge. Drückt mir also die Daumen 😉

Noch mehr von der Challenge:

Meine Nischenseite: Kirschkernkissen-ABC

5 Kommentare:

  1. Pingback:3K – Onpage SEO für Nischenseiten › Nischenseiten-Guide

  2. Hallo Sabrina,

    schöne Übersicht. Gerade für Neulinge wird das eine große Hilfe sein.

    Wegen der Performance: Wusstest du, dass ein kleiner Code-Snippet in der .htaccess Datei rießen Wunder wirkt? Viele installieren umfangreiche Plugins. Der Code Snippet wäre folgender:


    ExpiresActive On
    ExpiresByType text/css “access plus 90 days”
    ExpiresByType application/javascript “access plus 90 days”
    ExpiresByType text/javascript “access plus 90 days”
    ExpiresByType image/gif “access plus 90 days”
    ExpiresByType image/jpeg “access plus 90 days”
    ExpiresByType image/png “access plus 90 days”

    SetOutputFilter DEFLATE

    Viel erfolg damit!

  3. Pingback:NSC 2015 #5 – Erste Backlinks setzen

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