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Wie ich Trafficpotenziale erkenne und nutze

Du hast eine Website, einen Blog oder sogar einen Shop? Du bist an einen Punkt angekommen, wo du einfach nicht mehr weißt, wie du deinen Traffic steigern kannst? Du weißt aber auch nicht, wie gut deine Unterseiten wirklich sind? Genau diese Fragen stelle ich mir auch immer wieder bei meinen Webseiten.

Wenn es soweit ist, mache ich gern eine kleine Analyse. Die verschafft mir einen neuen Blick auf meine Seite, denn nichts ist schlimmer als „Betriebsblindheit“ 😉 Mit neuen Ideen in Peto, kann es dann auch wieder voran gehen. Aber kommen wir erstmal zur Analyse.

Worüber kommt mein Traffic?

Bildschirmfoto 2014-06-12 um 16.27.58Seit dem Google uns in Analytics die Keywords in der Organischen Suche nicht mehr anzeigt, können wir meist nur noch rätseln, mit welchem Keyword die Besucher auf unsere Seite gekommen sind. Dabei denkt man meist an Offensichtliches. Habe ich z. B. eine Seite zum Thema Bausparkredit, wird wohl auch das Keyword so lauten, oder? Oder wohl eher nicht, denn meistens sind es die Longtails mit denen die Besucher kommen. Leider kommt man auf diese nicht wirklich. So wird die Traffic-Recherche zum reinsten Ratespiel.

Zum Glück gibt es mittlerweile ein paar nette Toolanbieter, wie Searchmetrics, die sich die Mühe gemacht haben, ein klein wenig Licht ins Dunkel zu bringen 🙂

Wer wie ich Searchmetrics nutzt, der sollte sich den Reiter „Traffic“ einmal genauer ansehen. Hierunter befindet sich nämlich die hilfreiche Funkion Traffic Insight.

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Ich zeig euch das hier mal anhand eines kleinen Blogs, den ich zusammen mit ein paar Kollegen und Freunden betreue. In der Grafig sieht man, dass eine URL Traffic über das Wort „Kreditfinanzierung“ bekommt. Das Suchvolumen ist zwar nicht sehr hoch, aber immerhin weiß ich, mit welchem Keyword die Leute auf die Seite gekommen sind.

Bildschirmfoto 2014-06-12 um 15.54.35Bei der darüberliegenden URL sieht man im Screen nur das Wort „Opportunities“, wenn man darauf klick, öffnet sich ein Pop-up mit den Keywords unter denen die Seite u. a. rankt. Wenn ich wollte, könnte ich jetzt genau diese Begriffe meinem Projekt zuordnen, um mir einen noch besseren Überblick zu verschaffen.

Leider zeigt das Tool nicht zu jeder URL ein Keyword an. Das kann daran liegen, dass die URL mit keinem Keyword in den Top 100 vertreten ist.  Aber auch dies ist ein nützliches Indiz.

Jede Unterseite einer Website sollte eine spezielle Aufgabe haben. Bevor ich eine Seite anlege, gebe ich ihr eine Aufgabe. Dies könnte ein Ranking in den Top 10 bei Google sein, oder sie dient dazu, eine andere Seite bei ihrem Ranking zu unterstützen, oder es ist eine Verkaufsseite, oder oder oder?

Aber seien wir mal ehrlich, die meisten Seiten und Inhalte, die wir erstellen, die sollen doch auch bei Google gefunden werden, oder? In der Analyse hab ich jetzt aber einige URLs gesehen, die anscheinend kein Ranking haben. Um zu schauen, ob es sich dabei wirklich um eine „tote“ Seite handelt, habe ich mir die entsprechenden URLs notiert und anschließend in Analytics geprüft. Hat die Seite in einem bestimmten Zeitraum keine Seitenaufrufe, kann man tatsächlich von einer „Leiche“ sprechen. Dann muss man überlegen, ob es sich eine Wiederbelebung lohnt oder ob man die Seite abschalten sollte.

Ausbau der Keywords und Optimierung der Seiten

Da ich nun weiß, über welche Keywords meine Besucher kommen, kann ich nun weitere Keywords aufnehmen und die Seiten entsprechend ausbauen. Auch meine „Leichen“ sind mit dabei, die werden jetzt nach und nach hinsichtlich ihres Potenzials überprüft und ausgebessert.

Hierbei hilft mir eine weitere Funktion von Searchmetrics, nämlich Optimization. Unter diesem Punkt kann ich die Seite, das Keyword oder den Content hinsichtlich des Optimierungspotenzials beurteilen lassen. Da ich mich für die Optimierung einer bestimmten Seite interessiere, nehme ich Content Optimization. Hier ein Beispiel:

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Man sieht hier sehr schön, dass es noch einiges zu tun gibt, womit ich die Seite pushen könnte. Sehr gut finde ich auch, das Searchmetrics eine Art DC mit anderen Seiten durchführt. Das Tool zeigt mir nämlich an, dass es Ähnlichkeiten mit anderen Webseiten gibt.

Bildschirmfoto 2014-06-12 um 16.47.04Gerade bei Basisartikeln, wie diesem hier, kann so was schon mal passieren. Immerhin dreht sich alles um das gleiche Thema. Jeder der über die Vorteile von Rürup-Renten schreibt wird auch über die gesetzlichen Steuerbegünstigungen berichten oder über den Rentenbeginn.

Fazit: Potenzial erkennen und nutzen

Ich hab euch hier einen kleinen Einblick in meine Arbeitswelt gegeben. Wie wahrscheinlich jeder von uns, brauch auch ich hin und wieder mal ein Tool, was mir die Augen öffnet. Ähnlich wie bei meinem OnpageDoc Artikel muss ich auch hierzu sagen, dass ein Tool einem nur eine Hilfestellung geben kann. Das denken muss man letztlich noch selber übernehmen und entscheiden, welche Optimierung man vornimmt.

Man sieht hier aber sehr schön, dass Tools wie Searchmetrics einen gut bei der Arbeit helfen können. So konnte ich relativ einfach neue Potenziale erkennen und meine Website weiter voran bringen 🙂

2 Comments:

  1. Hallo Sabrina,

    danke für die interessanten Einblicke!
    Die Google „not provided“ Problematik ist nach wie vor ein aktuelles Thema. Ein Tool bietet da natürlich optimale Hilfestellung. Wir haben aber auch ein Google-internes Work-Around zur Webanalyse organischen Traffics gefunden: http://blog.linkbird.com/de/analytics/google-analytics-not-provided-schluss-damit/
    Vielleicht ein Anhaltspunkt für all diejenigen, die nicht mit Searchmetrics oder Piwik arbeiten 😉

    Frohes Optimieren und liebe Grüße,
    Fenja

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