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WordPress SEO – So optimierst du deine Seite für Google

Vor kurzem habe ich mal nach „WordPress SEO“ gegoogelt. Das Ergebnis war mehr als ernüchternd und eigentlich schon fast traurig. Denn was ich gefunden habe, war nicht wirklich viel. Und zu allem Überfluss war vieles auch noch veraltet. Aus diesem Grund habe ich mich entschlossen, diesen Artikel zu schreiben 😉 Hier soll jeder, der eine Website oder einen Blog auf WordPress-Basis hat, nützliche Tipps finden, wie er seine Seite für Google optimiert. 

Warum wird SEO für WordPress benötigt?

Für mich gibt es da zwei entscheidende Gründe. Zum einen, weil bereits 2014 mehr als 74,6 Mio. Websites auf WordPress aufgebaut wurden und zum anderen, weil eine Website noch so toll sein kann, wenn Sie nicht optimiert ist, wird es schwer sie zu finden. Ich denke mal, jeder möchte, dass seine Website gefunden wird. Warum sonst, sollte man sich die Mühe machen und eine erstellen 😉

SEO, also Suchmaschinenoptimierung, ist da sicherlich ein Weg, um eine Seite bekannter zu machen. Auch, wenn es nicht der einzige Weg ist – das sag gleich vorweg.

Einfache SEO-Tipps für WordPress

Dieser Beitrag richtet sich weniger an die professionellen SEO da draußen, sondern viel mehr an den Webmaster, der mit SEO nicht wirklich was am Hut hat. Gerade WordPress bietet aufgrund seiner Einfachheit vielen Menschen die Möglichkeit eine Website aufzubauen. Doch nur weil man eine Seite hat, heißt das noch lange nicht, dass man sich auch mit der Suchmaschinenoptimierung auskennt. Ich bin der Meinung, dass man das auch gar nicht muss.

WordPress selbst macht es einem wirklich einfach. In wenigen Schritten kann jeder die Basics einbauen, die für eine Suchmaschine, wie Google, wichtig sind. Um welche es sich dabei handelt, zeige ich euch nun. Voraussetzung ist natürlich, dass du bereits eine Website auf WordPress-Basis hast.

Bereits in den „Einstellungen“ findest du vieles, was dir hilft, deine Seite für Google vorzubereiten.

1 Tipp: Allgemeine Einstellungen

WordPress allgemeine Einstellungen

WordPress – Allgemeine Einstellungen

In den allgemeinen Einstellungen kannst du den Namen deiner Seite vergeben. Das solltest du auch unbedingt machen, da sich dieser später im Title-Tag der Website wieder zu finden ist. Google nutzt den Title-Tag bei der Darstellung eines Suchergebnisses als Headline.

Suchergebnis KirschkernkissenABC

Beispiel eines Suchergebnisses mit Title und Description

Was du jedoch nicht machen musst, ist es einen Untertitel zu hinterlegen. Ich selbst nutze auch keinen, weil dieser auf der Website auftaucht und bei den meisten Themes meistens mit einer H2 ausgegeben wird. Warum ich das nicht so gut finde, erklär ich dir später.

Ebenfalls auf dieser Seite findest du die Spracheinstellung. Du kannst hier festlegen, für welche Sprache deine Website gedacht ist. Je nachdem, was du hier stehen hast, wird im Quelltext ein entsprechender Hinweis hinterlegt. Wenn du also eine Seite mit deutschen Inhalten hast, dann sollte hier auch „deutsch“ eingestellt sein und nicht „englisch“ oder was anderes.

2 Tipp: Einstellungen > Lesen

Einstellungen_›_Lesen_‹_Kirschkernkissen-ABC_—_WordPress

Eine der wichtigsten Grundeinstellungen findest du unter dem Punkt „Lesen“. Denn hier kannst du definieren, ob deine Website und dessen Inhalte von Google erfasst und indexiert werden sollen, oder nicht.

Ist das Häkchen gesetzt, wird im Quellcode deiner Seite das sog. „noindex“ hinterlegt. Dies verbietet den Suchmaschinen (nicht nur Google) deine Seite in den Index aufzunehmen.

Gerade, wenn du dabei bist eine neue Website aufzusetzen, kann der Haken wichtig sein, damit Google & Co. keine unfertigen Seiten zu sehen bekommt. Doch spätestens, wenn du alles fertig hast, soll doch auch die Welt davon erfahren. Dann heißt es, weg mit dem Häkchen.

Übrigens, diese Kleinigkeit wird schnell mal vergessen und dann wundert man sich, warum man keine Besucher über Suchmaschinen bekommt.

3 Tipp: Einstellungen > Permalinks

Einstellungen - PermalinksUnter Permalinks legst du die URL-Struktur fest. Je nachdem was du hier auswählst, werden die URLs definiert.

Ich persönlich bevorzuge bei Websites die Einstellung „Beitragsname“. D. h. das an dem Domainnamen noch der Name des Beitrags gehängt wird. Bei größeren Seiten wie Blogs mit vielen Beiträgen kann es jedoch Sinn machen, den Monat mit reinzunehmen.

Die Variante „Einfach“ kann ich nicht befürworten. Google bevorzugt sprechende URLs, also URLs in denen jeder Lesen kann, was sich hinter dem Beitrag (also hinter der URL) verbirgt. Bei der Variante „Einfach“ wird jedoch einfach nur eine Nummer angehängt. Für Google ist dies eine kryptische URL und weder die Suchmaschine noch ein User kann identifizieren, worum es auf der Seite geht. Von daher ist der Beitragsname oder die Kombi „Monat und Name“ die bessere Wahl.

4 Tipp: Websites in WordPress aufbauen

Wenn du eine Website in WordPress aufgebaut hast, oder dieses planst, kann ich dir folgenden Tipp geben.

Der ursprüngliche Zweck von WordPress ist es, einen Blog zu erstellen. Das CMS ist diesem bis heute treu geblieben. Auch Google & Co. wissen das und schauen sich eine WordPress Website genau an. Wenn du nun dabei bist, mithilfe des CMS eine Website aufzubauen, solltest du darauf verzichten auf den Seiten die Kommentarfunktion aktiv zu haben. Denn seien wir mal ehrlich, was haben Kommentare bitte auf einer Produktdetailseite zu suchen, oder auf einer Anfahrtsseite. Kommentare sind für Blogbeiträge gedacht – so meine Meinung – und nur da gehören sie auch hin.

Bildschirmfoto 2016-05-27 um 16.00.22Wenn du eine neue Seite oder einen Beitrag erstellst, kannst du unter „Ansicht anpassen“ das Feld „Diskussion“ hinzufügen. Sobald du dies getan hast, taucht unter jedem Beitrag und jeder Seite ein Feld auf, wo du anklicken kannst, ob Kommentare, Trackbacks und Pingbacks erlaubt sind oder nicht.

5 Tipp: H-Tags bearbeiten

Bildschirmfoto 2015-09-17 um 10.28.03In vielen WordPress-Themes gibt es das leidige Problem, dass die H-Tags nicht richtig zugewiesen sind. Bzw., dass oftmals Headlines definiert wurden, die komplett unnütz sind. Dies kann z. B. die Sub-Headline sein, die ganz oft als H2 definiert wird, oder die Headline des Kommentarfeldes.

Bereits in einem früheren Artikel habe ich euch gezeigt, wie ihr die H-Tags beim Theme TwentyFourteen anpassen könnt.

Am besten schaut ihr euch von eurer Website die Struktur an. Achtet dabei darauf, dass ihr nicht nur die Startseite prüft, sondern auch die Unterseiten. Denn hier schleichen sich gerne mal Unterschiede ein.

So geht es weiter:

Im zweiten Teil werde ich euch meine Lieblings-Plugins vorstellen, mit der ich meine WordPress Seiten noch weiter optimiere. Denn alleine mit der Grundoptimierung bei den „Einstellungen“ ist es noch lange nicht getan 😉

Wenn ihr jetzt noch einen Tipp habt, was unbedingt in den Einstellungen optimiert werden sollte, dann schreibt mir einen Kommentar.

6 Kommentare:

  1. Hallo Sabrina,

    eine schöne Beschreibung. Danke für die Mühe. Für mich besonders interessant: die h-Struktur. Damit werde ich mich mal näher beschäftigen.

  2. Schöne einfache Übersicht der ersten der einfachen SEO Einstellungen für WordPress, dazu noch klasse geschrieben.

  3. Gut geschrieben, vielen Dank! Ich freue mich zu sehen wie dein Plugin-Set(up) aussieht, da wir standardmäßig auch sehr viel mit WordPress arbeiten.

  4. Pingback:WordPress SEO - Teil II - nützliche Plugins - SEO-Diaries

  5. Pingback:Buchvorstellung: WordPress 4 - SEO-Diaries

  6. Huhu!

    Guter Beitrag zum Thema SEO. Ich denke jeder Leser bekommt einen gute Eindruck von den angesprochenen Sachen. Besonders gut fande ich dass du bei jedem Tipp auch ein Bild zur Veranschaulichung benutzt hast. Schau doch mal in unsere 128 SEO-Tipps rein. Vielleicht findest du ja das ein oder andere, dass man noch ergänzen könnte. Freuen uns über dein Feedback!

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