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Schreibstile in Blogs – welches ist der Beste

Neues Jahr – neuer Aufruf vom Webmasterfriday! Es geht also direkt wieder los mit einem sehr interessanten Thema, wie ich finde. Wie ihr an der Headline erraten könnt, geht es um Schreibstile oder besser gesagt: „Was ist ‚gut schreiben‘?„. Tja, dass frag ich mich manchmal auch und deshalb möchte ich hier ein paar Schreibstile vorstellen, die euch einen Einblick in die Schreibwelt / Stilwelt eines Bloggers verschaffen sollen.

 Schreibstile …

Jeder der meinen Blog liest, weiß das ich einen ganz besonderen Schreibstil habe. Manche beschreiben ihn als flapsig, andere wiederum als grauenhaft und wieder andere finden ihn gelungen und interessant. Das Auge des Betrachters ist entscheidend und wenn ihr einen thematischen Blog habt, dann solltet ihr euch an eure Zielgruppe halten. Schaut, wie die so schreiben und versucht einen ähnlichen Stil zu finden. Aber bitte nicht verbiegen lassen. Letztlich soll das geschriebene ja immer noch authentisch sein 😉 Ihr wisst schon, wie ich das meine.

Google bloss nicht nach Schreibstil

Den Fehler hab ich nämlich grad begannen und muss sagen, dass mir schon lange nicht mehr so viel M*** untergekommen ist. Einzig nützliche daran, fand ich den Hinweis vom Wikibook. Hier mal ein kleines Zitat aus der Seite:

Hüte Dich davor, in „wenn“-Sätzen das Wörtchen „würde“ zu benutzen: „Wenn ich poltern würde,…“ <–> „Wenn ich polterte,….“

Ich finde das ganz nützlich. Ebenso, die anderen Hinweise zu den Schreibstilen. Was ich allerdings nicht gefunden habe, war eine Auflistung was für Arten es eigentlich gibt.

Meine Meinung zum „guten schreiben“

Da ich jetzt keine Lust habe, weiter zu googlen, werde ich euch einfach mal meine eigene kleine Meinung präsentieren.

Fachjargon

Während meiner Studienzeit musste ich einige Berichte und Aufsätze verfassen. Ihr könnt euch denken, dass ich hierfür kein Standard-Deutsch nehmen durfte. Es musste alles im wissenschaftlichen Stil geschrieben werden. Für mich persönlich ist es eine langweilige Schreibart, die nicht gerade zum Lesen auffordert und somit eigentlich für Blogs ungeeignet ist. Dennoch kann auch so ein Schreibstil bei bestimmten Artikeln sinnvoll sein. Zum Beispiel, wenn ihr etwas belegen wollt oder eine Studie aufbaut.

Umgangssprachlich

Die wahrscheinlich beliebteste Schreibart in Blogs ist die Umgangssprache. Man schreibt, wie man spricht und jeder versteht es. Zumindest weitesgehend 😉 Wer ein großes Publikum ansprechen will, der liegt hiermit Gold richtig. Aber auch umgangssprachliches Schreiben kann eine Herausforderung sein. Denn, was ist überhaupt umgangssprachlich?

Hier mal ein Zitat aus Wikipedia:

Die Umgangssprache, auch Alltagssprache, ist – im Gegensatz zur Standardsprache und auch zur Fachsprache – die Sprache, die im täglichen Umgang benutzt wird. Sie kann ein Dialekt sein oder eine Zwischenstellung zwischen Dialekt und Standardsprache einnehmen.

Die Umgangssprache kann also mit einem Dialekt verbunden sein. Sicherlich gehört auch ein Jugendslang dazu und dann wird die Sache schon wieder interessant 😉 Immerhin muss man auch hier darauf achten, dass man die Zielgruppe anspricht.

Schreiben für die Zielgruppe

Letztlich tun wir Blogger nur das. Auch, wenn wir unsere Gedanken und Ideen aufschreiben und uns im ersten Moment überhaupt keine Gedanken über den Schreibstil oder unseren Lesern gemacht haben. Jeder der schreibt, will auch, dass es gelesen wird. Wir orientieren uns daran, was unsere Leser gerne hören möchten und berichten darüber. Entweder aus eigenen Erfahrungen heraus, oder nach einschlägiger Recherche.

Wichtig ist auch hierbei, dass man die Sprache der Zielgruppe verwendet. Eine hochintelligente Zielgruppe, will sicherlich nicht so ein bla bla Text lesen und ein einfach gestrickter Mensch hat im Gegenzug keine Lust auf Fachchinesisch.

Sobald man weiß, wer seine Zielgruppe ist, kann man den Schreibstil dahingehend anpassen und verfeinern.

Fazit: der Schreibstil ist ein wandelnder Prozess

Für mich ist der Schreibstil ein wandelnder Prozess. Einfach aus dem Grund, weil ich mich ja auch verändere. Durch neue Erfahrungen und Erkenntnisse, weiß ich morgen schon mehr wie heute. Da tauchen dann im Laufe der Zeit schon mal neue Wörter auf, die ich vielleicht zu Beginn meines Bloggerlebens nie genutzt hätte.

Einen Spruch werd ich aber weiter beherzigen: Du beherrscht erst dann ein Thema richtig gut, wenn du es mit einfachen Worten wiedergeben kannst und der andere es versteht 🙂 Das ist das Ziel 😀 welches ist eures?

12 Comments:

  1. Pingback: Schreibstil für den Blog – habe ich einen? › Saphira's World

  2. Den Satz: „Du beherrscht erst dann ein Thema richtig gut, wenn du es mit einfachen Worten wiedergeben kannst“ werde ich mir mal richtig gut merken! Danke.
    LG
    Sabienes

  3. Pingback: Blog schreiben! So geht es! | Bloggen für Blogger | Blogkiste.com

  4. Pingback: Artikelqualität | MyWorld

  5. Zitat: „Sobald man weiß, wer seine Zielgruppe ist, kann man den Schreibstil dahingehend anpassen und verfeinern.“

    Ja aber – wie lerne ich meine Zielgruppe so gut kennen, dass ich meinen Schreibstil entsprechend anpassen kann? Setzt sich nicht auch die Zielgruppe aus Menschen mit unterschiedlichen Erwartungshaltungen, Bildungsvoraussetzungen – und was auch immer – zusammen?!

    Grüße
    Cornelia

    • Hilfreich ist es oft dort zu sein, wo deine Zielgruppe ist. Gibt es Foren, sei dort. Sprich mit ihnen und lese Blogs aus dem Bereich.

      • Der beste Schreibstil ist und bleibt „der eigene“, denn dein Blog ist immer noch das was du daraus machst. Ich verbiege mich beim Schreiben nicht und Texte so wie es mir gefällt. Natürlich hoffe ich das es anderen auch gefällt. Was man jedoch korrigieren kann ist die Rechtschreibung 😉 Wie siehst du das?

  6. Pingback: Wie man gute Texte schreibt | Consulting Burkhardt Blog

  7. Hallo Sabrina

    Dein Blog gefällt mir, Kompliment!

    Bezüglich Schreibstil gibts die verschiedensten Ansätze.
    Mir hilft es, 2 Dinge zu beachten:
    1. Aktive Sätze bilden
    Beispiel:
    Das Treffen findet um 9 Uhr statt. = passiver Satz
    Wir treffen uns um 9 Uhr. = aktiver Satz

    2. Adjektive sparsam einsetzen
    Beispiel:
    Es ist gut zu wissen, dass es da draußen in dieser schönen, friedlichen, herrlichen Welt so viele nette, fürsorgliche und hilfsbereite Menschen gibt.

    Den gleichen Satz kann man auch so schreiben:
    Gut, dass es in unserer Welt so viele nette Menschen gibt.

    Wenn man einen Text geschrieben hat und ihn später durchliest, kann man meist 10% rausstreichen (ich jedenfalls :-)).

    Mach weiter so.

    Grüße aus der Schweiz
    Gian

  8. Liebe Sabrina,

    wirklich gut geschriebener Blogartikel. Gerne lese ich Blogbeiträge wie diese von dir. Wir steigern uns gerade hinein, in die Welt des Schreibens. Ich führe ein Unternehmen Blog für professionelle Fachübersetzungen. Deine Beiträge sind wirklich klasse.

    Ps. Sorry für die Schreibfehlern ich bin Niederländerin.

    Liebe Grüßen,
    Anja

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