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WordPress SEO – Teil II – nützliche Plugins

Im zweiten Teil meiner Serie „SEO für WordPress“ stelle ich dir einige Plugins vor. Dies sind natürlich nicht irgendwelche, sondern spezielle Plugins, die dir helfen werden, deine WP-Seite für Google zu optimieren.

SEO-Plugins

Den Anfang machen die SEO-Plugins. Davon gibt es so einige am Markt. Ich persönlich favorisiere jedoch Yoast, obwohl das Plugin gerne mal rumzickt 😉

Bildschirmfoto 2016-06-28 um 16.38.02Yoast SEO ist ein mächtiges Plugin, welches du kostenlos nutzen kannst. Hiermit kannst du z. B. Meta-Angaben wie die Description und den Title für deine Inhaltsseiten hinterlegen. Aber kommen wir erstmal zu den Grundeinstellungen in Yoast.

Neben ein paar allgemeinen Informationen, wie den Namen der Website, kannst du im Dashboard auch die Verknüpfung mit den „Webmaster Tools“ hinterlegen. Möglich ist die Integration des Verifizierungs-Codes für Bing, Google und Yandex. Sogar eine OnPage.org Überprüfung auf Indexierbarkeit kannst du hier aktivieren. Ich bin mir jedoch nicht sicher, ob du dafür das Tool haben musst.

Unter Titel & Metas kannst du für die allgemeine Seiten, wie  die Startseite oder Artikeltypen definieren, wie z. B. der Titel aussehen soll. Außerdem kannst du eine Vorlage für die Meta-Beschreibung integrieren und mitteilen, ob solche Seiten indexiert oder nicht indexiert werden sollen. Hier ein Screen:

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Auch, wenn Social Media für mich ein separates Thema ist und nicht zwingend zu SEO gehört, kannst du mithilfe von Yoast auch hierzu Einstellungen vornehmen. So ist es möglich die URL der Facebook-Seite oder die Instagram-URL zu hinterlegen. Eine wichtiger Punkt hierbei ist die Aktivierung oder Deaktivierung der Open Graph Meta Daten.

Des Weiteren kannst du dir über das Plugin eine oder mehrere Sitemaps generieren lassen. Du bestimmst dabei, welche Seiten/Inhalte hier aufgenommen werden und welche nicht. Die XML-Sitemap brauchst du für Google. Mit ihr kann die Suchmaschine leichter alle Seiten deiner Website erfassen und indexieren. Von daher solltest du die XML-Sitemap auch in der Google Search Console hinterlegen.

Unter dem Punkt Fortgeschrittenen verstecken sich die Einstellungen zur Breadcrumb, Permalinks und RSS. Gerade die ersten zwei Punkte solltest du dir genau anschauen. Die Breadcrumb-Navigation macht Sinn, damit sich deine User besser auf der Seite orientieren können. Außerdem stärkt sie die interne Verlinkung. Und über die richtige Darstellung deiner URLs habe ich ja schon im ersten Teil von SEO für WordPress geschrieben.

Hinter dem Punkt Werkzeuge verstecken sich drei interessante Funktionen. Ein Datei-Editor, eine Import und Export Funktion und eine Massenbearbeitung. Ich muss jedoch gestehen, dass ich keine dieser Funktionen bisher genutzt habe. Aber vielleicht sind sie ja was für dich 😉

Die letzten zwei Navigationspunkte kannst du ansehen, wenn du möchtest. Unter Suchkonsole kannst du den Verifizierungscode für Google hinterlegen. Und unter Erweiterungen findest du weitere nützliche Plugins von Yoast. Jedoch ist nicht jedes davon kostenlos.

Für mich am wichtigsten ist die Integrationsmöglichkeit von Title & Co. auf der jeweiligen Seite.

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Wie ihr merkt, kürze ich Yoast gerade sehr ab. Das Plugin ist super und bietet viele Funktionen, die ich euch im Detail in einem separaten Beitrag erläutern werde. An dieser Stelle würde das einfach den Rahmen sprengen und es gibt noch so einige tolle Erweiterungen, die ich euch hier vorstellen möchte.

301 Redirects

Eine dieser Erweiterungen ist „Simple 301 Redirects“ von Scott Nellè. Wie der Name schon sagt, handelt es sich hierbei um eine Funktion mit der du Weiterleitungen einrichten kannst. Es kommt immer mal wieder vor, dass eine URL nicht mehr weiter genutzt werden kann. Z. B. weil du den Artikel nicht mehr auf deinem Blog haben möchtest, oder weil sich der Name und somit die URL geändert hat.

Deine User sowie Google mögen es jedoch gar nicht, wenn sie ins Leere laufen und nicht zum gewünschten Artikel gelangen. Aus diesem Grund lohnt es sich Weiterleitungen einzurichten. Damit du den Trust der alten URL mitnehmen kannst (zumindest weitgehend), sollte so eine Weiterleitung den Status 301 haben. Genau das passiert automatisch über das Plugin.

WP-Super-Cache

Bildschirmfoto 2016-07-04 um 16.54.39Das Google schnelle Seiten mag, ist wohl nicht neu. Damit auch die Ladegeschwindigkeit meiner Seite zunimmt, habe ich das Plugin WP-Super-Cache im Einsatz.

Dadurch, dass die Seiten gecacht sind, werden sie natürlich schneller geladen. Dumm wird es nur, wenn man gerade eine Änderung durchgeführt hat. Um diese zu sehen, muss man oftmals den Cache leeren.

Optimus

Ein weiterer nützlicher Helfer ist das Plugin Optimus. Mit diesem kannst du Bilder automatisch verkleinern lassen, bzw. die Dateigrößen reduzieren.

WP-Optimize

Als drittes Plugin, um die Ladegeschwindigkeit zu verbessern, nutze ich WP-Optimize. Mithilfe dieses Plugins kann ich z. B. die automatisch erstellten Revisionen löschen oder Spam-Kommentare. Diese müllen einem irgendwann die Datenbank zu und das macht wiederum das System langsamer. Also weg damit 😉 Ich persönlich nutze das Plugin immer noch manuel. Du kannst dem Tool aber auch sagen, in welchen Abständen eine solche „Aufraumaktion“ durchgeführt werden soll.

Yet Another Related Posts Plugin – für die interne Verlinkung

Die interne Verlinkung ist m.M.n. ein wichtiger Baustein im SEO. Daher solltest du darauf nicht verzichten. Hier im Blog nutze ich dafür z. B. das Plugin „Yet Another Related Posts Plugin“ mit dem mir am Ende von jedem Beitrag weitere Beiträge angezeigt werden. Diese haben alle einen thematischen Bezug zum vorherigen Beitrag, sodass sich der Leser auf der Seite noch weitere hilfreiche Artikel durchlesen kann.

Aber auch die Breadcrump ist ein tolles Mittel um die interne Verlinkung zu stärken 😉

Von einer automatischen Verlinkung über ein Plugin, halte ich jedoch nicht ganz so viel. Wenn ich einen Text schreibe, dann verlinke ich lieber manuell daraus. Das hat den Vorteil, dass ich mir den Linktext (also das Wort oder die Wörtre mit denen ich verlinke) selbst bestimmen kann. So kommen neben Linktexten, die nur aus einem harten Keywords bestehen auch Phrasen vor. Ich finde, eine gesunde Mischung aus beidem zeigt Google, dass die Website gepflegt wird. Aber das ist auch wieder nur eine persönliche Meinung. Ich kenne genug Leute, die für die interne Verlinkung Plugins nutzen und das ist auch ok. Letztlich muss jeder selbst entscheiden, wie er verlinkt.

Broken Link Checker

Bildschirmfoto 2016-07-04 um 17.14.30Zu guter Letzt möchte ich dir noch einen nützlichen Helfer vorstellen, und zwar das Plugin „Broken Link Checker“. Dieses durchsucht deine Website und prüft die Links. Ist ein Link dabei, der eine Fehlermeldung auslöst, z. B. eine 404-Meldung, wird er dir im Tool angezeigt und du kannst ihn reparieren. Vor allem für Blogs finde ich diese Funktion einfach super. Aber auch allen anderen Websites, die Links nach draußen haben, kann ich das Tool nur empfehlen.

Fazit – es gibt noch so vieles zu entdecken

Über 1.000 Wörter ist dieser Artikel schon lang und ich bin  noch lange nicht am Ende. Es gibt noch so viele Plugins, die ich dir vorstellen könnte. Aber immerhin die Wichtigsten habe ich dir schon mal gezeigt. Weitere nützliche Plugins folgen aber noch in einem weiteren Teil.

Wenn du möchtest, kannst du mir gerne deine Lieblings „SEO“-Plugins nennen. So wird die Liste immer länger 😉 Ich freu  mich drauf!

7 Kommentare:

  1. Ich kenne alle die von dir vorgestellten Plugins und nutze diese oder ähnlich auch. Beim Caching ist mein Favorit allerdings Cachify und beim SEO wpSEO. Irgendwann landet man eben bei einem bestimmten Plugin, bei dem man einfach hängen bleibt …

  2. Hallo Sabrina,

    danke für die Auflistung. Ich bin eigentlich kein so großer Fan von Yoast, weil das doch etwas Schwerlastig ist und an der Performance nagt. Aber die Features sind natürlich mächtig. Die Redirects habe ich in der Regel über die .htaccess Datei geregelt, aber leider bieten das nicht alle Hoster an.

    Broken Link Checker – das war was neues. Nutzt du das wirklich? Das lässt sich doch auch mit anderen externen Tools checken? Warum dafür ein Plugin installieren? 😉

    Sorry ich motze ganz schön viel, entschuldige! Danke für den Artikel!

    • Hi Samuel,

      ja, Yoast ist so eine Sache. Ich nutze das Tool eigentlich ganz gerne, weil ich es vom Handling her sehr einfach finde. Leider hat das Plugin immer mal wieder seine Probleme mit den Updates. Aber bis jetzt ist es für mich das Plugin jenes-welches geblieben 😉

      Zugegeben, die Redirects kannst du auch über die htaccess machen. Aber da nicht jeder da ran kann – es gibt ja auch genug Leute, die sich ein System aufsetzen haben lassen (geiles deutsch 😉 ) – ist dieses Plugin für die schnelle, einfache Lösung. Ich selbst baue die Redirects auch lieber im System ein, weil ich mir so einen Login spare.

      Von Broken Link Checker bin ich begeistert, zumindest was meine Blogs angeht. Da ist es echt praktisch, da ich die Masse an Kommentaren und Links nicht im Blick habe. Das Plugin schickt mir automatisch eine Mail, wenn was auffällig ist. Ich kann dabei selbst bestimmen, wie oft ich diese Meldung erhalte und die aufgelaufenen Links kontrollieren und anpassen. Somit: „Ja, ich nutze das Plugin tatsächlich und zwar regelmäßig ;-)“
      Probier es doch einfach mal aus und wenn es dir dann nicht zugute kommt,nutzt weiter die anderen Tools.

      LG
      Sabrina

  3. Hallo,
    vielen Dank für die ausführliche Vorstellung der Plugins. Ich persönlich benutze auch Cachify und wpseo seit ein paar Jahren und fahre damit ganz gut.

  4. Ich nutze Yoast auf recht simple Weise, denn ich setze nur Titel und Beschreibung damit. Außerdem setze ich Taxonomies und Archive auf nofollow/noindex. Mehr braucht man eigentlich nicht und daher habe ich auch nie Probleme gehabt, was die Updates angeht.

  5. Cooler Artikel! Dankeschön! Optimus hab ich bis jetzt noch nicht gekannt.

  6. Gibt es eigentlich auch ein gutes kostenloses Plugin für die Bilderoptimierung? Für WP Smush muss man sich ja gleich das Abonnement von denen gönnen.

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