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Rezension: Google Analytics – Das umfassende Handbuch

Seit einiger Zeit besitze ich die aktuelle Ausgabe vom Buch „Google Analytics“ vom Rheinwerk Verlag. Da ich euch dieses Fachexemplar nicht vorenthalten möchte, habe ich wieder eine kleine Rezension vorbereitet. Denn seien wir mal ehrlich, wer SEO betreibt, der muss sich auch in der Welt der Web-Statistik auskennen. Dies muss eigentlich jeder, der eine Website hat. Wie sollte man sonst wissen, ob das was man tut gut ist oder nicht? Und Google Analytics ist – zumindest für mich – das Tool der Wahl. Zum einen, weil es kostenlos ist und zum anderen, weil es einfach unglaublich viele Möglichkeiten bietet.

So viele Möglichkeiten bieten natürlich auch „Gefahren“. Manchmal weiß man vor lauter Infos gar nicht mehr worauf es ankommt. Da ist es schon ganz gut, wenn man sich einmal mit dem Tool auseinander setzt und selbst definiert, was für einen wichtig ist und was nicht. Das Buch ist auf jeden Fall eine Methode um sich näher mit Analytics zu beschäftigen.

Was ist drin im Analytics Buch?

wp-1465302268478.jpgWie zu erwarten, beinhaltet das Fachbuch einiges an Wissen. Mit Glossar komme ich auf über 850 Seiten und das will schon was heißen. Gefühlt ist somit für jeden was dabei. Für den Anfänger, der mit Analytics starten , ebenso wie für den Fachmann, der sein Wissen in bestimmten Bereich vertiefen möchte.

Das Inhaltsverzeichnis:

  1. Der Eckpfeiler: Webanalyse im digitalen Marketing
  2. Der Auftackt: Google Analytics kennenlernen
  3. Der Fahrplan: Tracking-Konzept erstellen
  4. Das Fundament: Strukturen schaffen
  5. Die ersten Schritte: Konto einrichten und Tracking-Code erstellen
  6. Das Herzstück: Datenansichten anlegen und Zielvorhaben einrichten
  7. Die erste Säule der Auswertung: Besucher kennen
  8. Die zweite Säule der Auswertung: Besucherquellen entdecken
  9. Die dritte Säule der Auswertung: Besucherinteressen verstehen
  10. Die vierte Säule der Auswertung: Conversions analysieren
  11. Die Herausforderung: Individuelle Auswertungswünsche erfüllen
  12. Der Rettungseinsatz: Fehler finden und beheben
  13. Google Analytics Premium: die kostenpflichtige Enterprise Version für Unternehmen
  14. Google Tag Manager: Tracking Codes unabhängig einbinden

Wer das Vorgängermodell kennt, weiß nun, dass die neue Ausgabe zwei Kapitel mehr beinhaltet. Hierbei handelt es sich um die letzten zwei zum Google Tag Manager und Analytics Premium.

Der Google Tag Manager

Für mich persönlich ist der Tag Manager sehr spannend, weil ich mit ihm noch nicht all zu viel gearbeitet habe. Vielleicht geht es euch ja genauso. Immerhin ist der Tag Manager für eine ganz spezielle Zielgruppe entwickelt worden. Das tolle an ihm ist, dass Änderungen am Code nur einmal im Tag Manager integriert werden müssen und nicht wie beim Universal Analytics an jeder Stelle. Das spart ordentlich Zeit.

Außerdem ist er – meiner Meinung nach – flexibler als das normale Tracking. Die Möglichkeiten, wie man die Userströme analysiert sind vielfältig, sodass gerade große Websites und Shops von der Funktion profitieren können.

Da ich mich selbst noch nicht so wahnsinnig viel dem Tag Manager auseinander gesetzt habe, hat mir der Blick ins Buch wirklich geholfen. Das Verständnis ist dadurch ein anderes geworden. Ich kann es nur jedem empfehlen, der noch mehr analysieren möchte. Schaut auch das Google Tool an und entscheidet selbst 😉

Individuelle Auswertungen erstellen

Bildschirmfoto 2016-06-07 um 15.04.56Ein weiteres aktuelles Thema bei mir sind die individuellen Auswertungen. Bisher habe ich fast ausschließlich mit den bestehenden Reports in Analytics gearbeitet, dabei ist es gar nicht so schwer, sich eigene Auswertungen zu erstellen.

Ein eigener Report kann beispielsweise über Standardsegmente, die bereits in Analytics vorgegeben sind, erstellt werden, oder man nutzt benutzerdefinierte Segmente. Zu den Standardsegmenten gehört z. B. die Angabe der Sitzungen. Benutzerdefinierte Segmente muss man hingegen im Vorfeld selbst definieren. Wie das geht und man aus allen Angaben eine Auswertung erstellt, erfährt man ebenfalls im Buch.

Fazit: Mein Standard-Werk für Analytics

Jeder von uns hat sicherlich einige Bücher die er oder sie nicht missen möchte. So geht es mir z. B. mit diesem Werk. Für mich gehört es einfach zum Standard dazu. Ich arbeite mit Analytics, also muss ich auch wissen, was möglich ist. Natürlich habe ich nicht das ganze Buch gelesen, denn das wäre wohl etwas zu viel verlangt. Aber die für mich wichitgigen Passagen bin ich durchgegangen. Letztlich kommt es doch nur darauf an, dass man weiß wo es steht. Somit ist Google Analytics für mich das ideale Nachschlagewerk.

Wenn du jetzt auch Lust auf das Buch bekommen hast, dann kannst du es dir entweder beim Verlag bestellen, oder du holst es dir über Amazon (Affili-Link).

2 Kommentare:

  1. Hallo Sabrina,

    danke erstmal. Steht in dem Buch auch etwas über die Nutzung von statischen USER IDs? Das soll ziemlich krass sein.

    Ein Kunde meinte man könne damit IPs auslesen und diese IPs Firmen zuordnen. Hast du davon schon mal etwas gehört? Im Netz findet man nichts brauchbares, vor allem wie das ganze Rechtlich aussieht.

    • Hi Samuel,
      sorry, dass du so lange auf die Antwort warten musstest. Ich habe extra nochmals im Buch geschaut, ob was dabei ist. Und tatsächlich wird das Thema hier ausgiebig behandelt.

      Was jedoch fehlt, ist die Ausgabe der IP und somit der Firma. Das darf in Deutschland ja auch gar nicht, da das mit unseren Datenschutzbestimmungen nicht vereinbar ist.

      Wenn du ne konkrete Frage hast, schreib sie mir einfach und ich guck mal, was ich für dich tun kann 😉

      LG Sabrina

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